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    Nägelsieder nehmen den Kampf an

    Fußball Bezirksliga Ost FC 06 Bad Kissingen – SV Riedenberg (Samstag, 16 Uhr) Das zweite Landkreis-Derby in Folge bestreitet der FC 06 Bad Kissingen (2./45).

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    Bezirksliga Ost FC 06 Bad Kissingen – SV Riedenberg (Samstag, 16 Uhr)

    Das zweite Landkreis-Derby in Folge bestreitet der FC 06 Bad Kissingen (2./45). Gegner ist der zuletzt aufstrebende SV Riedenberg (12./27), der trotz größter Personalnot mit vier Punkten aus den schwierigen Spielen gegen Euerbach/Kützberg (0:0) und Münnerstadt (4:2) ging, die im Kampf um den Klassenerhalt von immenser Bedeutung waren. Schlechter lief es in jüngster Vergangenheit für die Kurstädter, die aus den vergangenen sechs Partien gerade mal zwei Zähler einfahren konnten. Zuletzt remisierten die Schützlinge von Trainer Thomas Lutz gegen Ramsthal (1:1) und konnten abermals einen Vorsprung nicht verteidigen. „Man hat nach der Führung wieder unsere Verunsicherung gespürt. Das Spiel insgesamt war von beiden Teams relativ gut geführt und ausgeglichen. Insgesamt bin ich damit recht zufrieden“, konnte Bad Kissingens Coach dem Zähler auch Positives abgewinnen. „Klar sind wir enttäuscht, dass wir nicht die Leistung aus der Vorrunde abrufen können und sprechen das intern auch an. Dennoch sind wir ruhig und treiben unsere Planungen bezüglich der Mannschaft, auch über die Saison hinaus, zielstrebig voran.

    “ Den SV Riedenberg erwartet Lutz ebenso kernig wie zuvor schon Ramsthal: „Das ist wieder eine sehr zweikampfstarke, athletische Truppe.“ Sicher fehlen werden die beiden rotgesperrten Christian Heilmann und Adnan Hamzic.

    Kubo freut sich auf Wiedersehen

    Bei Gegner Riedenberg fiel Trainer Marius Kubo nach dem 4:2-Sieg über Münnerstadt ein Stein vom Herzen: „Die ersten 20 Minuten waren ganz schön wackelig. Folgerichtig fiel das 0:1. Danach haben wir ein bisschen umgestellt, mehr Zugriff bekommen und uns gute Chancen erarbeitet. Insgesamt war es ein verdienter Sieg, auch wenn Münnerstadt nie aufgegeben hat. Jetzt schauen wir, dass wir gegen Bad Kissingen auch wieder eine Mannschaft zusammenbekommen.“ Ein Wermutstropfen ist die Verletzung von Philipp Dorn, der der Mannschaft in Bad Kissingen ebenso fehlen wird wie „Stand-by“-Kicker Christoph Mathes, der seinen österlichen Heimaturlaub beendet hat. Nichtsdestotrotz freut sich Kubo auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen Kameraden Florian Thurn, Patrick Stöth sowie Florian Rottenberger und hofft, dass seine „jungen Wilden“ Philipp Schäfer, Maxi Spahn und Patrick Barthelmes ihre Form halten. „Die machen ihre Sache wirklich gut“, ist Kubo stolz.

    SV-DJK Unterspiesheim – TSV Münnerstadt (Samstag, 16 Uhr)

    Nichts wurde es für den TSV Münnerstadt (7./37) in Riedenberg mit dem Ziel, die 40-Punkte-Hürde zu erreichen. Im Gegenteil, die Dietz-Schützlinge gingen bei der 2:4-Niederlage gänzlich leer aus und nehmen beim SV-DJK Unterspiesheim (11./27) den nächsten Anlauf für drei Punkte. „Wir versuchen, auch dort gut zu spielen, möglichst zu gewinnen und endgültig die 40 Zähler zu knacken. Die Ausgangslage ist ähnlich wie vor dem Spiel in Riedenberg. Der Gegner steckt tief im Abstiegskampf, wird laufen und kämpfen. Diesen Kampf müssen wir annehmen und eine konzentrierte Leistung zeigen“, fordert TSV-Trainer Thomas Dietz von seinen Jungs Willensstärke und Biss. Dies gelang in Riedenberg nur bedingt. „Die ersten 30 Minuten waren richtig gut bis zum 1:1. Mit den beiden Gegentreffern nach der Pause war die Partie erledigt. Wir bekommen es nicht hin, über 90 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Daran gilt es in den restlichen Spielen zu arbeiten.“ Gegner Unterspiesheim konnte zwar zum Auftakt nach der Winterpause mit dem 3:2-Sieg in Bad Kissingen überraschen, holte danach aber in sechs Spielen nur noch zwei Zähler und ging die vergangenen vier Partien komplett leer aus. Damit rückte das Team von Trainer Reinhard Seger wieder gefährlich nahe an die Abstiegsränge heran, was die Sache für verletzungsgeplagte Mürschter nicht einfacher macht. „Die Personallage war die ganze Zeit schon nicht gut und jetzt kann man nun wirklich nicht davon sprechen, dass sie besser ist. Aber die Jugendspieler machen ihre Sache wirklich gut und gewöhnen sich so schnell an das Tempo und Spiel der Bezirksliga“, setzt Dietz große Hoffnung in seine Youngster angesichts drohender Ausfälle von Hansi Schmitt, Niklas Markart und Ahmet Coprak.

    SV Ramsthal – TSV/DJK Wiesentheid (Sonntag, 15 Uhr)

    Wiedergutmachung ist angesagt für den SV Ramsthal (14./24) im Spiel gegen den TSV/DJK Wiesentheid (9./33). Im Hinspiel setzte es für die Mannschaft von Trainer Nico Schell eine herbe 0:5-Packung, die sich nicht wiederholen soll. „Da haben wir eine katastrophale Leistung abgeliefert. Wiesentheid hat unsere Fehler ausgenutzt und mit einem überragenden Umschaltspiel stark gekontert. Im Moment haben sie wohl nicht ihre beste Phase, können aber mit einem Sieg über uns den Klassenerhalt wohl perfekt machen“, rechnet Nico Schell mit einem durchaus motivierten Gegner, der allerdings mittlerweile seit sechs Spielen ohne Sieg ist. Nach zuvor drei Niederlagen in Serie konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Schoeler am Osterwochenende im Steigerwald-Derby gegen Geesdorf (0:0) zumindest wieder einen Zähler kratzen, ohne dabei allerdings großartig zu glänzen. Dem SV Ramsthal gelang gegen den Tabellenzweiten Bad Kissingen im Landkreis-Derby ebenfalls ein Remis, das SV-Coach Schell allerdings zwiespältig bewertet: „Das 1:1 war insgesamt leistungsgerecht. Aufgrund des Rückstandes war der Punkt für die Moral gut, aber grundsätzlich kommen wir mit einem Unentschieden nicht vom Fleck. Deshalb ist es unser Ziel, gegen Wiesentheid mehr Torchancen herauszuspielen und diese auch zu nutzen.“ Aufgrund der Tabellensituation wäre ein Dreier für die „Romsler“ sicher Gold wert. Personell besteht beim SV Hoffnung auf Besserung, über etwaige Rückkehrer wird allerdings erst kurz vor Spielbeginn entschieden.

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