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    BAD KISSINGEN

    Niko Grönstrand sichert den Zusatzpunkt

    Eishockey (Jüs) Landesliga Gruppe 1 VfE Ulm/Neu-Ulm – Kissinger Wölfe 3:4 n.V. (0:1, 2:1, 1:1, 0:1) Es geht auch ohne Mikhail Nemirovsky. Muss es, weil der Spielertrainer der Kissinger Wölfe nach seiner Knieverletzung aus dem Burgau-Spiel über Wochen auszufallen droht.

    Eishockey (Jüs)

    Landesliga Gruppe 1 VfE Ulm/Neu-Ulm – Kissinger Wölfe 3:4 n.V. (0:1, 2:1, 1:1, 0:1)

    Es geht auch ohne Mikhail Nemirovsky. Muss es, weil der Spielertrainer der Kissinger Wölfe nach seiner Knieverletzung aus dem Burgau-Spiel über Wochen auszufallen droht. Der exakte Befund steht weiter aus, ein Einsatz am Freitag beim Derby gegen die Mighty Dogs scheint unmöglich. Der 43-Jährige ist immer noch eine zentrale Figur im Angriffsspiel der Kurstädter, entsprechend mussten die Reihen und das System neu zusammengeschustert werden. Und das gegen einen Gegner, der zwar schon drei Saisonniederlagen aufwies, allerdings dem ERV Schweinfurt die erste und bis dato einzige Niederlage zufügte. „Das hätte gar nicht so spannend sein müssen, Chancen zum Sieg nach 60 Minuten waren ja genügend da“, sagte Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Dennoch gehörte Donatas Zukovas zwischen den Kissinger Pfosten wieder zu den stärksten Akteuren der Saalestädter. Der Litauer hielt unter anderem einen Penalty kurz nach Beginn der Verlängerung. Exakt 20 Sekunden später hatte Niko Grönstrand nach einem blitzgescheiten Konter über Marc Zajic den Zusatzpunkt gesichert. „In der Overtime kann es sehr schnell gehen.

    In Amberg hatten wir noch verloren, diesmal war das Glück auf unserer Seite“, sagt Rosin zum neuen Modus, bei dem in der fünfminütigen Verlängerung pro Team nur noch drei Spieler plus Goalie auf dem Eis stehen. Der finnische Verteidiger hatte die Unterfranken auch in Führung geschossen mit Assists von Roman Nikitin und Christian Masel (17.). Aber vor den 350 Zuschauern, darunter die mit Sonderbus angereisten 50 lautstarken Fans der Wölfe, fanden die Donaustädter ins Match zurück mit den Treffern von Benedikt Stempfel (33.) und Andreas Börner (39.), ehe Eugen Nold nach einem Sololauf nur Sekunden später auf 2:2 stellte.

    Check von hinten

    Spannung pur auch im finalen Drittel, dass die Gäste im Vorteil sah mit dem Einschlag von Brett Wur nach der Vorarbeit von Anton Zeivald (45.), ehe erneut Stempfel (51.) die Verlängerung erzwang. Wenig schön war der Check von hinten gegen Richard Adam, als „Devil“ Mike Dolezal mit einer 2+10-Minutenstrafe noch glimpflich davonkam. Nach einer Behandlungspause konnte der Kissinger wieder aufs Eis.

    „Am Freitag wird das gegen die Mighty Dogs eine tolle Atmosphäre in der Halle“, freut sich Rosin auf den ewig jungen Klassiker gegen den Nachbarn, der in Selb problemlos mit 10:3 gewann und damit die Tabellenführung zumindest für 24 Stunden übernahm, weil der ESC Haßfurt das Topduell gegen den ERSC Amberg mit 2:5 verlor. Tags darauf lief es wieder besser für die „Hawks“ mit dem mühevollen 5:3-Sieg über das weiter punktlose Schlusslicht Straubing.

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