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    SCHWEINFURT

    Zwei Außenseiter aus dem Maintal

    Nach fünf Vorturnieren war das Feld endlich komplett: Die acht Qualifikanten treffen am Samstag bei der Futsal-Meisterschaft des Kreises Schweinfurt auf Titelverteidiger FC Geesdorf und Ausrichter FT Schweinfurt. Die besten drei Mannschaften werden dann eine Woche später den Kreis bei der Unterfränkischen in Aschaffenburg-Schweinheim vertreten – wo zudem der FC Sand als Vorjahressieger aufs Hallenparkett gehen wird.

    Nach fünf Vorturnieren war das Feld endlich komplett: Die acht Qualifikanten treffen am Samstag bei der Futsal-Meisterschaft des Kreises Schweinfurt auf Titelverteidiger FC Geesdorf und Ausrichter FT Schweinfurt. Die besten drei Mannschaften werden dann eine Woche später den Kreis bei der Unterfränkischen in Aschaffenburg-Schweinheim vertreten – wo zudem der FC Sand als Vorjahressieger aufs Hallenparkett gehen wird.

    Wer ist favorisiert in der Humboldt-Halle? Eine schwer zu beantwortende Frage, denn die gängige Zielsetzung lautet: Spaß haben und keine Verletzten. Dennoch wird den üblichen Verdächtigen einiges zugetraut. Und zu denen zählen just Titelverteidiger und Ausrichter. Dass die Geesdorfer Hallenfüchse sind, haben sie seit Jahren bewiesen. Doch auch die Turner haben Tradition unterm Dach. Die Mannschaft von Adrian Gahn ist nach dem Absturz von der Landesliga bis in die Kreisliga im Feld wieder auf dem aufsteigenden Ast.

    Die beiden Haßberg-Vertreter, Spfr. Steinbach und SSV Gädheim, nehmen im Turnier eher die Außenseiterrolle ein. Vor allem Gädheim hat mit der geschafften Qualifikation überrascht, Kreisligist Steinbach ließ beim letzten Vorturnier immerhin die beiden Bezirksligisten aus Krum und Knetzgau hinter sich. Ob es aber in Schweinfurt erneut für eine Überraschung reicht, scheint eher fraglich.

    Ebenfalls ohne Favoritenrolle tritt der TSV Gochsheim in der zumindest nominell einen Tick stärker einzuschätzenden Gruppe A an, Die Gochsheimer kommen auch nicht mit ihrem bestmöglichen Kader, werden auch Jungs aus der Zweiten einbauen. Als Kreisklassist zwar am niedrigsten im Ligenbetrieb eingestuft, gilt Türkiyemspor SV-12 Schweinfurt als der Geheimfavorit. Die Türken lassen in der Halle regelmäßig aufhorchen und sind als Teilnehmer der Futsal-Bezirksliga routiniert im Umgang mit dem kleineren Ball und dem Spiel ohne Banden.

    Letztere schätzte Simon Müller, der Trainer des SV Oberschwarzach/Wiebelsberg bis dato mehr als Futsal. Dennoch hat sich der Bezirksligist prompt qualifiziert, als er nun erstmals überhaupt mit der ersten Garnitur angetreten war. „Als Bezirksligist nehmen wir die Rolle eines Favoriten natürlich an“, lässt Müller keine Ausreden gelten: Er will einen guten Auftritt seiner Jungs sehen. Sollte der Sprung ins Bezirksfinale gelingen, würde der SV auch antreten, doch angesichts eines „normalen“ Hallenturniers am Freitag in Dettelbach und des Vorbereitungsbeginns am Montag steht der 20. Januar noch nicht in Müllers Terminkalender.

    Von unseren Redaktionsmitgliedern Michael Bauer und Matthias Lewin

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