• aktualisiert:

    Traumstart der beiden Aufsteiger

    Fussball (jüs/pia/Ba/Bit) Bezirksliga Ufr.

    Fussball (jüs/pia/Ba/Bit)

    Bezirksliga Ufr. Ost

    Oberschwarzach – Wiesentheid 0:1
    TSV Münnerstadt – TSV Knetzgau 3:0
    SV Riedenberg – 1.FC Geesdorf 2:1
    TSV Rannungen – SV Sömmersdorf 2:1
    Unterspiesheim – FC Strahlungen 2:0
    TSV Gochsheim – FC Thulba 2:3
    TSV Forst – FSV Krum 4:1
    DJK Dampfach – FC Bad Kissingen 2:0

    1. (1.) TSV Forst 1 1 0 0 4 : 1 3
    2. (1.) TSV Münnerstadt 1 1 0 0 3 : 0 3
    3. (1.) DJK Dampfach 1 1 0 0 2 : 0 3
    3. (1.) Unterspiesheim 1 1 0 0 2 : 0 3
    5. (1.) FC Thulba 1 1 0 0 3 : 2 3
    6. (1.) SV Riedenberg 1 1 0 0 2 : 1 3
    6. (1.) TSV Rannungen 1 1 0 0 2 : 1 3
    8. (1.) Wiesentheid 1 1 0 0 1 : 0 3
    9. (1.) TSV Gochsheim 1 0 0 1 2 : 3 0
    10. (1.) 1.FC Geesdorf 1 0 0 1 1 : 2 0
    10. (1.) SV Sömmersdorf 1 0 0 1 1 : 2 0
    12. (1.) Oberschwarzach 1 0 0 1 0 : 1 0
    13. (1.) FC Bad Kissingen 1 0 0 1 0 : 2 0
    13. (1.) FC Strahlungen 1 0 0 1 0 : 2 0
    15. (1.) FSV Krum 1 0 0 1 1 : 4 0
    16. (1.) TSV Knetzgau 1 0 0 1 0 : 3 0

    TSV Rannungen – SV Sömmersdorf 2:1 (0:0). Mit einer fast erwartbaren Abtastphase begann das Duell der Aufsteiger. Dann aber war der TSV Rannungen das präsentere Team, das mehr Ballbesitz generierte und mehr Struktur im Spielaufbau anbot. Und das in Führung hätte gehen können, aber Julian Stahl traf lediglich die Latte, während der Sololauf von Michael Röder von einem Sömmersdorfer auf Kosten einer Ecke gestoppt wurde und der Abschluss von Daniel Kraus zu schwach geriet. Allmählich nahm die Intensität zu mit Fouls auf beiden Seiten. Samt einer unglücklichen Aktion, als TSV-Torsteher Florian Erhard beim Abwehrversuch mit Lukas Englert den eigenen Mann abräumte – beide konnten weitermachen. Mit Wiederanpfiff kam es zum Comeback von Fabian Erhard, der sich in der Relegation einen Handgelenksbruch zugezogen hatte. Und der sich zunächst nicht in Szene setzen konnte, weil es mehr Spielunterbrechungen denn bewegte Szenen gab. Wieder besser ihren Rhythmus fanden die Gastgeber mit den Gelegenheiten für Julian Stahl und Benni Kaufmann, der nach einem zu kurz geklärten Ball schließlich das erste Bezirksliga-Tor überhaupt für den TSV Rannungen markierte. Nachdem Jens Dotzel einen Freistoßball von Lukas Englert pariert hatte, musste sich der SV-Torsteher ein zweites Mal geschlagen geben, als die aufgebaute Abseitsfalle gegen Fabian Erhard nicht funktionierte. Den kurzen mentalen Aussetzer bei jubelnden Güggern bestrafte SV-Spielertrainer Daniel May mit dem Anschlusstreffer, doch die letzte Gelegenheit kreierte wieder der Hausherr in Person von Benni Kaufmann, der Dotzel zur Fußabwehr zwang. „So zurückzukommen war sensationel. Ich bin froh, das Vertrauen mit meinem Tor zurückzahlen zu können“, sagte nach dem Spiel ein überglücklicher Fabian Erhard.

    Rannungen: F. Erhard, M. Leurer, Berninger, Röder, T. Stahl (68. P. Leurer), J. Stahl, Englert (89. Keller), Schad (46. F. Erhard), Kraus, Gehrig, Kaufmann. Tore: 1:0 Benjamin Kaufmann (70.), 2:0 Fabian Erhard (85.), 2:1 Daniel May (86.).

