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    WÜRZBURG

    Das Cairo: „Ein Ort der Aufklärung“

    Das Cairo lebt in erster Linie durch das ehrenamtliche Engagement vieler freiwilliger Helfer. Wir befragten drei von ihnen.

    Das Cairo lebt in erster Linie durch das ehrenamtliche Engagement vieler freiwilliger Helfer.

    Hannes Wittmer ist einer von ihnen, bringt sich schon seit 2006 aktiv ein, veranstaltet Konzerte. Schon vorher hat der 31-jährige mit seinen Bands im Cairo auf der Bühne gestanden: „Für eine Band aus Hammelburg war es toll, im Cairo ,Großstadtluft‘ schnuppern zu können“, sagt er. Das Cairo habe in der Musik-Szene einen tollen Ruf, biete aber auch darüber hinaus viele Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen.

    Diese Vielfältigkeit schätzt auch die 18-jährige Hannah Mia Blume, die seit vergangenem September ein Freiwilliges Soziales Jahr im Cairo macht: „Das ist ein Ort der Sensibilisierung und Aufklärung, wo Themen diskutiert werden, die woanders oft nicht breit vorkommen“, sagt sie. Das habe ihre politischen und gesellschaftlichen Einstellungen bestärkt.

    Kilian Keck schätzt am Cairo „die angenehme, ungezwungene Atmosphäre“. Das offene Umgehen miteinander bietet ihm reichlich Gelegenheit, nette Leute zu treffen und interessante Gespräche zu führen. Vor allem aber begeistert den 27-jährigen Medizinstudenten die gut eingerichtete Töpferwerkstatt. Dort probierte Keck vor gut zwei Jahren erstmals den Umgang mit Ton und wusste danach: „Das ist genau mein Ding. Ich mag diese kreative Handarbeit.“ Nach intensivem Training an der Töpferscheibe und im Modellieren war Keck bereits vergangenes Jahr so fit, dass er seitdem zusammen mit einer Kollegin die beliebten Töpfer-Kurse betreut.

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