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    HAßFURT

    Eishockey: Platz 2 ist den „Hawks“ fast sicher

    Nach dem 11:2-Kantersieg über Freising stehen die „Hawks“ weiterhin auf Platz 1, haben den Titel aber nicht in eigener Hand

    Großchance für Haßfurts David Franek, doch der Puck bleibt nach seinem Schuss am Freisinger Verteidiger Anton Münzhuber ... Foto: Ralf Naumann

    Eishockey

    Landesliga Bayern Gr. 1

    ESC Vilshofen – EHC Königsbrunn 0:6
    ERSC Amberg – EHC Straubing 15:3
    ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt 6:8
    VER Selb 1b – EC Bad Kissingen 6:7
    VfE Ulm/Neu-Ulm – ESV Burgau 2000 abg.
    ESC Vilshofen – ERV Schweinfurt 2:9
    ESV Burgau 2000 – ERSC Amberg 5:7
    EV Dingolfing – VfE Ulm/Neu-Ulm 5:3
    EHC Königsbrunn – EC Bad Kissingen 0:4
    ESC Haßfurt – SE Freising 11:2

    1. (1.) ESC Haßfurt 21 137 : 78 49
    2. (2.) ERSC Amberg 20 99 : 50 47
    3. (3.) EC Bad Kissingen 21 98 : 62 47
    4. (4.) ERV Schweinfurt 21 112 : 54 46
    5. (5.) EHC Königsbrunn 20 92 : 52 40
    6. (6.) EV Dingolfing 21 97 : 87 37
    7. (7.) SE Freising 20 76 : 90 26
    8. (8.) ESV Burgau 2000 20 103 : 109 24
    9. (9.) ESC Vilshofen 20 71 : 109 18
    10. (10.) VER Selb 1b 22 70 : 112 18
    11. (11.) VfE Ulm/Neu-Ulm 20 61 : 96 14
    12. (12.) EHC Straubing 20 44 : 161 3

    „Wir haben heute nicht gut gespielt, waren nicht konsequent“, bemängelte ESC-Trainer Martin Reichert trotz des 11:2-Kantersieges am Sonntagabend das Auftreten des alten und neuen Spitzenreiters vor allem während der letzten 20 Minuten, die lediglich mit einem 1:1 endeten. „Aber nach dem Derbysieg am Freitag in Schweinfurt war es in Ordnung. Es passt, dass wir heute gewonnen haben.“

    Es war auf alle Fälle kein Beinbruch, dass Marcus Mooseder die Gäste schon nach 37 Sekunden per Penalty in Führung brachte. Von diesem Rückstand ließen sich die „Hawks“, denen die Anstrengungen vom Derbysieg in Schweinfurt zwei Tage zuvor noch anzumerken waren, aber nicht lange beeindrucken. Und spätestens nach dem schnellen 1:1-Ausgleich durch Michael Breyer (3.) waren die Weichen für die Haßfruter auf Sieg gestellt. Durch weitere Treffer von Jakub Sramek und Daniel Hora (16./17.) stellten die „Hawks“ mit dem 3:1 nach 20 Minuten ein durchaus angenehmes Zwischenergebnis her.

    Im Mittelabschnitt ging dann aber im wahrsten Sinne die Post ab, wobei die durch den Last-Minute-Abgang von Toptorjäger Martin Dürr personell arg geschwächten Freisinger sprichwörtlich kein Land mehr sahen. Beim Haßfurter 7:0 im zweiten Drittel (ins Schwarze trafen zwei Mal Jan Trübenekr sowie Jakub Sramek, Daniel Hora, Christian Dietrich, Michael Breyer, Georg Lang und Michal Babkovic, der zudem einen Penalty vergab) wurden die Gäste phasenweise schwindelig gespielt und hatten nicht den Hauch einer Chance.

    Erst im letzten Abschnitt, nachdem Michael Breyer mit seinem dritten Tor am Sonntagabend auf 11:1 erhöht hatte (42.), war die Gegenwehr der Oberbayern deutlicher zu sehen, allerdings schalteten die „Hawks“ nun auch gleich mehrere Gänge zurück. Der seit Mitte der Partie im ESC-Tor stehende Jens Dietz bekam noch einiges zu tun, blieb zunächst aber noch stets Sieger. Pavel Hanke schaffte es erst kurz vor dem Ende dann doch noch, den Ersatzkeeper der Kreisstädter zu überwinden (58.).

    „Ehrliche Antwort? Ja“, rechnete Martin Reichert schon vor der Partie mit einem sehr deutlichen Ergebnis. „Als ich gehört habe, dass Martin Dürr Freising verlassen hat, bin ich von einem hohen Sieg ausgegangen.“

    Am Freitag steht nun die Wiederholung des Hinspiels in Freising auf dem Programm, das im Oktober aufgrund der schweren Verletzung von Petr Krepelka abgebrochen werden musste. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die „Hawks“ zumindest den 2. Platz sichern. Ob es sogar für die „Meisterschaft“ langt, hängt vom Abschneiden des ERSC Amberg ab, der am Wochenende zwei Spiele zu bestreiten hat und bei Erfolgen noch an den „Hawks“ vorbeiziehen würde. Auch bei Punktgleichheit wären die Oberpfälzer aufgrund des direkten Vergleiches am Ende vorne.

    Die Statistik des Spiels

    ESC Haßfurt – SE Freising 11:2 (3:1, 7:0, 1:1) ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand – Kinereisch, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Breyer, Vollert. Schiedsrichter: Graf/Köwer. Zuschauer: 380. Tore für Haßfurt: Breyer (3), Sramek (2), Trübenekr (2), Hora, Babkovic, Dietrich, Lang. Strafzeiten: Haßfurt 4 plus Disziplinarstrafe gegen Dietrich/Freising 12.

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