    SV Riedenberg – FC Geesdorf 2:1 (1:0). Das war hernach ein tiefes Durchatmen bei Marius Kubo. „In der zweiten Halbzeit sind wir auf dem Zahnfleisch gegangen, was ja fast zu erwarten war. Zufrieden war ich aber in jedem Fall mit der Aggressivität im ersten Durchgang und mit der Vorstellung unserer Neuzugänge, die sich nahtlos integriert haben. Nur das späte Gegentor hat mich gewurmt“, sagte der SV-Trainer. Auf die personellen Probleme in der Abwehr reagierte der SV Riedenberg mit einer überraschend offensiven Gangart. Verdient daher der frühe Führungstreffer durch Kevin Lormehs, der nach einem Missverständnis in der FC-Abwehr Keeper Dominik Holzmann umkurvte und ins leere Tor einschob. Davor und danach hatte Stefan Wich einen Treffer auf dem Fuß, der zunächst im Fallen zu wenig Druck beim Schuss entwickelte (7.), dann nach einem Sololauf an Holzmann scheiterte, der das Leder zur Ecke klärte (19.). Die Gäste hatten zwar in Person von Fazdel Tahir und dem zu eigensinnigen Hassan Alremeithi zwei Edeltechniker in ihren Reihen, aber in vorderster Front fehlte das Durchsetzungsvermögen. Die beste Geesdorfer Gelegenheit vergab Stefan Weiglein nach einer Traumkombination im SV-Strafraum, als Florian Dorn noch mit den Fingerspitzen zur Stelle war. Kurz vor der Pause traf Lormehs in aussichtsreicher Position das Außennetz. Glück für die Rhöner, dass Alremeithi kurz nach dem Wechsel aus fünf Metern direkt auf Florian Dorn zielte, ehe wieder die Riedenberger am Zug waren mit Schüssen von Kevin Lormehs und Patrick Barthelmes. Eine starke Vorstellung als Außenverteidiger lieferte Paul Konopka ab, der in der vergangenen Saison in Kothen noch für das Toreschießen verantwortlich zeichnete. Und der mit der Einwechslung von Marcel Schöppach wieder eine Spur offensiver zu Werke gehen durfte.

    Riedenberg: F. Dorn - Spahn, Konopka, Vorndran, Schuhmann – Carton, Gebhart (64. Schöppach), Barthelmes, Chr. Dorn (46. P. Dorn) – Wich, Lormehs (78. Schäfer). Tore: 1:0 Kevin Lormehs (10.), 2:0 Philipp Schäfer (83.), 2:1 Hassan Alremeithi (90.+1).

    TSV Münnerstadt – TSV Knetzgau 3:0 (1:0). Die Lauertaler starteten mit einem klaren und verdienten Sieg in die Saison, einziges Manko war dabei die mangelhafte Chancenverwertung. „Wir müssen doch bereits 3:0 führen“, meinte ihr Trainer Thomas Dietz beim Pausengespräch, widersprechen konnte ihm da keiner, denn tatsächlich waren Hochkaräter ausgelassen worden. Die Gastgeber bestimmten gegen zunächst tiefstehende Haßbergler das Geschehen und gingen durch einen von Mittelfeldakteur Tobias Kröckel verwandelten Strafstoß früh in Führung. Der Pfiff von Schiedsrichterin Davina Haupt (Poppenhausen) erregte die Gemüter beim Gast, denn dieser sah das Foul von Alexander Barth an Lukas Katzenberger außerhalb des Sechzehners. Dann brachte Katzenberger das Kunststück fertig, nach feiner Vorarbeit von Niklas Markert die Kugel freistehend aus fünf Meter nicht im Tor unterzubringen. Es folgte wenig später ein Kopfball des aufgerückten Verteidigers Sebastian Köhler an den Pfosten, Markart scheiterte aus spitzem Winkel an Keeper Matthias Oppermann (25.). Als Simon Snaschel kurz vor dem Seitenwechsel seinen Gegenspieler Dominik Heide überlief, traf auch er nur Alu. Nach der Pause lockerte der Gast die Defensive, mit langen Bällen war der heimischen Deckung aber nicht beizukommen. Es bedurfte zum 2:0 einer Standardsituation, nach Freistoßflanke von Janik Markert nickte Lucas Fleischmann ein. Die Haßbergler gingen nun volles Risiko, der Ehrentteffer blieb ihnen allerdings versagt, weil nach Hereingabe von Barth der eingewechselte Kenny Reichert auch nur die Torumrandung traf. Alle Zweifel am ersten Dreier der Saison beseitigte Lukas Schmittzeh, als er nach Querpass von Snaschel die Kugel ins lange Eck setzte. „Wir sind für das Derby am Samstag im Sportpark gerüstet“, freute sich Sportvorstand Günter Scheuring, „bloß ob wir gegen die 06-er so viele Chancen bekommen, bezweifle ich“.

    Münnerstadt: Büttner – L. Schmittzeh, Köhler, J. Schmittzeh, Markert – Markart (87. Kheder), Kröckel (63. Blank), Schmitt, Fleischmann – Katzenberger (74. Göller), Snaschel. Tore: 1:0 Tobias Kröckel (13., Foulelfmeter), 2:0 Lucas Fleischmann (70.), 3:0 Lukas Schmittzeh (86.).

