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    Gegner nicht unterschätzen

    Fußball (ba) Landesliga Nordwest FC Fuchsstadt – FV Bayern Kitzingen (Samstag, 16 Uhr) Im vorletzten Heimspiel der Saison empfangen die Kicker vom Kohlenberg (7./39) mit den Bayern aus Kitzingen (16./22) ein Team, das im bisherigen Saisonverlauf in jeder Hinsicht schwer

    Fußball (ba)

    Landesliga Nordwest FC Fuchsstadt – FV Bayern Kitzingen (Samstag, 16 Uhr)

    Im vorletzten Heimspiel der Saison empfangen die Kicker vom Kohlenberg (7./39) mit den Bayern aus Kitzingen (16./22) ein Team, das im bisherigen Saisonverlauf in jeder Hinsicht schwer gebeutelt wurde und dem das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals steht. Die miserable Tabellensituation veranlasst Coach Martin Halbig, seine Schützlinge trotz der nicht zu bestreitenden Favoritenrolle zur Mahnung, den Gegner nicht zu unterschätzen. „Denn dieser darf sich eigentlich keine weitere Niederlage leisten, sonst wird der Abstand zum rettenden Ufer immer größer, wie auch die Gefahr, auf den direkten Abstiegsplatz zu rutschen“, sagt Halbig.

    Die Gäste, die auf eine turbulente Runde zurückblicken – unter anderem trennten sich die Verantwortlichen in der Vorrunde von Coach Frank Wettengel, in der Winterpause verließ das talentierte Brüderpaar Jannik Feidel und Fabio Feidel die Mainstädter in Richtung TG Höchberg und FC 05 Schweinfurt – agieren immer noch mit großer Moral. Doch die Erfolgserlebnisse sind selten.

    Vertrag verlängert

    Die Schützlinge von Spielertrainer Björn Auer, der gerade seinen Vertrag ligaunabhängig verlängert hat, blicken auf eine Serie von sechs sieglosen Spielen zurück. Am vergangenen Wochenende verloren sie auf heimischem Geläuf gegen die Lichtenfelser mit 3:5. Das Ergebnis war zwar wieder ernüchternd, doch sollte die Leistung der zweiten Halbzeit Mut für den Auftritt bei den „Füchsen“ machen. Denn nach einer katastrophalen ersten Halbzeit, die in einen 0:4-Rückstand mündete, robbte sich der Tabellenvorletzte wieder auf 3:4 heran, um dann kurz vor Spielende nach dem fünften Gegentreffer doch wieder mit leeren Händen dazustehen.

    „Wir haben am Anfang hypernervös agiert, standen in der Deckung viel zu hoch und waren bei weiten Schlägen der Oberfranken in der Deckung nicht nah genug an den Gegenspielern“, konstatierte Auer nach Spielende enttäuscht. Dies darf diesmal natürlich nicht passieren, denn die Heimelf ist ein Meister des überfallartigen Angriffs. Die Spitzen Johannes Feser, Andreas Graup und Dominik Halbig lauern nur auf solche Anspiele. Dieses Trio war bislang auch torgefährlicher im Vergleich zu den Gästen, deren erfolgreichster Schütze Mario Schmidt es nur auf sechs Treffer gebracht hat. Während die Platzherren eine Erfolgsbilanz von 48 Treffern aufweisen, haben die „Bayern“ bisher die Hälfte erzielt.

    Die Torlaune der Rot-Schwarzen war auch am Karsamstag groß. Beim 5:1-Erfolg beim Kitzinger Tabellennachbarn FC Kahl „haben wir eine sehr überzeugende Vorstellung geboten, an die wir natürlich anknüpfen wollen“, so Halbig, der in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen kann. „Wir haben die letzten sechs Heimspiele immer gepunktet, daran wollen wir anknüpfen, denn dann wären die letzten theoretischen Abstiegsängste beseitigt und auch das weitere Ziel, im Endklassement unter die ersten Elf der Tabelle zu kommen, was die Qualifikation für den Toto-Pokal bedeuten würde, in Reichweite.“ Letzteres scheint beim noch ausstehenden Programm realistisch, denn die Halbig-Elf trifft nach dem Kitzingen-Spiel zwar auf die ambitionierten Schwebenrieder und Schwemmelsbacher, duelliert sich aber auch noch mit den abstiegsgefährdeten Teams aus Coburg und Bamberg.

    Engagierter Auftritt gefordert

    „Aber in dieser Liga darf man niemanden unterschätzen“, so die Erkenntnis des FC-Trainers, „in der Hinrunde haben wir gegen alle diese Mannschaften nicht gewonnen.“ Auch nicht am Kitzinger Bleichwasen, wo die spielerischen Höhepunkte beim 0:0 eher überschaubar waren und das Match von Kampf geprägt war. Ohne Kampf wird es auch beim zweiten Aufeinandertreffen nicht gehen. „Wir müssen wieder um jeden Zentimeter fighten, was eine hohe Laufbereitschaft und insgesamt einen engagierten Auftritt erfordert“, weiß Halbig.

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