• aktualisiert:

    Udo Baum feiert erfolgreiche Rückkehr in die Rhön

    Fussball (bit/sml)

    Kreisklasse Rhön 1

    SV Morlesau/Windheim – SC Diebach 1:0
    TSV Oberthulba – FSV Schönderling 0:2
    TSV Reiterswiesen – FC Hammelburg 2:1
    FC Westheim – BSC Lauter 3:0
    DJK Schondra – SV Obererthal 2:0

    1. (1.) SC Diebach 15 8 5 2 34 : 18 29
    2. (3.) TSV Reiterswiesen 15 7 4 4 33 : 30 25
    3. (4.) FC Westheim 14 7 3 4 36 : 19 24
    4. (2.) TSV Oberthulba 14 7 3 4 26 : 21 24
    5. (6.) SV Morlesau/Windheim 15 5 7 3 21 : 20 22
    6. (8.) DJK Schondra 14 5 5 4 22 : 25 20
    7. (5.) TSV Wollbach 14 5 4 5 22 : 17 19
    8. (7.) BSC Lauter 15 4 5 6 20 : 24 17
    9. (9.) SV Obererthal 13 2 8 3 23 : 28 14
    10. (10.) DJK Kothen 13 4 2 7 19 : 32 14
    11. (12.) FSV Schönderling 15 2 6 7 23 : 30 12
    12. (11.) FC Hammelburg 15 3 2 10 17 : 32 11

    TSV Oberthulba – FSV Schönderling 0:2 (0:1). Bei den Grün-Weißen geht mittlerweile die nackte Abstiegsangst um. Sollte ausgerechnet zum 700. Geburtstag Schönderlings der Klassenverbleib aufs Spiel gesetzt werden? Mit einer starken kämpferischen Leistung haben sich die Mannen von Spielertrainer Felix Dorn hochverdiente drei Punkte gegen den drohenden Abstieg erspielt. Bei extrem widrigen Platzverhältnissen kamen die Oberthulbaer mit dem bissigen und leidenschaftlich agierenden Gegner nie wirklich zurecht. Über 90 Minuten erspielten sich die Platzherren nicht einen einzigen echten Hochkaräter. Die Gäste machten aus ihren Mitteln das Beste, fingen Bälle gekonnt an der Mittellinie ab und setzten dann urplötzlich alles auf eine Karte. Zwei Konter reichten den Schönderlingern zum Auswärtssieg. Der TSV machte im Verlauf der zweiten Halbzeit immer weiter auf und verlagerte das Match in des Gegners Hälfte. Doch trotz eines deutlichen Übergewichts der Gastgeber ließen sich die Schönderlinger nicht aus der Reserve locken und lauerten geduldig auf ihre wenigen guten Möglichkeiten.

    Tore: 0:1 Patrick Hahn (31.), 0:2 Felix Dorn (90.+3).

    TSV Reiterswiesen – FC Hammelburg 2:1 (1:0). Noch schlägt der personelle Aderlass in der Winterpause nicht einmal ansatzweise in den Ergebnissen der Reiterswiesener durch. „Wir waren das spielerisch bessere Team, haben klar dominiert. Allerdings haben wir aus unseren Hochkarätern nicht genug Kapital schlagen können. Das ist uns in den Spielen zuvor auch schon zu oft passiert“, berichtete Abteilungsleiter Tobias Vogel. „Die Hammelburger haben ihr Heil in langen Bällen gesucht und waren in den Zweikämpfen sehr stark. Manchmal ging es etwas zu robust zur Sache. Erst am Schluss haben die Gäste noch einmal alles nach vorne geworfen. Wenn wir zu dem Zeitpunkt unsere Führung schon höher gestaltet hätten, wäre es nicht mehr spannend geworden.“ Mirko Zimmermanns Volleykracher nach einer Ecke war der richtige Wachmacher für die Platzherren, die in der Folgezeit auf recht kuriose Weise beste Chancen durch Fabian Renninger, Felix Mast und viele weitere Akteure links liegen ließen. Nach Tizian Fellas schönem Treffer schien das Match schon gelaufen, aber die Gäste bekamen plötzlich die zweite Luft. „Für uns war es nach der Winterpause erst einmal wichtig, dass wir uns neu orientieren und Punkte sammeln, natürlich spielt Hammelburg aktuell gegen den Abstieg, daher war der große körperliche Einsatz zu erwarten gewesen.“

    Tore: 1:0 Mirko Zimmermann (28.), 2:0 Tizian Fella (85.), 2:1 Dennis Schmidt (87.).