    TSV Gochsheim – FC Thulba 2:3 (0:2). In einem von beiden Seiten intensiv geführten Match bestätigte der Aufsteiger sofort die Vorschusslorbeeren. Bereits der Auftakt der Partie verlief aus Sicht der Frankonen vielversprechend. Der junge Cedric Werner startete bei schnellen Gegenangriffen zweimal in die Tiefe und erwies sich als erstaunlich abgeklärt. Die perplexen Platzherren antworteten mit wütenden Gegenangriffen, doch die FC-Abwehrreihe um ihren sicheren Keeper Alexander Büchner hielt vor dem Seitenwechsel dem Anrennen stand. Dessen Fangkünste waren vergebens, als Daniel Meusel zu einem seiner gefürchteten Freistöße ansetzte und die Kugel an Büchner vorbei in die Maschen flog. Die Thulbaer gerieten jetzt richtig in den Angriffswirbel der Reichsdörfler. „Durch einen individuellen Patzer haben wir dem Gegner dann den Ausgleich ermöglicht“, so FC-Spielertrainer Victor Kleinhenz. Dieser hatte zwei zuvor mit Marius Schubert und Tobias Huppmann zwei frische Offensivkräfte eingewechselt, eine Maßnahme mit Rendite-Effekt. In der 80. Minute gab es allerdings große Aufregung, als die heimischen Fans einen Elfer für ihr Team begehrten. „Das war aber keiner, denn Flo Heim hat den Ball sauber weggespielt“, so der FC-Coach. Dessen Team bekam in Überzahl in den Schlussminuten noch einmal Oberwasser, lief einen finalen Konter und ging dank Kleinhenz als nicht unverdienter Sieger vom Platz. „Der Sieg darf uns jetzt nicht übermütig machen“, bremst der Trainer aufkommende Euphorie.

    Thulba: Büchner – Heinrich, Happ, Hänelt, Düsterwald – Reuß, Kleinhenz, F. Heim, Werner (59. Huppmann) – Wüscher, L. Heim (51. Schubert) Tore: 0:1, 0:2 Cedric Werner (5., 9.), 1:2 Daniel Meusel (58.), 2:2 Nico Kummer (73.), 2:3 Victor Kleinhenz (92.). Gelb-Rot: Moritz Pfister (87., Gochsheim).

    DJK Dampfach – FC 06 Bad Kissingen 2:0 (1:0). Intensiv gekämpft und gerackert wurde auch in Dampfach, das ersehnte Erfolgserlebnis fiel für die Kurstädter allerdings ins Wasser. Diese suchten den Erfolg in einer Flucht nach vorne, bereits in der 2. Minute hatte Lukas Müller nach einer schnell vorgetragenen Kombination aus dem Mittelfeld heraus die Führung auf dem Fuß, sein Schuss flog knapp am langen Eck vorbei. Das gleiche Schicksal widerfuhr im Gegenzug dem DJKler Antoni Jilke, der auf Vorarbeit von Ralf Riedlmeier die Kugel am Rottenberger-Tor vorbeisetzte. Mit einem Traumtor schlossen die Haßbergler den nächsten Angriff ab. Ihr Spielführer und Routinier Stefan Greb nagelte das Leder aus 25 Metern unhaltbar in den Winkel. Die 06-er reagierten leicht geschockt, bekamen die Partie nach einer halben Stunde wieder besser in den Griff. Die beste Ausgleichschance hatte Darko Aleksoski bei einem Kopfball (34.), kurz vor der Pause flutschte ein Lupfer von Greb über dem weit vor seinem Kasten postierten FC-Keeper an der Torumrandung vorbei. Die Schützlinge von Thomas Lutz bäumten sich nach der Pause gegen den drohenden Misserfolg auf, erarbeiteten sich eine Überlegenheit, wussten daraus aber kein Kapital zu schlagen. „Der letzte Pass kam beim Gast nicht an, weil unsere vielbeinige Abwehr gut stand“, berichtete DJK-Pressesprecher Horst Dombrowski, „wir waren dagegen über Konter gefährlich“. Ein abgefälschter Schuss von Serkan Yeniai sowie eine Glanzparade von Rottenberger nach Riedlmeier-Schuss sowie eine überhastete Aktion von Torjäger Patrick Winter hätten schon das 2:0 bedeuten können. Dieses bereitete Greb schließlich mit einem Solo vor, sein Heber in den Rücken der FC-Deckung landete bei Tim Wagner, der den Ball unhaltbar ins Toreck setzte.

    Bad Kissingen: Rottenberger – Müller (69. M. Hüfner), Heilmann, Thurn, Wirth (69. Puscas) – J. Hüfner, Aleksoski, Heimerl, Stöth (78. L. Rottenberger), Schmitt – Zhyvka. Tore: 1:0 Stefan Greb (8.), 2:0 Tim Wagner (84.).

    Außerdem spielten

    SV-DJK Oberschwarzach – TSV-DJK Wiesentheid 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Anis Sahli (88.). SV-DJK Unterspiesheim – FC Strahlungen 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Patrick Czerny (10.), 2:0 Patrick Wolf (88.). TSV Forst – FSV Krum 4:1 (2:1). Tore: 1:0 Michael Wolker (17.), 1:1 Felix Glöckner (33.), 2:1 Mohamed Hamdoun (40.), 3:1 Marcel Hartmann (51.), 4:1 Florian Hetzel (77.).

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!