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    GRAFENRHEINFELD

    Zauberhafte Stimmung im närrischen Rafelder Märchenwald

    RKK zünden fünfstündiges Programmfeuerwerk

    „Nächster Halt Märchenwald“, so hieß es bei den zwei zauberhaften Prunksitzungen der Rafelder Krautsköpf (RKK). Angeführt vom souveränen Sitzungspräsidenten Stefan Grafe und seinem gemischten Elferrat im bunten Märchenbus (Team Manfred Wegner), zündeten die Aktiven ein höchst kurzweiliges Stimmungsfeuerwerk mit mitreißenden Tänzen, hochkarätigen Büttreden, tollen Gesangs- und Musiknummern. Fünf Programmstunden voll fröhlicher Narrenkunst verflogen wie im Flug und zeigten einmal mehr, dass die RKK keine Nachwuchssorgen plagen.

    Den Auftakt machte die Nachwuchsgarde zur Musik von Helmut Gessner mit einem flotten Gardetanz. Und auch die 28 „Happy Kids“ legten als „Herzensdiebe“ eine märchenhafte Performance hin. Tanzmariechen Cosima Weidinger lieferte ebenso tolle Gardetanzmomente wie die „schönsten Rafelder Beine“ der Stammgarde (rasanter Opener).

    Ganz hervorragend präsentierten sich auch die RKK-Showtanz-Ensembles mit wunderbarer Kostümierung. Hier begeisterten „Just for Fun“ mit einer mitreißend choreografierten Shrek-Darbietung, „Pur Fantasy“ mit dem ausdrucksstarken Tanztheater „Monopoly“ und die Stammgarde (ausnahmsweise mit männlicher Unterstützung) mit ihrer Grease-Adaption. Begeisterungsstürme gab es auch für die niedlichen Männerballettkakerlaken, die mit ihrer Version von Max und Moritz einen Höhepunkt lieferten.

    Das neue, na ja, „zauberhafte“ Danzbärchen-Paar Sandra Kühlinger und Matthias Hopfner blies in der Bütt getrennt zum Angriff auf die Lachmuskeln.

    Und es war eh einiges los. Gleich zum Auftakt wurde Elmar Lutz als „Mann vom Protokoll“ hochpolitisch, suchte er doch für Prinzessin Angela den richtigen Prinzen. Gemeinsam mit Winfried Lutz und Günter Vollert kredenzte er dann als musikalische „Dampfkrauterer“ einen pointierten Abgesang auf die welt- und innenpolitischen Märchen.

    Monika Reinhart legte gleich drei tolle Auftritte hin: Als erste Krautsköpfqueen putze sie lieber voll als nüchtern, dann sorgte sie als letzte Rafelder Hexe für viel Magie, ach nein für viel „Maggi“, und schließlich palaverte sie sich mit Ulli Then als „Krautsköpf“ mit gewohnt spitzen Geschichtli durchs Dorfgeschehen. Stichwort: die Designerbadehose des Sitzungspräsidenten.

    Vom Hochstuhl aus sorgte das einzige (bekannte) sitzungspräsidiale „Töchterlein“ Sandra Kühlinger im „spitzen Röckchen“ für Lachtränen. Die flossen erneut auch bei Biene Maja (Angelika Frei) und ihrem Bestäuber Willi (Matthias Hopfner). Die Beiden traten einmal mehr den Beweis an, dass Paare einfach nicht richtig miteinander kommunizieren.

    Chirurg Richard Riegler operierte nicht, der maskierte Arzt tranchierte nach einigen Jahren Büttabstinenz die Patienten. Und die Brunskarter-Runde demonstrierte, warum sich Frauen gerne für einen Unterfranken bedanken.

    Für brodelnde Stimmung sorgten die Sambista-Trommler von Wurschtbrot und die wild kostümierte RKK-Truppe mit einem bunten „Hit-Mix“.

    Das Sitzungsfazit: „Leider geil“, allein schon, weil die Besucher ihre Eintrittskarten als Fortbildungsmaßnahme von der Steuer absetzen können.

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