• aktualisiert:

    SANDBERG / WALDBERG

    Vom Typ grundehrlich

    Die Situation an der Tabellenspitze der B-Klasse Rhön Gruppe 1 konnte zu diesem Zeitpunkt kaum klarer sein. Die SG Sandberg I/Waldberg II ist mit 40 Punkten und einem weniger ausgetragenen Spiel Spitzenreiter mit satten zwölf Punkten vor der SG Geroda/Stralsbach/Oehrberg (2./28) und konnte mit einem Sieg im Spitzenspiel am Ostersamstag in Stralsbach gegen den Verfolger die Meisterschaft eintüten. Es sieht auch bis in die Nachspielzeit danach aus: Die Gäste führen mit 2:1 und bekommen von Schiedsrichter Günter Schäfer einen Einwurf zugesprochen.

    Die Situation an der Tabellenspitze der B-Klasse Rhön Gruppe 1 konnte zu diesem Zeitpunkt kaum klarer sein. Die SG Sandberg I/Waldberg II ist mit 40 Punkten und einem weniger ausgetragenen Spiel Spitzenreiter mit satten zwölf Punkten vor der SG Geroda/Stralsbach/Oehrberg (2./28) und konnte mit einem Sieg im Spitzenspiel am Ostersamstag in Stralsbach gegen den Verfolger die Meisterschaft eintüten. Es sieht auch bis in die Nachspielzeit danach aus: Die Gäste führen mit 2:1 und bekommen von Schiedsrichter Günter Schäfer einen Einwurf zugesprochen.

    Ihr Trainer Michael Wetteskind (30) schildert hinterher die Situation so: „Es war die 91. Minute. Unser Abwehrspieler Pascal Hillenbrand (25) hat aus seiner Sicht als Letzter den Ball vor Überqueren der Außenlinie berührt, macht den Schiedsrichter darauf aufmerksam, der korrigiert seine Entscheidung und gibt Einwurf für den Gegner. Der Ball kommt in den Strafraum, soweit ich mich erinnern kann zum Spieler mit der Nummer 9. Und der hat, aus meiner Sicht klar erkennbar, den Ball mit der Hand mitgenommen, was der Schiedsrichter nicht sehen konnte, ihn quer gelegt zu Benedikt Theimer, der ihn zum 2:2-Ausgleich nur noch einschieben musste.

    Somit fiel das Tor unmittelbar aus der Aktion mit dem Einwurf. Ich finde diese Aktion schon erwähnenswert. Du führst, es ist gleich Schluss und du bist auf dem Weg nach vorne. Dann Pascal Hillenbrand mit dieser fairen Geste, einmal nicht aufgepasst und du bekommst das Tor. Das war unterm Strich erst mal ärgerlich. Wir hätten aber vorher schon genügend Tore schießen können und wir hätten diese Situation auch klären können, dann wäre es 2:1 ausgegangen.“

    Wie waren die Reaktionen bei den Sandbergern und Waldbergern? Wetteskind: „Fairplay gehört bei mir dazu und ich finde es sehr korrekt, dass es Pascal zugegeben hat. Ich mache ihm mit Sicherheit keinen Vorwurf, der ist so ein ehrlicher Typ. Ich unterstütze jedenfalls so was.“ Auf den Titel angestoßen werden soll jetzt am Sonntag, nach dem Spiel gegen Detter-Weißenbach.

    Fair ist mehr

    Die Aktion ist eine ständige Einrichtung Ihrer Zeitung, die vom Bayerischen Landessportverband, dem Bezirk Unterfranken, seinen Fachverbänden und der Anwaltskanzlei Bendel & Partner unterstützt wird.

    Schon seit 1991 würdigt diese Zeitung damit besonders faire Gesten im Sport.

    Eine Jury wird am Ende des Jahres alle gemeldeten Aktionen bewerten und drei Sieger auszeichnen und mit attraktiven Geldpreisen im Rahmen einer großen Gala belohnen.

    Melden auch Sie faire Gesten an:

    Main-Post, Sportredaktion Stichwort „Fair ist mehr“ Berner Straße 2 97084 Würzburg Tel. (09 31) 60 01 - 237 Fax (09 31) 60 01 - 368 E-Mail: red.sport@mainpost.de

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!