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    KEGELN

    Schon 15 Punkte gegen den Abstieg

    Mit dem Sieg im Derby gegen Schweinfurt sollten Marktbreits Frauen die letzten Zweifel an ihrem Klassenerhalt ausgeräumt haben.

    Anja Obernöder war mit 527 Holz beste Marktbreiterin beim Heimsieg im Unterfrankenderby gegen Schweinfurt. Foto: Hartmut Hess

    Landesliga Nord Frauen

    FC Eintracht Bamberg – ASV Fronberg 6:2  
    Gut Holz Häusling – Comet Langenzenn 6:2  
    FC Schwarzenfeld – BSC Regensburg 3:5  
    CT Post Franken Coburg – SKK Raindorf 2:6  
    Germania Marktbreit – ESV Schweinfurt 6:2  

     

     

    1. (1.) ASV Fronberg 14 76 22 : 6  
    2. (2.) Gut Holz Häusling 14 67 19 : 9  
    3. (3.) FC Eintracht Bamberg 14 69.5 18 : 10  
    4. (4.) BSC Regensburg 13 63 15 : 11  
    5. (5.) Germania Marktbreit 13 59 15 : 11  
    6. (6.) ESV Schweinfurt 14 48 12 : 16  
    7. (7.) Comet Langenzenn 14 48 11 : 17  
    8. (8.) FC Schwarzenfeld 14 47 10 : 18  
    8. (9.) SKK Raindorf 14 47 10 : 18  
    10. (10.) CT Post Franken Coburg 14 27.5 6 : 22  

     

    Germania Marktbreit – ESV Schweinfurt 6:2 (3038:2989)

    Marktbreits Frauen sammeln mit dem Erfolg im Unterfrankenderby weiter fleißig Punkte für den Klassenverbleib. Bis der Sieg gegen die Schweinfurterinnen in trockenen Tüchern war, bedurfte es allerdings eines harten Stücks Arbeit. Im Startpaar hakte es bei Ute Endres in den ersten beiden Durchgängen immer mal wieder, sodass sich ihre gute Gegnerin einen deutlichen 2:0-Vorsprung erspielte. Auf der zweiten Spielhälfte zeigte die Marktbreiterin dann kein gutes Spiel mehr und gab noch einmal einige Kegel ab. Christine Schneider dagegen zeigte sich wieder als verlässliche Punktelieferantin und tütete mit gutem Spiel schon nach drei Bahnen den Mannschaftspunkt ein. Ein schwacher Schlussdurchgang kostete sie dann ein noch besseres Ergebnis.

    Im zweiten Spielabschnitt lieferte sich Nadine Malloy mit ihrer Kontrahentin über die gesamte Dauer ein Duell auf Messers Schneide. Die Germanin setzte sich schließlich nervenstark mit einer guten Schlussbahn hauchdünn durch und sicherte den zweiten Mannschaftspunkt. Im Parallelduell lief es weniger gut. Hier verlor Katharina Kleinschroth ihren Mannschaftspunkt bereits nach drei Bahnen. In den Sätzen zwei und drei nutzte sie die sich bietenden Chancen nicht, so dass auch eine knapp gewonnene Schlussbahn nichts mehr änderte.

    Somit betraten die Schlussleute bei 2:2 mit 23 Kegeln Rückstand die Bahn. Hier gelang kein guter Start, und die Gäste blieben stets in Reichweite. Im zweiten und dritten Satz zog Anja Obernöder dann jedoch einen starken Zwischenspurt an, mit dem sie ihre Gegnerin klar distanzierte und der Partie die entscheidende Wendung zugunsten der Germaninnen gab. Auch Yvonne Schneider gewann ihr Duell und gab dabei nur einen halben Satzpunkt ab, womit der Erfolg endgültig in trockenen Tüchern war.

    Marktbreit: Ute Endres 0:4 (469:549), Christine Schneider 3:1 (525:457), Nadine Malloy 3:1 (505:502), Katharina Kleinschroth 1:3 (502:516), Anja Obernöder 2,5:1,5 (527:481), Yvonne Schneider 3,5:0,5 (510:484).

    Regionalliga Ofr./Ufr. Männer

     

    Gut Holz Schweinfurt – TTC Gestungshausen 2:6  
    SKK Helmbrechts – ESV Schweinfurt II 6:2  
    SKV Versbach – Germania Marktbreit 6:2  
    TSV Lahm – SKC Fölschnitz 7:1  
    FC Eintracht Bamberg – Steig Bindlach 2:6  

     

     

    1. (1.) FC Eintracht Bamberg 14 74.5 23 : 5  
    2. (2.) SKV Versbach 14 71 22 : 6  
    3. (3.) SKK Helmbrechts 14 59.5 16 : 12  
    4. (4.) TTC Gestungshausen 14 56 15 : 13  
    5. (5.) Gut Holz Schweinfurt 14 62 12 : 16  
    6. (8.) Steig Bindlach 14 51 12 : 16  
    7. (6.) Germania Marktbreit 14 49 10 : 18  
    8. (7.) ESV Schweinfurt II 14 48 10 : 18  
    9. (8.) SKC Fölschnitz 14 46 10 : 18  
    10. (10.) TSV Lahm 14 43 10 : 18  

     

    SKV Versbach – Germania Marktbreit 6:2 (3360:3291)

    Vor einer weiteren schweren Aufgabe standen die Marktbreiter mit dem Spiel beim Aufstiegskandidaten aus Würzburg. Wie so oft in der Fremde standen die Germanen nach zu vielen Fehlern mit leeren Händen da. Im ersten Spielabschnitt startete Charly Haafs Gegner auf der ersten Spielhälfte überragend und führte 2:0 mit einem deutlichen Kegelvorsprung. Diesen konnte der Marktbreiter nicht mehr wettmachen und verlor am Ende relativ deutlich. Erfolgreicher lief es bei Markus Lohmüller. Nach verlorener Startbahn steigerte er sich merklich und erspielte sich mit einem Zwischenspurt einen ausreichend großen 2:1-Vorsprung, den er im letzten Satz ins Ziel brachte.

    Im Mittelpaar boten die Versbacher ihren besten Spieler auf, mit dem es Yannick Haaf zu tun bekam. Nach Startschwierigkeiten hielt der Germanen-Youngster im weiteren Verlauf gut dagegen, war aber letztlich doch chancenlos und musste alle vier Durchgänge abgeben. Im Parallelduell verlor Christian Rüth den ersten Satz, ehe er im zweiten und zum Großteil auch im dritten Satz von den großen Schwächen seines Gegners profitierte. Als der Germane dann langsam die Spur fand, war der Mannschaftspunkt nicht mehr in Gefahr.

    Bei einem 2:2-Zwischenstand und 32 Kegeln Rückstand war für das Schlussduo noch alles möglich. Frank Wille und Eberhard Knöchel hatten – wie ihre Vorgänger – zunächst Anpassungsprobleme, ehe sie mit starken Leistungen im zweiten Satz wieder in unmittelbare Schlagdistanz kamen. Im dritten Durchgang zogen die Heimakteure dann aber noch einmal an und führten die Entscheidung herbei, sodass die letzte Bahn lediglich einem lockeren Auslaufen diente.

    Marktbreit: Charly Haaf 1:3 (549:571), Markus Lohmüller 2:2 (549:528), Yannick Haaf 0:4 (532:601), Christian Rüth 3:1 (550:512), Frank Wille 2:2 (562:584), Eberhard Knöchel 2:2 (549:564).

    Bearbeitet von Wilhelm Roos

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