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    Frankfurt / Main (dpa)

    Eintracht und HSV trennen sich Unentschieden

    Eintracht Frankfurt hat seine Negativserie beendet, gegen den Hamburger SV aber den ersten Sieg in der Fußball-Bundesliga seit Anfang Februar verpasst.

    Marco Fabian (r) von Eintracht Frankfurt und der HSV-Spieler Gotoku Sakai kämpfen um den Ball. Foto: Hasan Bratic

    Durch das 0:0 gegen die abstiegsbedrohten Hanseaten vor 51 500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena am Samstagabend rutschten die Hessen vorerst von den Europapokalplätzen. Der HSV bleibt auf dem Relegationsrang und liegt nach Siegen der Konkurrenz nun zwei Zähler hinter Platz 15.

    Hamburgs Vorstandschef Heribert Bruchhagen konnte bei seiner ersten Rückkehr nach dem Wechsel an die Elbe wohl mit dem Remis leben, hat aber weiterhin noch viel zu tun. Bruchhagen war zwölf Jahre Vorstandsvorsitzender der Frankfurter.

    Das 96. Duell der beiden Liga-Konkurrenten war ein zähes, kampfbetontes Ringen mit vielen Zweikämpfen und Fouls im Mittelfeld. Gute Kombinationen waren Mangelware, ebenfalls gab es auf beiden Seiten fast keine Torchancen. Die beiden einzigen Möglichkeiten waren paritätisch verteilt. In der elften Minute setzte sich HSV-Profi Lewis Holtby an der rechten Strafraumseite durch und setzte einen Flachschuss ans Außennetz.

    Frankfurts Dreierkette mit Marco Russ, der erstmals nach seiner überstanden Krebserkrankung wieder in der Startformation stand, ließ ansonsten vor der Pause nichts zu. In der Offensive brachte die Eintracht aber auch kaum etwas zustande. Für Gefahr vor dem HSV-Gehäuse konnte nur Branimir Hrgota (18.) nach Flanke von Ante Rebic mit einem Volleyschuss sorgen, dieser strich aber über das Tor. Besser hatten die Hessen es in den vergangenen fünf verlorenen Liga-Partien auch nicht gemacht und dabei nur einen Treffer erzielt.

    Auch nach dem Wiederanpfiff wurde um jeden Zentimeter auf dem Rasen gekämpft, oft bis an die Schmerzgrenze. Allerdings eroberten sich die Platzherren mehr Spielanteile und hatten schnell zwei gute Chancen. In der 51. Minute köpfte Rebic ebenso über die Querlatte wie drei Minuten später David Abraham. Bedanken konnten sich die Gäste in der 72. Minute bei ihrem Keeper René Adler, der sich in einen Schuss von Michael Hector aus Nahdistanz warf und mit der Brust bravourös abwehrte.

    Die Hamburger kamen über wenige erfolglose Konter nicht hinaus und blieben ein dankbarer Gegner der Eintracht. Auch im zehnten Spiel hintereinander gelang dem HSV kein Sieg gegen die Frankfurter.

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