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    WÜRZBURG

    TV-Autor Michel Bergmann liest am Neunerplatz

    Der schweizerisch-deutsche Drehbuch-Autor und Schriftsteller Michel Bergmann kommt auf Einladung der Buchhandlung Knodt für zwei Tage nach Würzburg.

    Michel Bergmann Foto: Apelt

    Der schweizerisch-deutsche Drehbuch-Autor und Schriftsteller Michel Bergmann kommt auf Einladung der Buchhandlung Knodt für zwei Tage nach Würzburg. Er präsentiert am Mittwoch, 26. April, um 20.30 Uhr im Central die Verfilmung der ersten beiden Teile seiner Teilacher-Trilogie „Es war einmal in Deutschland“.

    Moritz Bleibtreu spielt in der Nachkriegskomödie das Schlitzohr David Bermann. Mit anderen jüdischen Überlebenden ist David im Jahr 1946 in die Geburtsstadt Frankfurt zurückgekommen. Sie alle träumen vom Auswandern nach Amerika. Um Geld für die Überfahrt zu verdienen, arbeiten sie als Teilacher (jüdische Handelsvertreter) und verkaufen mit Witz und Chuzpe Wäschepakete an den hessischen Haustüren.

    Bergmann liest am zweiten Tag seines Würzburg-Besuchs, am Donnerstag, 27.April, 20 Uhr im Theater am Neunerplatz aus dem dritten Teil der Teilacher-Trilogie, dem Gegenwartsroman „Herr Klee und Herr Feld“.

    Ein ungleiches jüdisches Bruderpaar – der eine Schauspieler, der andere ein Professor für Psychologie – bewohnt zusammen eine Frankfurter Gründerzeitvilla. Die beiden alten Herren kommen unverhofft zu einer hübschen und jungen Haushälterin, die sich als Palästinenserin entpuppt. Während Moritz und Alfred stellvertretend für die israelische Regierung jede Menge verbaler Prügel einstecken müssen, wird Zamira klar, dass es in diesem Haushalt um weit mehr als ums Kochen, Putzen und Waschen geht – nämlich um die Liebe, das Leben und den Tod.

    Mit leichter Hand und jüdischem Humor schreibt Michel Bergmann vom Zwiespalt, in dem Juden in Deutschland in der Nachkriegszeit und in unseren Tagen leben.

    Karten für beide Abende gibt es bei der Buchhandlung Knodt, Tel. (0931) 52673, oder an den Veranstaltungsorten.

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