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    WÜRZBURG

    Loew: Auch unter Rosenthal ging es voran

    Ärger über Jörg-Äußerung: SPD-Fraktionsvize Hans Werner Loew schickt CSU-Kreisvorsitzendem einen Offenen Brief.

    Ist verärgert über CSU-Kritik am früheren Würzburger OB Georg Rosenthal: Hans Werner Loew, Fraktionsvize im Stadtrat. Foto: Theresa Müller

    „Absolut zufrieden“ sei die Würzburger CSU mit der Arbeit von OB Christian Schuchardt, hatte CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Oliver Jörg am vergangenen Freitag in einer Stellungnahme mitgeteilt. Jörg hatte damit auf einen Bericht dieser Zeitung reagiert, in dem es um mögliche OB-Kandidatur-Ambitionen von Sozialreferentin Hülya Düber gegangen war.

    Jörgs Lob für Schuchardt ist nun der Würzburger SPD sauer aufgestoßen, weil der CSU-Mann unter anderem für den OB mit den Worten in die Bresche gesprungen war, dass es mit Schuchardt „im Gegensatz zu seinem Vorgänger“ nun endlich in der Stadt vorangehe. Für Hans Werner Loew, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, war diese Spitze gegen Schuchardts SPD-Amtsvorgänger Georg Rosenthal jetzt Anlass für einen an Jörg gerichteten „Offenen Brief“.

    „Natürlich verbinden gerade amtierende Politiker aktuelle Erfolge gerne mit ihrem Namen. Dabei sollten sie aber nicht vergessen, dass sie auf der Arbeit ihrer Vorgänger aufbauen“, schreibt Loew. OB Schuchardt könne jetzt „vielfach ernten, was OB Rosenthal gesät hat“, so Loew weiter und nennt als Beispiele unter anderem die Entwicklung des Hublands, die Landesgartenschau und die Entwicklung der Fußgängerzone in der Innenstadt sowie den Neubau des Gebäudes der Fachhochschule am Sanderheinrichsleitenweg. Dem CSU-Kreisvorsitzenden wirft Loew in seinem Brief eine „pauschale Abwertung der Arbeit von OB Rosenthal“ vor.

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