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    REICHENBERG

    Reichenberger Altglascontainer bleiben am Standort

    Altglascontainer haben es in Reichenberg nicht leicht. Immer wieder müssen neue Standorte gefunden werden.

    Altglascontainer haben es in Reichenberg nicht leicht. Immer wieder müssen neue Standorte gefunden werden.

    Auch jüngst diskutierte der Gemeinderat sehr kontrovers über eine geplante Verlegung und lehnte sie mehrheitlich ab. Dabei ging es um den Standort Unterer Weinberg. Der dort aufgestellte Glascontainer sollte eine neue Heimat am Hühnerweg (Nähe Guttenberger Straße) bekommen. Kosten: über 10 000 Euro.

    Über dieses Thema habe man schon oft im Gemeinderat diskutiert, sagte Bürgermeister Stefan Hemmerich. Er verwies auf einen im Jahr 2012 gefassten Grundsatzbeschluss, Glascontainer außerhalb der Wohnbebauung auf zu stellen. Denn in der Vergangenheit war es immer wieder zu Beschwerden von Anwohnern gekommen.

    Das Dorf sei zu groß, um alle Container außerhalb zu platzieren, fand Gemeinderat Gerhard Hartmann (SPD). Er hielt den Hühnerweg für einen zentralen Ort im Gemeindegebiet, der zu Fuß gut erreichbar sei. Frank Rohrmann (Offene Liste) meinte indes, dass im Bereich Unterer Weinberg sehr viel ältere Mitbürger wohnen, die nicht mehr mobil seien. „Fünf haben sich beschwert und 50 bis 100 sollen darunter leiden“, sagte er.

    Weil es für Kinder zu gefährlich war, habe man in der Vergangenheit den Container aus dem Bereich des Spielplatzes entfernt und an den aktuellen Standort gebracht, erläuterte Judith Tewes (CSU). Sie könne nicht verstehen, dass man jetzt einen Standort wählt, der sich direkt an einem Schulweg befindet. Über einen solchen „Unsinn“ brauche man sich nicht zu unterhalten.

    Nach ausführlicher Diskussion lehnte das Gremium die Verlegung des Altglascontainers vom Unteren Weinberg in den Hühnerweg mit 11 zu 4 Stimmen ab.

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