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    KEGELN: 2. BUNDESLIGA / BAYERNLIGA

    Karlstadter so gut wie am rettenden Ufer

    Bavaria-Frauen fahren Erfolg zum Abschluss ein.

    KEGELN (URS)

    2. Bundesliga Mitte, Frauen
     
    Eintracht Rieth – FSV Erlangen-Bruck 3:5  
    SV Pöllwitz – Victoria Bamberg II 5:3  
    Bavaria Karlstadt – Schützengilde Bayreuth 8:0  
    BW Lauterbach – Unter Uns Bad Neustadt 6:2  
    KSV Gräfinau-Angsted – SKK Helmbrechts 7:1  
     
    1. (1.) Victoria Bamberg II 19 102.5 30 : 8  
    2. (2.) FSV Erlangen-Bruck 19 89 27 : 11  
    3. (3.) KSV Gräfinau-Angsted 19 88 25 : 13  
    4. (4.) Bavaria Karlstadt 20 90.5 22 : 18  
    5. (5.) BW Lauterbach 19 77 21 : 17  
    6. (6.) SV Pöllwitz 19 80 20 : 18  
    7. (7.) SKK Helmbrechts 19 68 16 : 22  
    8. (8.) Unter Uns Bad Neustadt 19 66 16 : 22  
    9. (9.) BW Auma 19 64 14 : 24  
    10. (10.) Schützengilde Bayreuth 19 60 12 : 26  
    11. (11.) Eintracht Rieth 19 55 7 : 31  

    Bavaria Karlstadt – Schützengilde Bayreuth 8:0 (3286:3059). Bavaria kehrte zum Ende der Runde in die Erfolgsspur zurück und fertigte Bayreuth ziemlich eindrucksvoll ab. Das Spiel verlief nach dem Geschmack von Trainer Wolfgang Ludwig, denn Jennifer Weis (beste Karlstadterin mit 580 Kegeln) punktete glatt mit einem 4:0-Satzsieg gegen Stefanie Landmann (513), ebenso wie Christina Klein (537) gegen Anne-Cathrin Faßold (485). Bavaria führte so nach dem Startpaar mit 2:0-Punkten und satten 119 Kegeln. Carmen Heinzler (543) behielt in ihren 2:2-Sätzen knapp die Oberhand gegen Saskia Demel (541). Sinje Göbel (524) ließ Saskia Koch (502) bei ihrem 3:1-Satzsieg keine Chance. Helene Nick (550) punktete glatt in 4:0-Sätzen gegen Daniela Dietel/Verena Faßold (493). Melanie Götzelmann (552) setzte sich nach 2:2-Sätzen gegen Verena Lehner (525) durch. Karlstadts Trainer Ludwig zog nach dem letzten Saisonspiel sein Rundenfazit: „Uns ist ein vorderer Tabellenplatz trotz mehrerer nicht unbedingt nötiger Patzern im Endspurt noch gelungen.“

    Spielstatistik: Weis – Landmann 4:0 (580:513), Klein – A. Faßold 4:0 (537:483), Heinzler – Demel 2:2 (543:541), Göbel – Koch 3:1 (524:502), H. Nick – Dietel/V. Faßold 4:0 (550:493), Götzelmann – Lehner 2:2 (552:525).

    Bayernliga Männer
     
    GA Kasendorf – Baur Burgkunstadt 3:5  
    SKK Mörslingen – Gut Holz Zeil 2:6  
    DJK Eichstätt – SKK Landshut 5.5:2.5  
    Bavaria Karlstadt – SC Luhe-Wildenau 6:2  
     
    1. (1.) SC Luhe-Wildenau 16 75 21 : 11  
    2. (3.) Baur Burgkunstadt 15 68 18 : 12  
    3. (2.) GA Kasendorf 15 62.5 18 : 12  
    4. (5.) Gut Holz Zeil 15 63 16 : 14  
    5. (4.) FAF Hirschau 15 57.5 16 : 14  
    6. (6.) Bavaria Karlstadt 15 61 15 : 15  
    7. (7.) SKK Landshut 15 51.5 12 : 18  
    8. (8.) SKK Mörslingen 15 53.5 10 : 20  
    9. (9.) DJK Eichstätt 15 52 10 : 20  

    Bavaria Karlstadt – SC Luhe-Wildenau 6:2 (3359:3237). Mit dem Sieg gegen den Meister sichern die Karlstadter Platz sechs ab und dürften damit das Abstiegsgespenst vertrieben haben. Auch wenn es noch eine einzige theoretische Konstellation aus den komplizierten Verhältnissen zwischen feststehenden Absteigern und den Ergebnissen aus den noch anstehenden Qualifikationsspielen zur ersten Liga und den zweiten Bundesligen gibt, wodurch Platz sechs noch zum Abstiegsrang werden könnte. Gleichwohl können die Karlstadter zum Saisonabschluss am Samstag beim Unterfrankenderby in Zeil noch Platz fünf ins Visier nehmen. Den Gästen aus der Oberpfalz merkte man die Nervosität bezüglich des mindestens erforderlichen Unentschiedens an, um ohne Schützenhilfe den Titel einzufahren. Michael Burkard und Wolfgang Götz nutzten die Gelegenheit und zogen gegen den erfahrenen Manfred Ziegler und Manuel Kessler, der von Marco Maier ersetzt wurde, jeweils schnell auf 3:0-Sätze uneinholbar davon und brachten Karlstadt klar mit 2:0-Punkten und 67 Kegeln in Führung. Als im zweiten Spielabschnitt noch ein dritter Zähler durch Ingo Rosemann gegen den völlig von der Rolle scheinenden Ivan Bosko auf dem Punktekonto der Gastgeber stand, war die Vorentscheidung trotz des eher nicht nötigen knappen Punktverlustes von Wolfgang Weid gegen Daniel Wutz gefallen, weil Karlstadt nun so gut wie uneinholbar mit 142 Kegeln führte. Zwischenzeitlich wurde die Niederlage Kasendorfs bekannt, wodurch Luhe die Meisterschaft sicher hatte. Das Gästeschlusspaar schien dadurch beflügelt, eine Aufholjagd starten zu wollen. Was aber Manuel Klier mit persönlicher Bestleistung gegen Karlstadts Markus Weisenberger herausholte, konterte Kurt Burkard gleichzeitig gegen Michael Grünwald zum nie gefährdeten Sieg.

    Spielstatistik: M. Burkard – Ziegler 3:1 (593:549), Götz – Kessler/Maier 3:1 (554:531), Weid – Wutz 1:3 (518:529), Rosemann – Bosko 3:1 (559:473), Weisenberger – Klier 1:3 (543:627), K. Burkard – Grünwald 3:1 (592:528).

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