• aktualisiert:

    Ohne hohen Druck

    Fußball Landesliga Nordwest FC Fuchsstadt – FC Lichtenfels (Sonntag, 15 Uhr) „Der FC Lichtenfels (7./30) ist mindestens der gleiche unbequeme Gegner wie es die Unterpleichfelder vor acht Tagen waren“, ist sich Martin Halbig, Coach des FC Fuchsstadt (8./30),

    Seine Form stimmt: Fuchsstadts Dominik Halbig (rechts) schießt hier das zwischenzeitliche 2:0 im Heimspiel gegen Höchber... Foto: ssp

    Fußball

    Landesliga Nordwest FC Fuchsstadt – FC Lichtenfels (Sonntag, 15 Uhr)

    „Der FC Lichtenfels (7./30) ist mindestens der gleiche unbequeme Gegner wie es die Unterpleichfelder vor acht Tagen waren“, ist sich Martin Halbig, Coach des FC Fuchsstadt (8./30), sicher. Denn die Oberfranken blicken auf eine Erfolgsserie zurück, von elf Spielen verloren sie nur eines, und das am vergangenen Spieltag knapp mit 2:3 gegen Tabellenführer FC 05 Schweinfurt II. Da hielten die Schützlinge von Trainer Alexander Grau trotz Unterzahl in der gesamten zweiten Halbzeit prima mit, glichen einen Zwei-Tore-Rückstand durch großartige Moral aus und fingen sich den entscheidenden Gegentreffer erst in der 93. Minute ein.

    „Das war natürlich großes Pech“, beurteilt Halbig den Spielausgang aus der Ferne. Er und sein Kollege Alexander Grau können aber mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein, berücksichtigt man vor allem die Tatsache, dass beide Kontrahenten vor acht Monaten erst in die Landesliga aufgestiegen sind. Aber die Akklimatisierung gelang beiden Teams recht zügig. Der aktuelle Tabellenstand ist zwar kein Ruhekissen, aber der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist derzeit so komfortabel, dass am Sonntagnachmittag kein erhöhter Druck auf den Teams liegt.

    „Wir können also befreit in dieses Spiel gehen. Mit einem weiteren Heimsieg könnten wir einen wichtigen Schritt in Sachen Klassenerhalt unternehmen“, führt der Fuchsstädter Coach weiter aus.

    Stabile Deckung notwendig

    Diese plagen aktuell allerdings Personalprobleme, sicher verzichten muss Halbig auf seinen Innenverteidiger Lukas Lieb (beruflich) und auf Mannschaftskapitän Nikolai Wolf (Achillessehnenreizung). Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Simon Bolz, der während der Woche nicht trainieren konnte. Bei der Besetzung der Lieb-Position ist sich der Trainer noch nicht schlüssig, in Frage kommen Philipp Pfeuffer oder Philipp Halbritter.

    Um ein neuerliches Erfolgserlebnis feiern zu können, werden die Kohlenbergler allerdings mit stabiler Deckung agieren müssen. Der Gegner verfügt mit Steffen Hönniger, der mit 14 Saisontreffern Platz drei der Liga-Torjägerliste belegt, und Lukas Jankowiak (9) über zwei brandgefährliche Akteure. „Denen müssen wir auf den Füßen stehen“, glaubt Halbig. Deren Gegenspieler sollten den beiden Gäste-Angreifern nicht von der Seite weichen.

    Die Gastgeber selbst setzen im Sturm wieder auf das Duo Johannes Feser und Dominik Halbig. Erfreulich ist die Leistungssteigerung von Simon Häcker, der nach der Winterpause nicht nur als Regisseur im Mittelfeld glänzte, sondern auch als Vollstrecker. „Mit dem momentanen Leistungsstand der Spieler bin ich sehr zufrieden“, sagt Halbig. „Die gute Vorbereitung in der Winterpause trägt Früchte. Das hat auch das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft gestärkt, im Umfeld herrscht aufgrund der beruhigenden Platzierung Ruhe, so dass die Spiele mit großer Konzentration angegangen werden können.“ Von einer Favoritenstellung, die aufgrund des Heimvorteils stets ins Feld geführt wird, will der Coach allerdings nichts wissen: „Dazu ist der Gegner zu gefährlich, ich gehe eher davon aus, dass die Tagesform entscheiden und das kleinste Detail spielentscheidend sein wird.“ Konzentration, Disziplin und Zweikampfstärke gepaart mit einer vorzüglichen Chancenverwertung, so lauten die Halbig'schen Erfolgsrezepte für den angestrebten Heimsieg, der nicht nur einen Sprung in das obere Tabellendrittel bedeuten würde, sondern ein weiterer Schritt in Richtung 40 Punkte wäre.

    Weitere Artikel