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    Chemnitz (dpa)

    Bayern souverän zum Pokal-Auftakt: Ancelotti lobt „Spirit”

    Rekordpokalsieger FC Bayern München hat seine Erstrunden-Aufgabe beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC problemlos gemeistert.

    Die Bayernspieler feiern mit dem Torschützen Robert Lewandowski (M) das Tor zum 1:0. foto: Hendrik Schmidt Foto: dpa

    Die Tore zum 5:0 (1:0) für den deutschen Titelträger erzielten Robert Lewandowski (20./60.) sowie Kingsley Coman (51.), Franck Ribery (79.) und Mats Hummels (89.).

    Die in Bestbesetzung angetretenen Münchner, deren Anhänger vor dem Abpfiff reichlich Pyrotechnik abbrannten, begannen vor 15 015 Zuschauern in der ausverkauften Arena konzentriert. Kapitän Thomas Müller (8.) hatte gleich zwei Einschussmöglichkeiten, doch CFC-Keeper Kevin Kunz parierte zweimal glänzend. Die Sachsen verteidigten zunächst klug und lauerten auf Konter. Die Nationalspieler Hummels und Niklas Süle hatten in der Innenverteidigung leichtes Spiel gegen den einstigen Pokalschreck Daniel Frahn. Er hatte 2011 mit seinen drei Toren für den damaligen Viertligisten RB Leipzig den VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal geschossen.

    Eine Woche nach dem Gewinn des Supercups in Dortmund agierte der FC Bayern zwar äußerst abgeklärt, angesichts der Überlegenheit jedoch zunächst nicht kreativ genug. So schüttelte Trainer Carlo Ancelotti in der 40. Minute nach einem missglückten Steilpass den Kopf. Nach dem abgefälschten Freistoß von Lewandowski zur Führung glänzte nur der agile Ribery (45.) mit einem sehenswerten Volleyschuss von der linken Strafraumgrenze.

    Unmittelbar nach dem Wechsel heiterte sich der Gesichtsausdruck von Ancelotti auf. Zufrieden unterhielt er sich am Spielfeldrand mit Müller und Ribery, nachdem Coman überlegt einen Konter zum 2:0 abschloss. Chemnitz wurde nun komplett in die Defensive gedrängt, nur selten gelang dem Team von Trainer Horst Steffen ein Entlastungsangriff. Nach herrlichem Kombinationsfußball über die Stationen Coman, Joshua Kimmich und Corentin Tolisso brauchte Lewandowski den Ball nach einer Stunde nur noch zum 3:0 über die Linie drücken.

    Für Ancelotti war dies das das Signal zum Wechsel. So feierten Arjen Robben und David Alaba ab der 63. Minute ihr Comeback. Auch Arturo Vidal (67.) durfte für Sebastian Rudy noch ran. Ribery krönte seine gute Leistung mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern, den er schön über die Mauer ins linke Eck zirkelte. Hummels köpfte dann nach einer Ribery-Ecke zum Endstand ein.

    Von Frank Kastner und Knut Berger, dpa

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