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    WÜRZBURG

    Freistaat fördert Würzburger Straßenbahn

    Für die angestrebte Erneuerung der Straßenbahnflotte hat der Freistaat Bayern eine Förderung von sieben Millionen Euro aus der Infrastrukturförderung zugesagt.

    Für die von der Stadt Würzburg angestrebte Erneuerung der Straßenbahnflotte hat der Freistaat Bayern eine Förderung von sieben Millionen Euro aus der Infrastrukturförderung zugesagt. Eine Aufstockung der Subvention aus den zu erwartenden Mitteln des Maßnahmenpakets für die Luftreinerhaltung in besonders belastenden Städten wird vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr in den kommenden Monaten intensiv geprüft. Das teilen die Würzburger CSU-Abgeordneten Barbara Stamm und Oliver Jörg mit.

    „Es ist ein weiterer, wichtiger Schritt hin zu einem Ausbau und einer Modernisierung des ÖPNV in Würzburg“, freuen sich Stamm und Jörg. Durch die Förderung zusätzlicher Kapazitäten im Würzburger Straßenbahnverkehr sollen die Maßgaben für saubere Luft erfüllt und die Mobilität im ÖPNV im unterfränkischen Regionalzentrum verstärkt werden. Um ein für Würzburg bestmögliches Ergebnis zu erzielen, haben sich die Würzburger Straßenbahn GmbH und die Regierung von Unterfranken bereits auf eine Abwicklung des Förderverfahrens geeinigt.

    Weg von Bus und Pkw

    Im Rahmen der „Stationsoffensive Bayern“ stattfindenden Reaktivierung der Bahnhaltepunkte in Würzburg-Heidingsfeld, der Verlängerung des Schienennetzes am Universitätsklinikum Würzburg und der geplanten Linie 6 am Hubland ist eine Verlagerung des städtischen Binnenverkehrs weg von Bus und Pkw hin zum Schienennahverkehr zu erwarten.

    Für den bayerischen Staatshaushalt 2019/2020 sind bereits weitere Fördermittel angemeldet. Für Oliver Jörg steht fest: „Eine dauerhafte Fahrzeugförderung seitens des Freistaates ist angesichts der großen Herausforderung für den innerstädtischen Verkehr unerlässlich.“ Landtagspräsidentin Barbara Stamm unterstützt das Anliegen des Würzburger Oberbürgermeisters Christian Schuchardt: „Ziel muss es sein, in Zusammenarbeit mit dem Freistaat, der Stadt, der WVV und unseren unterfränkischen CSU-Kollegen weiterhin an der Finanzierung eines modernen und zukunftsorientierten ÖPNV zu arbeiten.“

    Geh- und Radwegebau gefördert

    Zudem fördert der bayerische Freistaat den Ausbau des Würzburger Straßen- und Radwegenetzes nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Für den Neubau entlang der Straße „Am Galgenberg“ zwischen der Simon-Breu-Straße und Am Hubland wird der Stadt Würzburg eine Festbetragsförderung von 540 000 Euro in Aussicht gestellt. Damit können dringend erforderliche Straßenbaumaßnahmen, gerade für die Erschließung des neuen Hubland-Campus, bestmöglich gefördert werden. „Gemeinsam mit Staatssekretär Gerhard Eck konnten wir Subventionen für wichtige kommunale, autounabhängige Verkehrsvorhaben einwerben“, resümiert Oliver Jörg.

    Robert Menschick

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