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    Köln (dpa)

    54er Weltmeister Schäfer in Köln beigesetzt

    Unter großer Anteilnahme ist Hans Schäfer am Dienstag in seiner Heimatstadt Köln beigesetzt worden. Die Trauerfeier für den vor einer Woche im Alter von 90 Jahren gestorbenen Fußball-Weltmeister von 1954 in der St. Albertus-Magnus-Kirche im Stadtteil Lindenthal war geladenen Gästen vorbehalten.

    Ex-Köln-Manager Andreas Rettig (l) und DFB-Präsident Reinhard Grindel auf dem Weg zur Trauerfeier von Hans Schäfer. Foto: Marius Becker

    BAP-Frontsänger Wolfgang Niedecken sang gemeinsam mit der Kölner Mundartband Bläck Fööss die Titel „En unsrem Veedel” und „Ne Kölsche Jung”. Anschließend erfolgte die Beisetzung mit mehreren Hundert Trauergästen auf dem Kölner Südfriedhof.

    Zahlreiche Prominente, Freunde und Weggefährten gaben Schäfer das letzte Geleit, darunter die DFB-Spitze mit Präsident Reinhard Grindel, Kölns Präsident Werner Spinner, die Ex-Manager Michael Meier und Andreas Rettig sowie FC-Vizepräsident Toni Schumacher. „Hans Schäfer war ein sehr ehrgeiziger, willensstarker und bodenständiger Mensch”, würdigte Schumacher die Clublegende in seiner Trauerrede. „Wir haben eine große Persönlichkeit und besonderen Menschen verloren.”

    Zum Andenken an Schäfer soll die Kölner Südtribüne nach der Clublegende benannt werden. „Zwei Namen werden immer mit dem 1. FC Köln verbunden sein: Franz Kremer und Hans Schäfer”, sagte Schumacher. „Deswegen werden wir der Stadt Köln vorschlagen, die Südkurve des RheinEnergieStadions nach Hans Schäfer zu benennen.”

    Schäfer gehörte zur legendären deutschen Mannschaft, die vor 63 Jahren mit dem 3:2-Finalsieg gegen Ungarn das „Wunder von Bern” schaffte. Der „Kölsche Jung”, seinerzeit einer der besten Linksaußen der Welt, spielte in seiner Karriere nur für den 1. FC Köln, mit dem er 1962 und 1964 deutscher Meister wurde.

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