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    NEUBRUNN

    Unterschriften an Sparkasse übergeben

    Nach der Protestversammlung gegen die Sparkassen-Schließung haben sich viele Bürger in die Unterschriftenliste für den Erhalt einer SB-Filiale eingetragen. Die Interessenvertreter übergaben diese Liste nun an die Sparkasse.

    Nach der Protestversammlung gegen die Sparkassen-Schließung in Neubrunn haben sich viele betroffene Bürger in die Unterschriftenliste für den Erhalt einer SB-Filiale eingetragen. Die Interessenvertreter Richard Schlagmüller, Hermann Raps und Gerhard Holtröhr übergaben am Dienstag diese Liste mit 240 Unterschriften an den Vorstand der Sparkasse Mainfranken.

    In einem persönlichen Gespräch mit Vorstandsmitglied Jens Rauch und Gebietsdirektor Burkhard Ziegler setzten sie sich nochmals nachdrücklich dafür ein, dass der zunächst nur bis Ende 2017 garantierte Geldausgabeautomat sowie der Kontoauszugsdrucker auch über den 31. Dezember 2017 hinaus in Neubrunn erhalten bleiben. Ebenso wünschen sie sich eine kundenfreundliche Lösung für die Abgabe von Überweisungsaufträgen vor Ort.

    Die Interessenvertreter verwiesen auch auf die in der Main-Post vom 17. März 2017 erschienene Stellungnahme der Sparkasse, wonach in Verhandlungen mit der Gemeinde ausgelotet werden solle, ob in Neubrunn eine SB-Filiale verbleiben werde. Dazu wollte die Sparkasse gemäß ihrer Stellungnahme bis zum 30. April auf die Gemeinde zukommen.

    Der Sparkassenvorstand teilte in dem Gespräch mit, dass diese Entscheidung intern geprüft werden müsse und noch etwas dauern könne.

    Nach der für viele Kunden in Neubrunn überraschend kurzfristigen Schließung der Sparkassenfiliale zum 3. April 2017 fürchten die Interessenvertreter, erneut vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Eine abermalige „Hinhaltetaktik“ der Sparkasse könne nicht toleriert werden. Richard Schlagmüller, Hermann Raps und Gerhard Holtröhr wollen daher die weitere Entwicklung in enger Abstimmung mit Bürgermeister Heiko Menig genau verfolgen.

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