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    HÖCHBERG

    Höchbergs Faschingszug kommt ohne Schneekanonen aus

    War das Höchberger Prinzenpaar Thomas I. und Margit I. und die Faschingsgilde Helau Krakau beim Umzug in Veitshöchheim am Montag noch von einem Schneeschauer überrascht worden, schien bei ihrem Umzug in der Heimatgemeinde die Sonne vom Himmel, als wäre nichts gewesen.

    (mae) War das Höchberger Prinzenpaar Thomas I. und Margit I. und die Faschingsgilde Helau Krakau beim Umzug in Veitshöch... Foto: Matthias Ernst

    War das Höchberger Prinzenpaar Thomas I. und Margit I. und die Faschingsgilde Helau Krakau beim Umzug in Veitshöchheim am Montag noch von einem Schneeschauer überrascht worden, schien bei ihrem Umzug in der Heimatgemeinde die Sonne vom Himmel, als wäre nichts gewesen, echtes Prinzessinenwetter eben. Die strahlte den vielen Besuchern des Zuges nur so entgegen und ihr Lachen war ansteckend.

    Überall schall ihr ein fröhliches Helau entgegen, eine Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz des Prinzenpaares für den Fasching in der Gemeinde und darüber hinaus. Die beiden hatten sich viele Sympathien bei all ihren Auftritten erarbeitet. Doch auch die übrigen Teilnehmer am Zug erfuhren viel Sympathie. Zugmarschallin Melanie Rülicke war es, im Auftrag der Marktgemeinde als Veranstalter, gelungen, eine gute Mischung aus Fußgruppen und Wagen zu organisieren. Mit dabei wieder die Freunde aus Veitshöchheim und Reichenberg mit mehreren Gruppen, sowie Wagen aus Lindflur, Geroldshausen und natürlich die Musikfreunde Höchberg, die mit Musik den Zug bereicherten.

    Ein Hingucker waren auch die vielen „Tiere“ des Stammtisches „Die Schleicher“, die sich extra einen original Pickup für ihre „Safari“ besorgt hatten. Das gab ein Flair wie in Afrika, nur die Höchberger Temperaturen waren wesentlich niedriger. Doch die Stimmung war ähnlich heiß, wie in den Tropen. Die Betschwestern der Jazz Dance Gruppe hatten das fränkische Helau einfach in „Halleluja“ umgetauft und liefen mit den Teenie Dancern und den Dance-Teenies unter „Music Wonderland“. Live Musik gab es von Ottmar Abert und Hubert Noras aus dem Oldtimer heraus. Bellos Truppe hatte sich als einzige über das Dorfgeschehen Gedanken gemacht und forderten lieber einen Dorfladen als eine Kulturscheune. 

    Den Abschluss bildete wie jedes Jahr der Prinzenwagen der Faschingsgilde Helau Krakau und da war das Prinzenpaar wieder in Aktion. Die „Blaukittel“ waren vom Schnee befreit und warfen Süßigkeiten in die Menge. Anschließend wurde auf der Partymeile in der Bergstraße noch lange Fasching gefeiert.

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