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    Freiburg (dpa)

    BVB diskutiert nach 4:0 über Dembélés Zukunft

    Cupverteidiger Borussia Dortmunds hat seine Pflichtaufgabe souverän gelöst. In der ersten Runde wehrte sich Verbandsligist 1. FC Rielasingen-Arlen zwar nach Kräften, doch um den Sieg fürchtn musste der BVB beim 4:0-Sieg in Freiburg nie.

    Pierre-Aubameyang (l) bejubelt mit Marc Bartra das 2:0 für den BVB. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa

    Borussia Dortmund ist souverän, aber glanzlos in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen, ließ sich allerdings immer wieder vom tapferen Sechstligisten 1. FC Rielasingen-Arlen ärgern.

    Beim 4:0 (2:0) im nach Freiburg verlegten Duell des Titelverteidigers gegen den klassentiefsten DFB-Pokalteilnehmer spielte der BVB am Samstag im Energiesparmodus. Der erste Sieg im zweiten Pflichtspiel der Saison war dennoch nie gefährdet. Der erste Schritt auf dem Weg zum fünften Finale in Serie ist damit für Dortmund gemacht.

    Eine Woche nach der Supercup-Niederlage gegen den FC Bayern München erzielten Marc Bartra (12. Minute) nach Vorlage von Debütant Jan-Niklas Beste und Pierre-Emerick Aubameyang (41. Foulelfmeter, 55./80.) die Tore gegen den Verbandsligisten. Die Gastgeber aus dem Südbadischen Fußballverband (sbfv) kamen zwar zu ein paar gefährlichen Szenen, verpassten jedoch den erhofften Ehrentreffer.

    Vor 24 000 Zuschauern im ausverkauftem Schwarzwald-Stadion hatte der Champions-League-Teilnehmer ohne den suspendierten Ousmane Dembélé und mit Weltmeister André Schürrle in der Startelf wie erwartet viel mehr Ballbesitz. Doch nach der Führung verpasste es der BVB, seine Überlegenheit zu nutzen und leistete sich viele Ballverluste. Rielasingen-Arlen, mit zehn Spielern aus dem siegreichen sbfv-Pokalfinale in der Startelf, wurde Mitte der ersten Halbzeit zudem mutiger und traute sich, Situationen spielerisch zu lösen anstatt den Ball nur weg zu schlagen.

    Aus solchen Kontern resultierten die besten Gelegenheiten zu einem eigenen Tor. Nach 27 Minuten brauchte BVB-Keeper Roman Bürki beim Schuss von Danny Berger seine ganze Reichweite, die anschließende Hereingabe von Rene Greuter fand dann keinen Abnehmer mehr. In der 77. Minute ging Sebastian Starks Schuss klar drüber, ein Querpass hätte wohl für den Anschlusstreffer gesorgt. Auf der Gegenseite konnte sich Torwart Dennis Klose gegen Aubameyang zweimal auszeichnen (15./48.), musste bei den lange ungenauen Schüssen der anderen Borussen aber ansonsten gar nicht so oft eingreifen.

    Der Ex-Freiburger Maximilian Philipp holte bei seinem Startelfdebüt für Dortmund dann gegen Klose einen Elfmeter heraus, das 2:0 von Aubameyang machte alle Hoffnungen der Badener auf den sensationellen Ausgleich zunichte. Rielasingen-Arlen wehrte sich lange, doch Bundesliga-Torschützenkönig Aubameyang kam eine Woche vor dem Liga-Auftakt gegen Hertha BSC trotzdem zu seinen Toren.

    Von Maximilian Haupt, dpa

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