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    Das Finale des Totopokals steht

    Fussball (jüs/rus) Totopokal DJK Schondra – TSV Rannungen 1:4 (0:2). Kaum zu glauben angesichts der ausgiebigen Schneefälle, aber mit dem Anpfiff präsentierte sich der Schondraer Platz in einem überraschend guten Zustand.

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    Totopokal

    DJK Schondra – TSV Rannungen 1:4 (0:2). Kaum zu glauben angesichts der ausgiebigen Schneefälle, aber mit dem Anpfiff präsentierte sich der Schondraer Platz in einem überraschend guten Zustand. Das wiederum kam zunächst den spielstarken Rannungern entgegen, die das Spiel kontrollierten, ohne zunächst zu klaren Chancen zu kommen. Ärgerlich aus Sicht des Kreisklassisten war der Elfmeterpfiff, als Peter Leitsch aus sehr kurzer Distanz das Leder an die Hand bekommen hatte. Benjamin Kaufmann traf für den Kreisligisten, aber erst im Nachschuss. „Schade, denn den Treffer kassierten wir in einer Phase, als wir besser ins Spiel gekommen waren“, sagte DJK-Abteilungsleiter Günther Schneider, der kurz vor dem Pausenpfiff noch das 0:2 durch Matthias Peuker notieren musste. Turbulent begann die zweite Halbzeit, in der die Rhöner erst einen Strafstoß durch Mario Hägerich verschossen, dann im Gegenzug den dritten Gegentreffer kassierten, um sich mit dem Tor von Timo Schneider wieder zurückzumelden. „Vor dem vierten Rannunger Tor waren wir richtig gut im Spiel. Mario Hägerich hätte eigentlich unseren zweiten Treffer machen müssen, aber freistehend haben ihn die Nerven im Stich gelassen“, bilanzierte Schneider.

    Tore: 0:1 Benjamin Kaufmann (28.), 0:2 Matthias Peuker (43.), 0:3 Michael Röder (50.), 1:3 Timo Schneider (64.), 1:4 Martin Herbig (84.). Bes. Vorkommnis: Michael Müller (Schondra) pariert Foulelfmeter von Benjamin Kaufmann (28.). Mario Hägerich (Schondra) verschießt Foulelfmeter (50.).

    TSV Wollbach – TSV Trappstadt 2:0 (1:0). Der TSV Wollbach hat die Chance auf den Gewinn des Totopokals im Fußballkreis Rhön. Und das aufgrund eines verdienten Erfolges. Das sah auch Trappstadts Sportleiter Michael Bader so. „Wollbach stand hinten gut, hat wenig zugelassen und nach vorne immer wieder Nadelstiche gesetzt.“ Der Hausherr feierte nach dem Schlusspfiff ausgelassen und vor allem seinen Matchwinner, den zweifachen Torschützen Florian Seidl. Bader hatte das ungute Gefühl vor dem Spiel nicht getäuscht. Das fünfte Spiel innerhalb von 13 Tagen und fünf Leute aus dem Kader der Ersten fehlten (auf Junggesellen-Abschied in Hamburg) – diese Hypothek erwies sich als zu schwer. „Von uns ist zu wenig gekommen. “ Dem Hausherrn spielte das frühe 1:0 in die Karten: Nach einem langen Ball steuerte Seidl frei aufs Tor zu und vollstreckte sicher aus zehn Metern ins lange Eck. Bei der besten Gästechance, einem klasse 20-Meter-Freistoß von Lukas Häpp, stand der Pfosten dem Torjubel im Weg (14.). Bis zur Pause verlief das Match ausgeglichen. Nach Wiederbeginn setzten sich die Einheimischen gut in Szene. Vor allem nach gut einer Stunde hatten sie eine starke Phase mit mehreren Chancen. Das 2:0 lag in der Luft und fiel durch Florian Seidl. Aus sechs Metern schoss er unhaltbar ins Netz. Der Rest war Formsache, ein sicheres Verwalten des Vorsprung. Auch wenn Michael Bader durchaus zwei elfmeterreife Situationen im Wollbacher 16er sah, änderte das nichts am Sieg des Hausherrn.

    Tore: 1:0, 2:0 Florian Seidl (5., 67.).

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