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    FRAUENFUßBALL: BAYERNLIGA

    Ein absolutes Muss-Spiel

    Nach drei Jahren als Trainer beendet Gernot Haubenthal am Saisonende seine Tätigkeit in Frickenhausen. Dass seine Mannschaft noch absteigt, glaubt er nicht.

    TSV Frickenhausen – FFC Wacker München II (Sonntag, 15 Uhr; Hinspiel: 1:1)

    „Nein, das ist vollkommen ausgeschlossen!“ Gernot Haubenthals Antwort auf die Frage, ob seine Frickenhäuser Fußballerinnen noch absteigen, lässt keine Zweifel aufkommen. Ein objektiver(er) Blick auf die Tabelle vor dem Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht Wacker München II (12. Platz, 10:31 Tore, 4 Punkte) lässt durchaus möglich erscheinen, mit was sich der TSV-Übungsleiter erst gar nicht beschäftigen will. Frickenhausen (7., 21:30, 17) weist gerade einmal vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang zehn und fünf auf den ersten Abstiegsplatz aus.

    Vor allem der Blick auf das Restprogramm nach dem Wacker-Spiel lässt die Alarmglocken schrillen. Von den sechs Spielen finden nur noch zwei vor heimischer Kulisse statt. 13 ihrer 17 Zähler holten die TSV-Kickerinnen in den Heimspielen. Gegner sind die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier (Fürth/A, Hof/H, Forstern/H, Thenried/A). Dazu kommt die Auswärtsaufgabe beim SV Saaldorf, gegen den es 2017 bereits eine 1:5-Heimniederlage setzte. Bliebe noch das Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten Eicha. Mehr als vier Unentschieden sind den Haubenthal-Schützlingen in der Fremde noch nicht gelungen.

    Und woher nimmt der Trainer seinen Optimismus in Sachen Klassenerhalt? Allein, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ist zu wenig. Frickenhausens 2017-er-Bilanz liest sich nicht gerade selbstbewusstseinsfördernd. Zwei Niederlagen (Saaldorf/H, ETSV Würzburg II/A), zwei Unentschieden (Stern München/H, Moosburg/A) und nur ein 1:0-Heimsieg gegen Pegnitz stehen zu Buche. Angsteinflößend wirkt das nicht. Dazu kommt, dass Gernot Haubenthal den Gegner als „ganz jung, sehr agil und schnell“ lobt. Als einziges FFC-Manko nennt er die fehlende Erfahrung. Die weist seine eigene Mannschaft auf, wenn alle Spielerinnen verfügbar sind. „Am Wochenende haben wir auch wieder nur elf, zwölf Leute“, gesteht der Trainer, für den nach der Saison und drei Jahren in Frickenhausen Schluss sein wird.

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