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    WÜRZBURG

    Würzburg liest wieder ein Buch: Diesmal von Jehuda Amichai

    In Israel gilt der in Würzburg geborene Jehuda Amichai zu den wichtigsten Autoren des Landes. 2018 soll ihn auch seine Heimatstadt besser kennenlernen.

    Zur Leseaktion im nächsten Jahr erscheint Jehuda Amichais Roman „Nicht von jetzt, nicht von hier“ in einer Neuauflage. Foto: Würzburg liest e.V.

    Nach den beiden ersten erfolgreichen Lesemarathons mit Leonhard Franks „Die Jünger Jesu“ sowie Jakob Wassermanns „Der Aufruhr um den Junker Ernst“ geht die Aktion „Würzburg liest ein Buch“ im Frühjahr 2018 in die dritte Runde. Dann steht der Roman „Nicht von jetzt, nicht von hier“ von Jehuda Amichai im Mittelpunkt.

    Amichai, der 1924 in Würzburg als Ludwig Pfeuffer geboren wurde, gilt in Israel und aller Welt als einer der bedeutendsten Dichter des 20.

    Jahrhunderts und wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Die gerade im Verlag Königshausen & Neumann erschienene Neuauflage des Romans wird am Sonntag, 7. Mai, um 11 Uhr im Toskanasaal der Residenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu dieser Matinee sind alle Interessenten von Amichais Werk sowie der Aktion „Würzburg liest ein Buch“ eingeladen. Der Eintritt ist frei.

    Wolfgang Riedel (Lehrstuhlinhaber des Instituts für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte an der Würzburger Universität), Hans Steidle (Historiker und Stadtheimatpfleger der Stadt Würzburg) und Burkhard Hose (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) werden in Kurzvorträgen Autor und Buch vorstellen, musikalisch umrahmt durch den Pianisten Rudolf Ramming. Der Schauspieler Rainer Appel liest ausgewählte Passagen aus dem Roman.

    Viele Lesungen, Ausstellungen, Aufführungen und Aktionen, die aus bürgerlichem Engagement entstehen, werden vom 19. bis 29. April 2018 den Autor, das Buch und seine Themen ins Zentrum des kulturellen Stadtgesprächs stellen. Die Schirmherrschaft für die Leseaktion haben OB Christian Schuchardt und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Würzburg, Josef Schuster, übernommen

    Die Organisatoren wollen mit der Leseaktion 2018 an den Erfolg der beiden letzten Veranstaltungsreihen anknüpfen. Schon jetzt können sich Vorleser, Organisatoren einer eigenen Veranstaltungsidee oder Multiplikatoren informieren.

    Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Literaturaktion sind die organisierenden, inhabergeführten Buchhandlungen Dreizehneinhalb, Knodt, Neuer Weg, Stephansbuchhandlung, Schöningh und das Antiquariat Osthoff.

    Weitere Informationen gibt es unter www.wuerzburg-liest.de

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