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    HANDBALL: BAYERNLIGA MÄNNER

    Bernd Becker bleibt Trainer beim TSV Lohr

    Ein Oldie beendet seine Laufbahn beim Bayernligisten, ein Eigengewächs kehrt zurück.

    Sein Platz wird auch in der neuen Saison auf der Lohrer Bank sein: Bernd Becker. Foto: Yvonne Vogeltanz

    Es ist keine große Überraschung, aber nun offiziell: Bernd Becker wird auch in der kommenden Saison die Bayernliga-Handballer des TSV Lohr trainieren. „Am Dienstagabend haben wir das per Handschlag besiegelt“, berichtet Sportleiter Ludwig Scheiner. Bereits im Vorfeld hatten beide Seiten angedeutet, dass sie sich eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit gut vorstellen könnten.

    Für Becker wäre die nun folgende dann bereits die siebte Saison als TSV-Trainer. Er war von 2006 bis 2009 für das Team verantwortlich – und nun wieder seit 2015. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte er die gerade abgestiegenen Lohrer zurück in die Bayernliga geführt und anschließend dort etabliert. Derzeit ist das Team Tabellenneunter.

    „Es passt einfach. Sowohl mit der Mannschaft als auch mit der Vereinsführung“, antwortet Becker auf die Frage nach den Gründen für seine Vertragsverlängerung.

    Dennoch habe er sich nach nun drei Jahren Tätigkeit in Folge Gedanken gemacht, ob eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sinnvoll sei. „Aber ich habe mir vor Augen geführt, was wir alles geschafft haben. Zum einen den sofortigen Bayernliga-Aufstieg, womit sich andere trotz großen Aufwands sehr schwer tun. Und dann haben wir die Liga trotz vieler Widrigkeiten gehalten und können das auch heuer wieder schaffen.“ Der 48-jährige Höchberger sieht seine Mannschaft noch nicht am Ende ihres Weges und möchte denselben gemeinsam mit dem Team weiter beschreiten.

    Kralik macht eine Pause

    Allerdings wird Becker sein insgesamt siebtes Trainerjahr in Lohr ohne seinen derzeitigen Abwehrchef antreten müssen. Milan Kralik wird nach der Runde seine aktive Laufbahn beenden. „Er will erst einmal Pause machen“, sagt Abteilungsleiter Scheiner über den 40-jährigen Slowaken. Gleichwohl seien die TSV-Verantwortlichen bestrebt, Kralik, der demnächst mit seiner B-Trainer-Lizenz beginnen will, ins Vereinsleben zu integrieren. „Insgesamt gehe ich davon aus, dass es keine zu großen Veränderungen im Kader geben wird“, sagt Scheiner mit Blick auf die Spielzeit 2018/19.

    Kevin Gehl als neuer Kreisläufer

    Gleichwohl: Ganz ohne Veränderungen wird es nicht abgehen. Eine davon ist die Rückkehr von Kevin Gehl. Das Lohrer Eigengewächs war vor zweieinhalb Jahren mit dem früheren TSV-Trainer Otto Fetser zum TV Haibach (derzeit Spitzenreiter der Bezirksliga Odenwald/Spessart) gewechselt. „Er ist da gereift“, sagt Ludwig Scheiner über den Sohn des früheren TSV-Kreisläufers Peter Gehl. Deshalb könne der 23-jährige Kevin Gehl nach Auffassung des Sportleiters durchaus eine Bereicherung für den Lohrer Bayernliga-Kader darstellen.

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