    FC Westheim – BSC Lauter 3:0 (0:0). Die Westheimer mit ihrem begnadeten Sprint-Stürmer Yanik Pragmann sind eine echte Wundertüte. Zwischen meisterlich und mittelprächtig schwanken die Resultate munter hin und her. Gegen den BSC hätten die Waster schon vor der Pause in Führung gehen müssen. Fabian Beck traf nur den Pfosten von Felix Friedleins Gehäuse (38.). Allerdings war der erste Durchgang weitgehend von den Mittelfeldreihen geprägt, echte Groß-Chancen ergaben sich für die Platzherren erst kurz vor dem Kabinengang. In den zweiten 45 Minuten konnten die Westheimer ihre flinken Offensivkräfte wesentlich besser in Szene setzen. Fabian Beck brachte die Seinen vom Kreidepunkt aus in Front. Anton Greilich legte mit einem satten Schuss aus 25 Metern nach. Und Pragmann hatte in der Schlussphase bei einem seiner zahlreichen schnellen Vorstöße die Nerven, den Lauterer Keeper Friedlein in aller Seelenruhe auszutanzen, um das Leder dann unbedrängt über die Linie zu schieben. Die Gäste strahlten vor allem bei Ecken und Freistößen Torgefährlichkeit aus, waren den pfeilschnellen Westheimer Stürmern aber letztlich überhaupt nicht mehr gewachsen. „Bis zur 36. Minute war zu wenig los, dann haben wir richtig gut Druck gemacht und haben fast nur noch auf ein Tor gespielt. Von Lauter war heute nicht viel zu sehen“, lautete Bernd Wüschers rundum zufriedenes Fazit.

    Tore: 1:0 Fabian Beck (56., Foulelfmeter), 2:0 Anton Greilich (60.), 3:0 Yanik Pragmann (85.).

    DJK Schondra – SV Obererthal 2:0 (1:0). Erstmals stand im Tor der DJK Schondra Urgestein Udo Baum. Dabei hielt er den Kasten der Heimmannschaft sauber. Das Spiel war von Kampf bestimmt mit gehörigem Windeinfluss. In der Anfangsphase traf Simon Raab den Pfosten. Einen Schuss von Kilian Markart lenkte Obererthals Torwart Michael Helm mit einer Glanzparade um den Pfosten. Ebenso in voller Aktion war Helm, als er einen Schuss von Tizian Rölling über die Latte dirigierte. Einen Flachschuss vom fleißigen Kilian Markart konnte Heim abwehren, jedoch staubte Timo Schneider zur Führung der DJK Schondra ab. Einen Kopfball von Felix Heid kurz vor dem Tor entschärfte Baum. In der zweiten Halbzeit waren Torraumszenen Mangelware. Obererthal hatte nun den Wind im Rücken, schlug daraus aber kein Kapital. David Böhm merkte man an, dass er angeschlagen ins Spiel ging. Er biss sich an seinem Widersacher Lucien Martin die Zähne aus. Ein Freistoß von Böhm wehrte Baum ab. Die Entscheidung fiel in der 78. Minute: Ein Schuss von Kilian Markart wurde von Timo Schneider abgefälscht und schlug im Tor von Michael Helm ein.

    Tore: 1:0, 2:0 Timo Schneider (38., 78.).

    SV Morlesau/Windheim – SC Diebach 1:0 (1:0). Der SV Morlesau/Windheim sorgte gegen den Tabellenführer für eine Überraschung – dank eines sehr frühen Siegtreffers, als Stefan Thoma fein auflegte für Daniel Doschko. In der Folgezeit sahen die Zuschauer ein kampfbetontes Spiel. Auf Diebacher Seite vergab Dominic Hugo die Chance zum Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte drückten die Frankonen aufs Tempo und drängten die Gastgeber in die eigene Hälfte. Im Angriff fehlte es dem Sportclub aber an der nötigen Durchschlagskraft. Weitaus gefährlicher agierte die Heim-Elf, die durch Robin Kuhn noch die Latte traf. Was Diebach auch versuchte, Morlesau/Windheim wusste in der Defensive immer eine Antwort und brachte so den knappen Sieg über die Zeit. „Es war eine kämpferisch gute Mannschaftsleistung mit einem verdienten Sieg“, fand Morlesaus Stephan Kuhn.

    Tor: 1:0 Daniel Doschko (4.).

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!