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    SCHWEBHEIM

    Gemeinderat verabschiedet den Haushalt für 2017

    Bei so vielen guten Nachrichten von Kämmerer Gerald Riedl zum Gemeindehaushalt 2017 gab es in der zweiten Lesung des Haushaltsplanes nur ein Durchwinken im Gemeinderat.

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    Bei so vielen guten Nachrichten von Kämmerer Gerald Riedl zum Gemeindehaushalt 2017 gab es in der zweiten Lesung des Haushaltsplanes nur ein Durchwinken im Gemeinderat.

    Grund-, Gewerbe- und Umsatzsteueranteil spülen 2,34 Millionen Euro in die Gemeindekasse, bei gleichbleibenden Hebesätzen von 310 v.H. für die Grundsteuer A und B sowie von 380 v.H. für die Gewerbesteuer.

    Weitere große Posten auf der Einnahmenseite des Verwaltungshaushaltes sind die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 319 000 Euro. In den Vermögenshaushalt fließen fast 6,8 Millionen Euro aus allgemeinen Rücklagen, sowie Investitionszuweisungen für die Grundschule (875 000 Euro) und für den Schlosskindergarten (550 000 Euro).

    Bei den Kanalbenutzungsgebühren ergaben sich Einnahmen in Höhe von 578 200 Euro. Davon können zweckgebunden 70 400 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden.

    „Das Jahr 2017 wird voraussichtlich mit den vielen gleichzeitig zu bewältigenden Aufgaben und Projekten und den entsprechenden Investitionen im Vermögenshaushalt in die Geschichte von Schwebheim eingehen“, stellte Kämmerer Gerald Riedl mit Blick auf die Ausgaben fest. Insgesamt betragen die Investitionen 7,1 Millionen Euro. Trotzdem ist keine Kreditaufnahme geplant. Der Kassenkredit wird wie im letzten Jahr auf 500 000 Euro festgesetzt. „Wenn alle geplanten Baumaßnahmen durchgeführt werden und die staatlichen Zuschüsse eingehen, wird am Ende des Jahres trotzdem der Rücklage noch ein Betrag von 1,7 Millionen Euro zugeführt“, so der Kämmerer.

    Die Kreisumlage betrug trotz des auf 42 Prozent gesenkten Hebesatzes 1,76 Millionen Euro, stieg also um 160 600 Euro an.

    Die positive Entwicklung der Schwebheimer Gemeindefinanzen wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Bei einer Tilgungsleistung von 10 000 Euro pro Jahr sind zukünftig Zuführungen zum Vermögenshaushalt im Jahr 2018 in Höhe von 492 000 Euro, im Jahr 2019 in Höhe von 502 000 Euro und im Jahr 2020 in Höhe von 623 000 Euro geplant.

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