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    BAD KISSINGEN

    Gejammert wird sicher nicht

    Volleyball (olly) 3.

    Volleyball (olly)

    3. Liga Hammelburg – Augsburg-Hochzoll (Samstag, 19 Uhr)

    „Wenn wir die ersten Saisonpunkte einfahren wollen, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als wieder eine Top-Leistung zu bringen“, übt sich Hammelburgs Trainer Oliver Möller vor dem Heimspiel gegen Augsburg (6./9 Punkte) in trotzigem Realismus. Basis sollen die phasenweise guten Leistungen der vergangenen beiden Spiele sein, als zwar das Ergebnis nicht passte, das Coaching-Duo Möller/Franke allerdings wenig zu kritisieren hatte. „Wir müssen die Leistung einfach mal über das gesamte Spiel durchziehen und dürfen uns keinen Durchhänger erlauben“, weiß Möller.

    Dass die Situation für die sieglosen Saalestädterinnen (11./0) zwar nicht einfach, aber keineswegs aussichtslos ist, verrät ein Blick auf die Tabelle: „Da gibt es keine Teams, die der Konkurrenz davonlaufen“, analysiert Möller, der auch die bisherigen Ergebnisse der Gäste demnach „eher merkwürdig“ findet. „Das zeigt einfach, wie ausgeglichen die Liga heuer ist, in der jeder jeden schlagen, aber auch jeder gegen jeden verlieren kann“, so Möller. „Und deshalb glaube ich auch, dass wir immer noch keine Panik schieben müssen.“

    Mit den Spielerinnen aus dem Stadtteil im Osten von Augsburg kommen keine Unbekannten ins Saaletal. Und die bisherige Bilanz fällt ausgeglichen aus. „Augsburg profitiert von seiner Eingespieltheit, deren Kader hat sich gegenüber der vergangenen Saison kaum verändert“, liegt für Oliver Möller die größte Stärke der Gäste in der Routine. Dennoch gilt vor allem zwei Spielerinnen der Gäste erhöhte Aufmerksamkeit, die man an der gekonnten Ausübung ihrer Volleyballtätigkeit zu hindern versucht: „Sonja Auer hat Erstligaerfahrung beim SV Lohhof und kehrte an alte Wirkungsstätte zurück, und mit Lisa Schnürer hat Augsburg eine vorzügliche Zuspielern“, verrät Möller, der schon ein mögliches Erfolgsrezept bereit hält: „Wir können gut aufschlagen, damit müssen wir viel Unruhe in die Augsburger Annahme bringen, damit die Zuspielerin in ihrer Kreativität beschränkt wird.“

    Dass die Gastgeberinnen mit einem Minimalkader von nur sieben Spielerinnen antreten, ist für Möller zwar nicht schön, aber auch kein Grund zur Verzweiflung: „Wir wussten vor der Saison, dass es personell eng wird. Dass sich ausgerechnet drei Leistungsträgerinnen verletzten und länger ausfallen, ist Pech, hilft aber nun nichts“, gibt sich Möller kämpferisch, der immer wieder eines betont: „Trotz Tabellensituation stehe ich im Training immer noch vor motivierten Mädels, die sich nicht unterkriegen lassen und ein Erfolgserlebnis verdient hätten.“

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