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    BAD KISSINGEN

    Eher Klick als Knick

    Volleyball (pia)

    3. Liga Ost Frauen

    Dentals. Gust Volleys Chemnitz – TSV Eiselfing 3:0
    TV Dingolfing – TV Altdorf 3:2
    TV/DJK Hammelburg – DJK Augsburg-Hochzoll 2:3
    TV Fürth – SV Lohhof II 3:1
    TV Planegg-Krailling – DJK Sportbund München 3:0

    1. (2.) TV Planegg-Krailling 7 5 2 17 : 11 15
    2. (1.) DJK Sportbund München 8 5 3 17 : 15 15
    3. (4.) Dentals. Gust Volleys Chemnitz 6 4 2 16 : 9 13
    4. (3.) SV Lohhof II 7 4 3 15 : 12 11
    5. (6.) DJK Augsburg-Hochzoll 7 4 3 13 : 13 11
    6. (7.) TV Dingolfing 6 4 2 13 : 12 10
    7. (5.) TSV Ansbach 5 3 2 11 : 7 9
    8. (10.) TV Fürth 5 2 3 9 : 10 6
    9. (8.) TSV Eiselfing 6 2 4 9 : 14 6
    10. (9.) TV Altdorf 5 1 4 7 : 12 5
    11. (11.) TV/DJK Hammelburg 6 0 6 6 : 18 1

    TV/DJK Hammelburg – DJK Augsburg-Hochzoll 2:3 (22:25, 25:18, 25:18, 22:25, 13:15)

    Der erste Saisonpunkt – und das bei dieser verzwickten Ausgangslage mit nur sechs Spielerinnen plus einer Libera vor dem Spiel gegen Augsburg-Hochzoll. Das sollte eigentlich ein Grund zum Feiern für die Hammelburgerinnen sein. Aber es fühlt sich wie eine Niederlage an, wenn man ein richtig gutes Spiel mit einer überragenden Blockabwehr macht wie es die TV/DJK-Damen am Samstag in der eigenen Halle abgeliefert haben. Oder, um es mit den Worten von Co-Trainer Patrick Franke auszudrücken: „Hast du Scheiße an der Hand, hast du Scheiße an der Hand.“

    „In den ersten Satz sind wir gut gestartet, haben das Zepter übernommen und uns abgesetzt. Bei 20:18 sind wir mental ein bisschen ins Straucheln gekommen“, sagte Trainer Oliver Möller. Aufgrund kleiner Abstimmungsfehler ging der erste Durchgang an Augsburg. Im zweiten Satz legte Hammelburg los wie die Feuerwehr. Sie führten mit 5:2, 10:7, 13:8. „Wir haben den ganzen Satz über geführt und haben diesen auch absolut verdient gewonnen, wie auch den dritten Satz“, sagte Möller.

    Auch im vierten Durchgang schien das so weiter zu gehen für Hammelburg: 6:2, 8:5 und 10:6 lauteten die Zwischenergebnisse für die Heimmannschaft. Doch Augsburg steckte nicht auf und setzte die berühmten kleinen Nadelstiche. Trotzdem hätte Hammelburg, wie auch im ersten Satz, den Durchgang für sich entscheiden müssen. Im Tie-Break das gleiche Spiel: Hammelburg führt mit 8:6, dann mit 12:8. Und doch versenkte Augsburg den einen oder anderen Ball vielleicht glücklich. Auf jeden Fall kam der DJK ihr taktisches Konzept zugute. „Dass wir den fünften Satz verlieren, war sehr bitter. Es wären mehr Punkte drin gewesen“, bilanzierte Möller. Zum dritten Mal in Folge wurde Hammelburg für ein tolles Spiel nicht belohnt. Aber gerade deswegen bleibt Oliver Möller positiv: „Wir spielen so guten Volleyball, deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass es irgendwann Klick macht. Es wird keinen moralischen Knick in der Mannschaft geben.“ Denn die Hammelburger haben die entsprechende Qualität im Kader. Und aushilfsbereite Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft: Maxi Bindrum und Maren Schröder hatten nach ihrem eigenen Spiel bei der ersten Mannschaft auf der Bank Platz genommen.

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