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    AUSDAUERSPORT

    19 Karlstadter in Roth

    Große Hitze beim Triathlon-Klassiker.

    Insgesamt 19 Athleten starteten beim Langdistance-Triathlon Challenge Roth für den TSV Karlstadt. Foto: TSV KARLSTADT

    Sieben Einzelstarter und vier Staffeln – 19 Athleten gingen bei der Challenge Roth für die Triathlonabteilung des TSV Karlstadt an den Start. Kein Wunder, dass sich eine ganze Karawane mit Autos, Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten auf den Weg in die mittelfränkische Triathlon-Hochburg aufgemacht hatte. Insgesamt reisten 42 Personen zu dem Wettkampf, an dem Sportler aus 71 Nationen teil nahmen.

    Ihnen allen stand bei hochsommerlichen Temperaturen ein langer Tag bevor. Challenge Roth bedeutet in Zahlen 3,8 Kilometer Schwimmen im Freiwasser des Rhein-Main-Donau-Kanals, 180 Kilometer Radfahren mit 1200 Höhenmetern inklusive dem auch als „größtem Katapult der Welt“ bekannten Stimmungsspot Solarer Berg und ein Marathonlauf über die klassischen 42,2 Kilometer. Dieser war erstmals nicht mehr flach, weil sich der Veranstalter auch als logistischen Gründen von der Runde am Kanal verabschiedet hatte, sondern wies 200 Höhenmeter auf.

    Letztmals Langdistanz?

    Sieben Einzelstarter vom TSV Karlstadt absolvierten alle drei Disziplinen hintereinander. Darunter der älteste Teilnehmer und Gründer der Abteilung, Reinhard Kruse mit 65 Jahren. Er hatte für 2017 seinen 15. und letzten Wettkampf über die Langdistanz angekündigt. Mit dem zweiten Platz in der Altersklasse, insgesamt 12:14 Stunden und guten Zeiten in den einzelnen Disziplinen war es praktisch ein perfektes Abschlussrennen. Dagegen zollte Stefan Stöckel der Hitze und gesundheitlichen Problemen Tribut und gab wegen gesundheitlicher Problemen nach der halben Marathondistanz (nach rund neun Stunden) auf.

    Die auch unter dem Ironman-Label vermarktete Langdistanz ist nur mit gründlicher Vorbereitung zu schaffen. Sie ging über mehrere Monate, das Trainingspensum betrug bis zu 20 Stunden in der Woche. Auch die Ernährung wird auf den Tag X abgestimmt. Die Vorbereitung verlangt den Athleten auch ein gewisses Maß an Verzicht ab. Doch es hat sich gelohnt, wie die Ergebnisse zwischen 10:52 und 12:34 Stunden bei den Männern und 11:30 Stunden bei den bei den Frauen zeigen. Diejenigen, die sich zum ersten Mal auf die Langdistanz begaben, profitierten von den Tipps der „alten Hasen“. Bemerkenswert war die Leistung der vier Staffeln mit jeweils drei Athleten, die sich die Disziplinen untereinander teilten, die schnellste knackte sogar die Zehn-Stunden-Marke.

    Karlstadter Ergebnisse, Einzel: Thomas Stöckel 10,52 Std. (1:15 Schwimmen/5:25 Radfahren/4:06 Marathon), AK 164. Carmen Krebs 11,30 (1:15/5:52/4:16), AK 10. Karina Steffan 11,30 (1:18/6:04/4:00), AK 14. Georg Vetter: 12,03 (1:18/5:30/5:00), AK 48. Reinhard Kruse 12,14 (1:16/6:05/4:39), AK 2. Klaus Bauerfeind 12,34 (1:13/5:55/5:17), AK 50. Staffeln: Markus Niedermüller, Peter Huber, Karsten Roth 9:40 (1:04/5:06/3:26); Karin Höhn, Thomas Schreiber, Marcus Wieser 10:27 (1:07/5:54/3:21); Stefan Merker, Rüdiger Kurz, Ralph Stumpf 10:59 (1:07/5:49/4:03); Georg Zorn, Ursula Zorn, Franz Josef Kordowich 11:33 (1:14/6:43/3:29).

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