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    Zeil steht in Eibach unter Zugzwang

    Zum TV Eibach müssen die Zeiler Bayernliga-Kegler. Karlstadt liegt in Lauerstellung, daher sollte die Reise erfolgreich werden.

    Bastian Hopp und der SKK Gut Holz Zeil gehen optimistisch in ihr Gastspiel beim mittelfränkischen TV Eibach. Foto: René Ruprecht

    Kegeln (GÖ)

    Bayernliga Männer TV Eibach – Gut Holz Zeil (Samstag 13 Uhr)

    „Wir haben das Spiel mehrfach auf dem Silbertablett serviert bekommen und haben es jedes Mal verpasst, zuzugreifen“, analysierte Patrick Löhr die Zeiler Niederlage am vergangenen Samstag in Durach. Durch den gleichzeitigen Sieg des Verfolgers Karlstadt, der damit bis auf einen Punkt an Zeil heranrückte, geraten die Bayernligakegler im Saisonendspurt wieder unter Zugzwang. Die erste Bewährungsprobe hat der 1.SKK Gut Holz Zeil dabei am Samstag, wenn es zum Tabellensechsten TV Eibach geht.

    Mit derzeit 12:14 Punkten belegen die Kegler aus dem Nürnberger Stadtteil einen Platz im Mittelfeld der Tabelle, müssen mit einem Auge aber noch auf die Mannschaften im Keller schielen, da sich jeder Verein im Hinblick auf die bevorstehende Ligareform möglichst weit oben platzieren möchte, um einen drohenden Abstieg zu vermeiden.

    Von den zwölf Punkten, die das Team um Kapitän Frank Schonert bisher einfahren konnte, sammelten sie acht auf eigener Anlage. Diese Tatsache macht die Partie aus Zeiler Sicht nicht gerade leichter. Zu Hause überzeugte der TV Eibach oftmals und kann mit 3521 eine stolze Bestleistung vorweisen. Doch auch Ergebnisse unter 3400 präsentierte der TV seinen heimischen Fans. Dabei konnten Karlstadt und Hirschau mit einem Unentschieden und Landshut mit einem Sieg Punkte aus Eibach entführen – die Leistung der Mittelfranken scheint nicht immer konstant.

    Auf jeden Fall auf der Liste werden die Zeiler Eibachs Aushängeschild und Routinier Ulrich Wittenbeck haben. Mit fantastischen 614 Kegeln ist Wittenbeck dabei der beste Spieler auf heimischer Anlage der Liga.

    Für den 1.SKK Gut Holz Zeil beginnen nun die Spiele, die am Ende über den Ausgang des Zweikampfes zwischen den beiden unterfränkischen Teams Karlstadt und Zeil entscheiden könnten.

    „Nachdem wir in Durach das Spiel hergeschenkt haben, wissen wir nun, um was es geht und dass wir uns so gut wie nichts mehr erlauben können. Bavaria Karlstadt sitzt uns im Nacken und sie fühlen sich in der Rolle des Jägers vermutlich sehr wohl. Sie werden versuchen, ihre Hausaufgaben zu erledigen und uns damit weiter unter Druck zu setzen. Besonders jetzt in der Schlussphase der Saison müssen wir es schaffen, unsere Leistungen, die wir diese Saison gezeigt haben, auf die Bahnen zu bringen und damit dem Gegner unser Spiel aufzudrängen. Wenn uns das am Samstag auch in Eibach gelingt, ist es möglich, dort etwas Zählbares mitnehmen zu können. Allerdings muss man auch festhalten, dass es an einem guten Tag der Mittelfranken für jeden Gegner dort schwer“, blickt Bastian Hopp auf die kommende Aufgabe voraus.

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