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    HANDBALL: LANDESLIGA NORD FRAUEN

    Die Mainfranken brechen den Bann

    Auch mit Verstärkung kann Bergtheims Reserve die Mainfranken nicht aufhalten. Der 33:24-Sieg im Unterfrankenderby freut einen ganz besonders.

    Isabella Renner brauchte nicht viele Worte. Ihre sechs Tore sprachen für sich. Foto: Stöckinger

    Landesliga Nord Frauen

     

    TSV Winkelhaid – HC Sulzbach-Rosenberg 30:26  
    HSV Bergtheim II – HSG Mainfranken 24:33  
    SV Obertraubling – HSG Pleichach 27:21  
    TV Helmbrechts – MTV Stadeln 25:24  
    ESV Regensburg II – TSV Röthenbach 35:25  
    SG Kunstadt/Weidhausen – TG Landshut 13:19  
    MHV Schweinfurt – HSG Freising/Neufahrn 12:19  

     

     

    1. (1.) MTV Stadeln 9 7 1 1 270 : 223 15 : 3  
    2. (3.) TG Landshut 9 7 0 2 232 : 212 14 : 4  
    3. (4.) TSV Winkelhaid 9 7 0 2 252 : 221 14 : 4  
    4. (2.) HC Sulzbach-Rosenberg 9 6 1 2 249 : 212 13 : 5  
    5. (5.) HSG Freising/Neufahrn 8 6 0 2 213 : 159 12 : 4  
    6. (6.) SV Obertraubling 9 6 0 3 229 : 208 12 : 6  
    7. (8.) HSG Mainfranken 9 5 0 4 261 : 222 10 : 8  
    8. (7.) HSG Pleichach 8 4 0 4 206 : 181 8 : 8  
    9. (9.) HSV Bergtheim II 9 4 0 5 230 : 233 8 : 10  
    10. (10.) TV Helmbrechts 9 4 0 5 213 : 218 8 : 10  
    11. (11.) MHV Schweinfurt 9 2 0 7 173 : 218 4 : 14  
    12. (12.) ESV Regensburg II 9 2 0 7 202 : 230 4 : 14  
    13. (13.) Kunstadt/Weidhausen 9 0 1 8 144 : 221 1 : 17  
    14. (14.) TSV Röthenbach 9 0 1 8 174 : 290 1 : 17  

     

    HSV Bergtheim II – HSG Mainfranken 24:33 (12:17). Das unterfränkische Duell ging klar an die Kitzinger Spielgemeinschaft. Das freute besonders Betreuer Peter Renner, der diesmal wieder gemeinsam mit Wolfgang Neeser Trainerin Steffi Placht vertrat. Placht war bei einem Auswahl-Trainingswochenende in München. „Der Bann ist gebrochen“, meinte Renner mit Blick auf die beiden Niederlagen der HSG, bei denen er zuletzt als Trainer auf der Bank saß. In Bergtheim hatte vorher die erste Mannschaft in der Bayernliga gespielt, aus deren Kader Lilith Reichert und Anna Zimmer auch im folgenden Reservespiel mitmischten.

    Die Gäste hatten schnell zu ihrem Spiel gefunden, führten nach elf Minuten 5:2 und hatten ihre überragende Kraft in Melanie Meyer. Sie erzielte allein von den ersten zehn Toren sieben. Bergtheim nahm sie nach einer Viertelstunde in eine kurze Deckung, doch die HSG wusste darauf die passende Antwort – von nun an lief ihr Spiel vermehrt über den Kreis. Dazu ging Isabella Renner auf die Mittelposition, wo sie häufig Lücken zum Anspiel und Ansätze für eigene Aktionen fand.

    Betreuer Peter Renner hob die Abwehrleistung seiner Schützlinge hervor, die in Julia Hebling eine gute Torhüterin hinter sich hatten. Auf 14:18 (33.) und auf 16:20 (38.) kam Bergtheim noch heran, näher nicht mehr. „Wir haben gut gespielt, der Gegner hat es uns auch leicht gemacht. Ab der 50. Minute schwanden ihnen die Kräfte.“

    Bergtheim: Simone Weber 10/5, Schlosser 4, Fröhling 3, Deckert 2, Reichert 2, Cam 1, Nolte 1, Zimmer 1; Mainfranken: Melanie Meyer 14/6, Renner 6, Haarbrücker 3, Julia Meyer 3, Golm 3, Petra Geißler 2, Meulenkamp 2.

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