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    RUDERN

    Bronzemedaille für Robin Kosche

    Drei Zellinger bei der deutschen Meisterschaft im Indoor-Rowing

    Dritter bei der Deutschen Indoor-Rowing Meisterschaft: Robin Kosche (rechts). Foto: Jürgen Fischer

    Wenn es draußen stürmt und schneit, die Flüsse durch Hochwasser oder Eis blockiert sind, treffen sich die Ruderer in Essen-Kettwig, um ihre Meister auf dem Ergometer zu ermitteln. Über 800 Sportler aus 106 Vereinen fanden den Weg in „Deutschlands Ergotempel Nummer eins“, zum ersten Mal mit dabei: drei Teilnehmer vom Ruderclub Zellingen.

    Robin Kosche hatte es in der Klasse der 15/16-jährigen Leichtgewichte (Maximal 67,5 kg) mit dem größten Teilnehmerfeld zu tun. Über 60 Ruderer gingen in die Vorläufe, nur die besten zehn qualifizierten sich für das Finale. Dort deutete sich bereits an, dass die Messlatte höher als im Vorjahr liegen würde. Bereits im Vorlauf wurde die Siegerzeit des Vorjahres unterboten, sechs Sportler lagen ganz eng beisammen, darunter Robin Kosche auf dem geteilten dritten Platz. Mit kraftvollen, langen Schlägen ging der Zellinger im Finale gleich in Führung und baute diese über die Strecke bis auf drei Sekunden aus. 150 Meter vor dem Ziel musste er jedoch dem forschen Tempo und der Belastung durch den Vorlauf Tribut zollen: Die Muskeln verkrampften immer mehr, und das Tempo ging rapide nach unten. Die Gegner kamen im Endspurt immer näher und zogen vorbei, mit letzter Kraft konnte Kosche den dritten Platz ins Ziel retten.

    Nachdem er die erste Enttäuschung überwunden hatte, so kurz vor dem Ziel noch den Sieg aus der Hand geben zu müssen, freute er sich doch über die Bronzemedaille in neuer persönlicher Bestzeit von 4:59,8 Minuten. Damit hatte er auch zum ersten Mal die magische Fünf-Minuten-Schallmauer durchbrochen.

    Nicht um Medaillen, sondern um persönliche Bestzeiten ging es bei den beiden anderen Zellingern. Luisa Reußner tritt in diesem Jahr bei den 17/18-jährigen Juniorinnen an. Damit geht auch die Verlängerung der Strecke auf 2000 Meter einher. Sie konnte nicht ganz an ihre beste Trainingsleistung anknüpfen, aber mit ihrem immerhin zweitbesten Wert belegte sie am Ende Rang 18. Ähnlich erging es Florian Müller in der offenen Männerklasse. Mit 6:37,9 Minuten gelang ihm seine beste Wettkampfleistung, diese reichte aber nicht für das Finale, so dass er auf Rang landete.

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