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    ROTTENDORF

    Lkw-Fahrer starb bei Unfall auf A 3

    Bei einem Unfall auf der A 3 bei Randersacker ist am Dienstag ein Mann ums Leben gekommen. Die Fahrtrichtung Frankfurt blieb gesperrt. Zur Unfallursache gibt es erste Hinweise.

    Mehrere Lastwagen waren am Dienstagnachmittag bei einem Unfall auf der A 3 zwischen Rottendorf und Randersacker verwicke... Foto: Berthold Diem

    Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 bei Randersacker ist am Dienstagnachmittag ein 34 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Ungarn getötet worden. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Die A 3 ist zur Stunde in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt.

    Dem Unfall vorausgegangen war ein Zusammenstoß zwischen zwei Lastwagen, einem Kleintransporter und einem Auto. Die Fahrbahn musste auf Höhe Randersacker komplett gesperrt werden, da einer der Lastwagen Glasscherben geladen hatte. Im Folgenden hatte es etwa einen Kilometer weiter in Richtung Rottendorf im Rückstau einen weiteren Unfall gegeben, in den insgesamt vier Lasterfahrer mit ihren Gefährten verwickelt waren.

    Laut erstem Ermittlungsstand erkannte ein Lastwagenfahrer das Stauende zu spät und schob einen vor ihm fahrenden 40-Tonner in einen Autotransporter. Ein folgender Lastwagen, in dem das 34 Jahre alte Todesopfer saß, fuhr nahezu ungebremst auf das Stauende. Er wurde eingeklemmt und starb an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Auch die Fahrer der beiden vorausfahrenden Lastwagen wurden schwer verletzt.

    Umleitungen auch überlastet

    Die A 3 musste für die Versorgung der Verletzten, für die auch die Landung eines Rettungshubschraubers notwendig war, sowie die weitere Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Weiträumige Umleitungsmaßnahmen wurden zügig aufgebaut, jedoch war auch die B 8 schnell überlastet.

     

     
    Bearbeitet von Manuel Scholze

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