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    VEITSHÖCHHEIM

    Drei Leitungen in einem Graben verlegt

    In der Thüngersheimer Straße ereigneten sich in den vergangenen Jahren eine Serie von Wasserrohrbrüchen. Nun wird die etwa 40 Jahre alte Trinkwasserhauptleitung erneuert.

    Bürgermeister Jürgen Götz (links) und sein stellvertretender technischer Werkleiter Joachim Kessler (im Graben) begutach... Foto: Dieter Gürz

    In der Thüngersheimer Straße ereigneten sich in den vergangenen Jahren im Streckenabschnitt zwischen Güßgraben und Kläranlage eine Serie von Wasserrohrbrüchen in der etwa 40 Jahre alten Trinkwasserhauptleitung. Der Leitungsabschnitt wurde deshalb nun von den Versorgungsbetrieben der Gemeinde ausgetauscht. Da auch die Energie Leitungserneuerungen im Bereich der Thüngersheimer Straße plante, hatte dazu die technische Werkleitung der Gemeinde Veitshöchheim eine Leitungsführung aller drei Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) in einem gemeinsamen Graben erarbeitet.

    So verlegte die Energie ab Anfang März in einem ersten Bauabschnitt eine neue Gashochdruckleitung und ein Stromkabel (Mittelspannung) in einem Leerrohr. Die Bauarbeiten führte die Baufirma Rösch aus Karlstadt durch. Auch die Versorgungsbetriebe der Gemeinde beauftragten die Karlstädter Firma mit den auf Wasserleitungsgrabenanteil entfallenden Bauleistungen. Die Firma Rösch gab die Kosten mit 36 500 Euro an.

    Weitere Kosten fielen in Höhe von 10 000 Euro für Rohrleitungsmaterial sowie 10 000 Euro für die notwendigen Hausanschlüsse an, die die Energieversorgung bei ihrer Betriebsführung erstellte. Die Energie unterstützte des Weiteren den Bauhof der Gemeinde bei der Hauptleitungsverlegung – beispielsweise beim Muffenschweißen.

    Wie Bürgermeister Jürgen Götz bei einer Baustellenbesichtigung sagte, wurde im Zuge von Voruntersuchungen festgestellt, dass die Asphaltschichten mit Kohlenteer belastet sind. Sie waren als „gefährlicher Abfall“ einzustufen und entsprechend mit einem Aufwand von 20 000 Euro zu entsorgen. Als Zwischenlager für diesen Aushub diente das Lager der Gemeinde im Gewerbegebiet.

    Durch die gemeinsame Verlegung der Versorgungsleitungen in einem Graben konnten laut Bürgermeister Götz die Kosten reduziert und die Gesamtbauzeit auf Ende Mai 2017 verkürzt werden. Nach Abschluss der Rohrverlegungsarbeiten stehe bis dahin noch die Asphaltierung an.

    Die Baukosten von insgesamt 80 000 Euro seien Nettobeträge und würden die tatsächlichen Kosten widerspiegeln, da die Versorgungsbetriebe im Bereich Trinkwasser vorsteuerabzugsberechtigt sind. Nach Schlussrechnung der Maßnahme werde die Gemeinde die auf die Energie entfallenden Kostenanteile für die Aushubentsorgung weiterverrechnen.

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