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    KEGELN: REGIONALLIGEN

    Marktbreiter Frauen spielen ein echtes Finale

    Nach dem Sieg in Bischberg kann nur noch Warmensteinach den Aufstieg der Germania verhindern. An diesem Sonntag treffen die beiden in Marktbreit aufeinander.

    Frauen
     
    RSC Oberhaid – FW Gestungshausen 2:6  
    SSV Warmensteinach – TSV Lahm 8:0  
    SKV Bad Brückenau – Hubertus Schönbrunn 6:2  
    DSKC Neustadt – Steig Bindlach II 7:1  
    SKK Bischberg – Germania Marktbreit 2:6  
     
    1. (1.) Germania Marktbreit 17 89 26 : 8  
    2. (2.) SSV Warmensteinach 17 88.5 26 : 8  
    3. (3.) SKK Bischberg 17 81.5 24 : 10  
    4. (4.) SKV Bad Brückenau 17 86.5 23 : 11  
    5. (5.) Hubertus Schönbrunn 17 68 16 : 18  
    6. (6.) DSKC Neustadt 17 62 15 : 19  
    7. (7.) FW Gestungshausen 17 55 13 : 21  
    8. (8.) Steig Bindlach II 17 50 10 : 24  
    9. (9.) TSV Lahm 17 50.5 9 : 25  
    10. (10.) RSC Oberhaid 17 49 8 : 26  

    SKK Bischberg – Germania Marktbreit 2:6 (3122:3150)

    Big Point für Marktbreits Damen im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg. Mit dem Sieg eliminierten sie zudem den bis dato punktgleichen und direkten Konkurrenten aus dem Aufstiegsrennen. Zu Beginn startete Theresa Tiedemann gut, auf den übrigen drei Bahnen unterlag sie jedoch. Katharina Kleinschroth dagegen verlor den ersten Satz, verschaffte sich dann aber auf den folgenden beiden Bahnen das entscheidende Polster, um sich am Ende bei 2:2 durchzusetzen. Im Mittelpaar hatte Natascha Spiegel große Schwierigkeiten und geriet weit in Rückstand, die eingewechselte Nadine Malloy konnte das nicht mehr korrigieren. Erfolgreicher war da Yvonne Schneider, sie brachte sicher den zweiten Mannschaftspunkt auf die Habenseite. Bei 2:2 und neun Kegeln Rückstand begann die Partie vor dem Schlussduo quasi wieder bei null. Den Druck ließen sich die beiden Germaninnen aber nicht anmerken. Julia Weiß war sofort voll da und sicherte dann nervenstark mit einem klasse Schlussdurchgang den nächsten Mannschaftspunkt. Den Erfolg perfekt machte Anja Obernöder, die sich bei zwei gewonnenen Sätzen über das Gesamtergebnis durchsetzte. Damit können die Marktbreiterinnen am letzten Spieltag (Sonntag, 26. März, 14 Uhr, Buheleite) mit einem Sieg gegen den punktgleichen Tabellenzweiten die Meisterschaft erringen.

    Marktbreit: Theresa Tiedemann 1:3 (503:513), Katharina Kleinschroth 2:2 (508:504), Natascha Spiegel/Nadine Malloy 1:3 (479:515), Yvonne Schneider 3:1 (555:522), Julia Weiß 2:2 (574:543), Anja Obernöder 2:2 (531:525).

    Männer
     
    SKV Versbach – Germania Marktbreit 7:1  
    Steig Bindlach – Lohengrin Kulmbach 3:5  
    Gut Holz Schweinfurt – SKC Fölschnitz 7:1  
    TSV Lahm – SKK Helmbrechts 1.5:6.5  
    FW Gestungshausen – TSV Hollstadt 8:0  
     
    1. (1.) Lohengrin Kulmbach 17 78 23 : 11  
    2. (2.) FW Gestungshausen 17 77 23 : 11  
    3. (3.) SKV Versbach 17 81.5 22 : 12  
    4. (4.) SKC Fölschnitz 17 74 20 : 14  
    5. (5.) Germania Marktbreit 17 76 18 : 16  
    6. (7.) Gut Holz Schweinfurt 17 70 16 : 18  
    7. (6.) Steig Bindlach 17 70 16 : 18  
    8. (8.) TSV Lahm 17 58 12 : 22  
    9. (10.) SKK Helmbrechts 17 51.5 10 : 24  
    10. (9.) TSV Hollstadt 17 44 10 : 24  

    SKV Versbach – Germania Marktbreit 7:1 (3454:3188)

    Bei den noch um den Aufstieg kämpfenden Versbachern bezogen die Germanen eine herbe, aber aufgrund der gezeigten Leistung verdiente Packung. Schon im Startpaar mussten sie zwei Rückschläge verkraften und beide Mannschaftspunkte abtreten. Charly Haaf fand sich nie richtig zurecht und unterlag seinem alles gelingenden Gegenspieler mit 0:4. Christian Rüth erwischte einen Blitzstart und spielte sich gleich auf der ersten Bahn einen sehr hohen Vorsprung heraus. Mit zunehmender Spieldauer baut er jedoch immer mehr ab und muss seinem Kontrahenten die übrigen drei Sätze überlassen.

    Im Mittelabschnitt kam Yannick Haaf gar nicht zurecht und konnte nur auf der letztlich unbedeutenden Schlussbahn punkten. Auch Frank Wille hatte zunächst Probleme, zeigte dann aber eine überragende zweite Spielhälfte und rang seinem Gegner den Mannschaftspunkt ab. Bei 1:3 und 97 Kegeln Rückstand war das Spiel praktisch schon verloren. Im Schlusspaar vermochte Roland Knieling seinem Gegner in den ersten beiden Sätze Paroli zu bieten, im weiteren Verlauf musste er jedoch klar abreißen lassen. Markus Lohmüller startete zwar gut, danach lief jedoch nicht mehr viel zusammen. Er verlor ohne Satzgewinn gegen den Tagesbesten Stefan Koljaja, der das Mannschaftsergebnis der Hausherren noch auf Ligarekord nach oben trieb.

    Marktbreit: Charly Haaf 0:4 (603:543), Christian Rüth 1:3 (536:515), Yannick Haaf 1:3 (496:567), Frank Wille 3:1 (578:565), Roland Knieling 0,5:3,5 (539:587), Markus Lohmüller 0:4 (496:617).

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