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    Sakhir (dpa)

    Schnellster Frustabbauer: Alonso schimpft und muss aufgeben

    Fernando Alonso kann es nur noch mit Zynismus ertragen. „Macht, was ihr wollt”, funkte der zweimalige Formel-1-Weltmeister an seine Box zurück, nachdem der Kommandostand auf Plan B wechseln wollte.

    Fernando Alonso kritisierte sein Team McLaren Honda. Foto: Luca Bruno

    „Ich glaube, ich bin in meinem Leben nicht mit weniger Power gefahren”, wetterte der 35 Jahre alte Spanier auch noch während seiner Frustfahrt beim Großen Preis von Bahrain. Am Ende reicht die Power nicht mal bis ins Ziel, er musste aufgeben.

    Der 32-malige Grand-Prix-Gewinner, im Fahrerlager unstrittig als einer der begnadetsten Steuerkünstler anerkannt, fährt nur hinterher oder halt gar nicht. Der Honda-Motor im McLaren bringt es einfach nicht. Das teilte Alonso der Öffentlichkeit einst sogar während des Rennens in der japanischen Heimat des Autobauers mit.

    Hätte er es nicht schon vor dem Rennen in der Wüste von Sakhir entschieden, wäre die Wahl für seinen Ausflug zu den Indy500 anstelle des Formel-1-Rennens in Monaco am 28. Mai sicher noch leichter gefallen. Dort will er um den Sieg fahren. Allein der Gedanke daran dürfte dem Spanier beim Dauer-Frustabbau in der Formel 1 helfen. Seit Mai 2013, als er sein Heimrennen gewann, wartet Alonso auf einen Sieg. Sein Vertrag bei McLaren-Honda endet nach dieser Saison. Wie es mit ihm weitergeht, ist offen. Nicht nur die Sprüche würden fehlen.

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