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    BAD KISSINGEN

    Rätselraten um Tado Karlovic

    Volleyball (olly) 2.

    Volleyball (olly)

    2. Bundesliga Süd Männer

    VC Eltmann – TV/DJK Hammelburg 3:1
    GSVE Delitzsch – VYS Friedrichshafen 3:0
    L.E. Volleys – TG Rüsselsheim II 1:3
    L.E. Volleys – VYS Friedrichshafen 3:0

    1. (1.) TG Rüsselsheim II 8 6 2 21 : 9 19
    2. (3.) VC Eltmann 8 7 1 21 : 11 18
    3. (1.) SV Schwaig 7 5 2 18 : 8 16
    4. (4.) FT 1844 Freiburg 7 5 2 17 : 10 15
    5. (5.) TSV Grafing 6 5 1 15 : 6 14
    6. (6.) TGM Mainz-Gonsenheim 7 5 2 17 : 12 14
    7. (7.) TV/DJK Hammelburg 8 5 3 17 : 14 13
    8. (10.) GSVE Delitzsch 8 4 4 13 : 15 11
    9. (8.) SV Fellbach 6 3 3 9 : 9 9
    10. (9.) SSC Karlsruhe 7 2 5 12 : 16 8
    11. (11.) TSV Unterhaching II 7 2 5 12 : 17 7
    12. (12.) VI Frankfurt 9 2 7 12 : 23 6
    13. (13.) L.E. Volleys 8 1 7 10 : 21 6
    14. (14.) VYS Friedrichshafen 8 0 8 1 : 24 0

    VC Eltmann – TV/DJK Hammelburg 3:1 (23:25, 25:18, 25:19, 25:17)

    Wer steht denn da an der Hammelburger Seitenlinie und wo ist Tado Karlovic? Fragen, die sich nicht nur die vielen mitgereisten Fans im Eltmänner Hangar vor dem mit Spannung erwarteten Frankenderby stellten und die das eigentliche Spiel zunächst in den Hintergrund rückten. „Es gab den Wunsch der Abteilungsführung um ein klärendes Gespräch mit der Mannschaft und dem Trainer zu verschiedenen Punkten. Da es hier zu keinem kurzfristigen Termin kommen konnte, haben wir entschieden, das Spiel in Eltmann von Co-Trainer Karl Kaden coachen zu lassen. Am Dienstag werden wir uns mit Mannschaft und Trainerstab zusammensetzten, um die offenen Themen gemeinsam zu diskutieren und eine Entscheidung für eine erfolgreiche Zukunft zutreffen“, erklärte Abteilungsleiter Matthias Benner den kurzfristigen Trainerwechsel. Kaden ist A-Trainer, hat verschiedene Jugendstützpunkte betreut und soll in Hammelburg die Jugendakademie aufbauen – gestern übernahm er kurzerhand das Taktikzepter. „Wir hatten einen schweren Beginn in die Partie, finden uns dann aber und spielen einen geilen Satz am Ende“, so der Interimscoach, dessen Mannen zunächst einem Rückstand hinterherlaufen mussten.

    Erst beim 9:12, versprühte vor allem ein Akteur Lust, den Satz noch mal zu drehen: Hammelburgs Branko Damjanovic. „El Diabolo“ trug mit starken Aufschlägen und Angriffen seinen Teil zum 16:16-Ausgleich bei. Zwar geriet man in der Folge erneut in Rückstand (20:23), drei Aufschläge vom späteren Silber-MVP Aldin Dzafic sollten aber ein furioses Finale einleiten. Glück und Unglück beim Punkt zur 24:23-Führung: Mittelblocker Oscar Benner blockte den Ball nicht wie üblich mit den Händen, sondern zog die Nase vor. Keine gute Idee, denn es kam nur Blutung, die bis zum dritten Satz nicht gestoppt werden konnte.

    „Durch Oscars Ausfall geraten wir letztendlich in eine blöde Situation im zweiten Satz, der uns dann entsprechend schwerfällt, weil wir seinen Ausfall nicht kompensieren können.“ Somit geriet man erst mit 0:4 in Rückstand, während sich die Oshinos vor allem im Angriff gehörig austobten. „Nicht nur in dieser Phase haben unsere Mittelbocker Sven Kellermann und Janis Späth einen überragenden Job gemacht“, zeigte sich Eltmanns Co-Trainer Heriberto Quero entsprechend angetan von seiner Offensivabteilung. Erst als Oscar Benner Ende des dritten Durchgangs wieder spielen konnte, gewann auch das Hammelburger Spiel wieder an Stabilität. Davor war es eine Vielzahl verschlagener Aufschläge, die es den Gastgebern im gut gefüllten Eltmänner Hangar viel zu einfach machte. Leider war man auch in diesem Durchgang stets im Rückstand, auch wenn sich die Saalestädter gepusht von den etwa 150 mitgereisten Hammelburg Volleys-Fans niemals aufgaben und einen tolle Moral bewiesen. „Am Ende fehlt uns dann das Quäntchen Glück, da haben wir dann vielleicht etwas zu spät die ideale Aufstellung gefunden. Zum Schluss verschlagen wir dann auch noch zu viele Aufschläge, weil die Jungs den direkten Punkt machen wollen. Dennoch großes Kompliment an das Team, das sich an einem ereignisreichen Tag für uns alle, glänzend auf die neue Situation mit neuem Coach an der Seite eingestellt hat“, fand Interimstrainern Karl Kaden nur lobende Worte für die Leistung des Teams.

    Durch die Niederlage verharren die Hammelburger auf Platz Sieben. Da man den Anschluss an das obere Drittel nicht verlieren möchte, gilt nun die volle Konzentration dem kommenden Wochenende mit den zwei schweren Spielen gegen Frankfurt und Spitzenreiter Rüsselsheim.

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