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    LANDKREIS

    Angriffslustige Trainer

    Das Top-Spiel steigt in Rannungen, wo der TSV (4./35) Klassenprimus FC Thulba (1./48) empfängt. Brisanz verspricht die Partie vor allem deshalb, weil die „Gügger“ den Frankonen die bisher einzige Saisonniederlage beigefügt haben und weil die Köhler-Elf bei einem erneuten Coup ein Ausrufezeichen im Kampf um Tabellenplatz zwei setzen würde. Und der Tabellenvierte ist gut in Form, kanzelte überforderte Untererthaler zuletzt mit 4:0 ab und ist bei sieben Siegen und zwei Remis nunmehr neun Spiele ohne Niederlage. „In Untererthal haben wir es richtig stark gemacht. Durch schnelle Tore dem Gegner den Zahn gezogen und guten Fußball gespielt. Gegen Thulba möchten wir unseren Hinspielerfolg natürlich gerne wiederholen. Man muss aber auch sagen, dass Thulba das Beste ist, was die Liga zu bieten hat. Aber wir sind fußballerisch auf Augenhöhe, haben selbst gute Individualisten und müssen uns nicht verstecken. Warum also nicht ein zweites Mal gewinnen?“, wünscht sich TSV-Coach Werner Köhler einen Fortlauf der Erfolgsserie.

    Das Top-Spiel steigt in Rannungen, wo der TSV (4./35) Klassenprimus FC Thulba (1./48) empfängt. Brisanz verspricht die Partie vor allem deshalb, weil die „Gügger“ den Frankonen die bisher einzige Saisonniederlage beigefügt haben und weil die Köhler-Elf bei einem erneuten Coup ein Ausrufezeichen im Kampf um Tabellenplatz zwei setzen würde. Und der Tabellenvierte ist gut in Form, kanzelte überforderte Untererthaler zuletzt mit 4:0 ab und ist bei sieben Siegen und zwei Remis nunmehr neun Spiele ohne Niederlage. „In Untererthal haben wir es richtig stark gemacht. Durch schnelle Tore dem Gegner den Zahn gezogen und guten Fußball gespielt. Gegen Thulba möchten wir unseren Hinspielerfolg natürlich gerne wiederholen. Man muss aber auch sagen, dass Thulba das Beste ist, was die Liga zu bieten hat. Aber wir sind fußballerisch auf Augenhöhe, haben selbst gute Individualisten und müssen uns nicht verstecken. Warum also nicht ein zweites Mal gewinnen?“, wünscht sich TSV-Coach Werner Köhler einen Fortlauf der Erfolgsserie.

    Ebenfalls keine Probleme bei der Generalprobe zum Spitzenspiel hatte der FC Thulba im Spiel gegen Aufsteiger Heustreu/Hollstadt und gewann klar mit 5:0. „Die Pflichtaufgabe haben wir erfüllt. Der Gegner war an diesem Tag allerdings auch kein Maßstab. Gegen Rannungen haben wir uns immer schwer getan. Aber sie haben in dieser Saison zuhause schon einige Punkte liegengelassen. Da scheinen sie verwundbar. Außerdem spricht die Ausgangssituation für uns. Wir wollen gewinnen, während der Gegner gewinnen muss. Das kann ein entscheidender Faktor sein“, greift Frankonen-Trainer Viktor Kleinhenz tief in die Psychologiekiste.

    Das nächste große Kaliber

    Obwohl es anfangs nicht danach aussah, kehrte der FC Bad Brückenau (12./18) mit einer herben 1:6-Niederlage aus dem Bäder-Duell beim TSV Bad Königshofen zurück. Tobias Saam erstickte mit einem Dreierpack die Punktehoffnungen der Jakobsche-Elf im Keim. Ein ähnliches Kaliber erwartet die abstiegsbedrohten Sinnstädter im Heimspiel gegen den SV Burgwallbach (6./32). Von den Gästen geht ungeheure Torgefahr vor allem durch Kapitän Benedikt Floth aus, der mit 18 Saisontreffern die Torschützenliste anführt. Er war es auch, der im Hinspiel den Siegtreffer beim 2:1-Erfolg erzielte.

    Weiter tief im Tabellenkeller steckt der SV Garitz (14./15) nach der 0:3-Niederlage beim TSV Hausen/Rhön. Die Misere hat für SV-Coach Andrzej Sadowski vor allem einen Grund: „Wir sind in der Offensive zu harmlos. Wenn man gegen den Abstieg spielt, muss man sich vorne auch mal durchsetzen. In Hausen hatten die Grün-Weißen die starke TSV-Offensive 30 Minuten gut im Griff, ehe zwei Unachtsamkeiten zu den beiden vorentscheidenden Gegentreffern führten. Dass gegen den TSV Großbardorf II (8./27) nun auch noch Stürmer Julian Thomas ausfällt, vergrößert die Offensivsorgen. „Vielleicht stelle ich mal ein paar Verteidiger in den Sturm“, unkt der verletzte Garitzer Coach, für den die Bayernliga-Reserve einer Wundertüte gleicht.

    Und täglich grüßt das Murmeltier beim VfR Sulzthal (16./8), denn auch gegen den Tabellenzweiten aus Rödelmaier hielten die VfR-Kicker lange mit, doch am Ende siegte der Favorit „standesgemäß“ und die Penquitt-Mannen beklagten mit Abwehrchef Frank Glöckner (Muskelverletzung) und Mario Eberlein (Bänderriss) zwei weitere Verletzte. „Wie diese Saison bisher läuft, grenzt schon an Masochismus. Unabhängig von den ganzen Ausfällen werden wir bei fast jedem individuellen Fehler mit einem Gegentor bestraft. Und wenn du im Schnitt mehr als drei pro Spiel bekommst, hast du in dieser Liga keine Chance. Auch wenn es sich für uns anders anfühlt und wir doch in vielen Matches Schritt halten können, die Tabelle lügt nicht und tut weh“, so ein enttäuschter Trainer Stephan Penquitt, der vor dem Kellerduell mit der SG Heustreu/Hollstadt (15./13) den Glauben an seine Jungs nicht verloren hat. „Wir sind eine eingeschworene Truppe und werden aus dieser Saison gestärkt rausgehen. Ich wünsche mir, dass wir uns einfach mal mit Punkten belohnen. Wir haben gegen Heustreu wohl die jüngste Truppe seit Jahren auf dem Platz. Die Jungs sollen ohne Druck einfach frei aufspielen.“

    „Wir gehen am Krückstock“

    „Wir hatten am Sonntag kein Kreisliga-Niveau. Rannungen war in allen Belangen überlegen und wir mit dem 0:4 noch gut bedient“, so lautete das kurze aber deutliche Fazit von Michael Hammer, dem Spielertrainer des FC Untererthal (13./17), nach der sechsten Niederlage in Serie. Vor dem Aufsteiger-Duell beim 1. FC Eibstadt (9. /25) plagen die Viktorianer zudem große Personalprobleme, nachdem Kapitän Benny Hüfner sowie Andreas Ermisch verletzungsbedingt vom Platz mussten. Gefehlt hatten ohnehin der flinke Lukas Tartler und der rotgesperrte André Herrlein. „Wir gehen am Krückstock. Diese Spieler sind für uns nicht zu ersetzen. Dennoch hoffen wir, in Eibstadt konkurrenzfähig zu sein“, wünscht sich Hammer trotz der Ausfälle eine Leistungssteigerung gegen den derzeit stärksten aller fünf Aufsteiger, der in der Offensive mit Daniel Fürst große Qualität besitzt.

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