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    KEGELN: 2. BUNDESLIGA / BAYERNLIGA

    Bavarias Erfolg über den Angstgegner

    Karlstadter mit überzeugendem Auftritt.

    Foto: FOTO Frank Kupke

    KEGELN

    2. Bundesliga Mitte Frauen

     

    Motor Gispersleben – BW Lauterbach 7:1  
    SV Pöllwitz – SKK Helmbrechts 7:1  
    KSV Gräfinau-Angsted – SKC Eggolsheim 4:4  
    Unter Uns Bad Neustadt – SG Dittelbrunn 4:4  
    Victoria Bamberg II – Bavaria Karlstadt 2:6  

     

     

    1. (1.) SV Pöllwitz 6 34.5 10 : 2  
    2. (3.) Bavaria Karlstadt 7 30 9 : 5  
    3. (2.) Victoria Bamberg II 7 33.5 8 : 6  
    4. (4.) KSV Gräfinau-Angsted 7 31 8 : 6  
    5. (5.) SKC Eggolsheim 7 30 8 : 6  
    6. (6.) SG Dittelbrunn 6 24.5 7 : 5  
    7. (8.) Unter Uns Bad Neustadt 7 25 6 : 8  
    8. (7.) SKK Helmbrechts 7 24 6 : 8  
    9. (9.) BW Lauterbach 7 20 4 : 10  
    10. (10.) Motor Gispersleben 7 19.5 2 : 12  

     

    Victoria Bamberg II – Bavaria Karlstadt 2:6 (3230:3255-Kegel). Die Punkte hängen für Bavaria in dieser Saison auswärts anscheinend nicht so hoch wie zu Hause, die Karlstadterinnen brachten bereits den dritten Auswärtserfolg mit nach Hause. „Das war beim FC Bayern des Kegelsports wieder ein Wechselbad der Gefühle“, so Karlstadts Trainer Wolfgang Ludwig.

    Jutta Gast (515 Holz) musste in ihren 1:3-Sätzen ordentlich Kegel gegen die Tagesbeste Laura Lamprecht (598) abgeben, Christina Klein (555) glich in ihren 2,5:1,5-Sätzen gegen die erfahrene Agata Kovacane-Grampsch (540) aus. Jennifer Weis (551) holte den Punkt in ihren 2:2-Sätzen gegen Lea Wagner (534) auf Bavarias Seite, ebenso wie Helene Nick (beste Karlstadterin mit 577) mit 4:0-Sätzen gegen Carolin Eigler (499). So führte Karlstadt mit 3:1-Punkten und 27 Kegeln Vorsprung. Melanie Götzelmann (535) hielt ihren Punkt knapp in ihren 2:2-Sätzen gegen Sabrin Imbs (532) fest, während Carmen Heinzler (522) ihren Punkt in 2:2-Sätzen gegen Sandra Nold (527) abgab. Aber am Ende gingen die beiden Extrapunkte für die höhere Holzzahl an Karlstadt, was die Partie entschied. „Das waren Dramaturgie und Nervenkitzel pur“, so Trainer Ludwig. „Dieses Mal räumten wir mehr ab als der Gastgeber, das war schlussendlich der Schlüssel zum Erfolg.“

    Spielstatistik: Lamprecht – Gast 3:1 (598:515), Kovacane-Grampsch – Klein 1,5:2.5 (540:555), Wagner – Weis 2:2 (534:551), Eigler – H. Nick 0:4 (499:577), Imbs – Götzelmann 2:2 (532:535), Nold – Heinzler 2:2 (527:522).

    Bayernliga Männer

     

    Viktoria Fürth – Goldener Kranz 2:6  
    TV Eibach – BC Schretzheim 5:3  
    Gut Holz Zeil – Baur SV Burgkunstadt 7:1  
    FAF Hirschau – Goldener Anker Kasendorf 7:1  
    Bavaria Karlstadt – SKK Landshut 6:2  

     

     

    1. (1.) Gut Holz Zeil 7 40 12 : 2  
    2. (2.) Goldener Kranz 7 36 12 : 2  
    3. (3.) Bavaria Karlstadt 7 36 11 : 3  
    4. (5.) FAF Hirschau 7 32 7 : 7  
    5. (6.) TV Eibach 7 28 7 : 7  
    6. (4.) BC Schretzheim 7 25 6 : 8  
    7. (7.) Viktoria Fürth 6 17.5 4 : 8  
    8. (8.) Baur SV Burgkunstadt 7 25 4 : 10  
    9. (9.) SKK Landshut 6 16 3 : 9  
    10. (10.) Goldener Anker Kasendorf 7 16.5 2 : 12  

     

    Bavaria Karlstadt – BMW SKK Landshut 6:2 (3405:3164). Die Niederlagenserie der Karlstadter gegen Landshut fand im fünften Aufeinandertreffen ein Ende. Die mäßig in die Saison gestarteten Niederbayern, die auf zwei Stammspieler verzichten mussten, holten dabei mit zwei sehr knapp gewonnenen Punkten ein angesichts des erzielten Gesamtkegelergebnisses sogar gutes Resultat für sich heraus.

    Zunächst benötigten Karlstadts Startspieler Michael Burkard und Wolfgang Götz nach unkonzentriertem Start und folgerichtigem Rückstand gegen Sven Exner/Johann Alt starke Nerven und gute Moral, um drohende Punktverluste noch abzu wenden. Nach der 2:0-Führung mit einem Plus von 61 Kegeln konnten Ingo Rosemann und Matthias Schramm befreit aufspielen. Rosemann lieferte mit 599 Kegeln gegen den A-Jugendspieler John Dittmann eine Klassepartie ab und brachte Karlstadt damit schon vorentscheidend in Führung, während Schramm Landshuts Besten, Thorsten Kammermeier, ganz knapp punkten lassen musste. Im Schlussabschnitt durfte sich Andre Endrich über sein wegen eines Unentschiedens im letzten Satz noch unglücklich verlorenes Duell gegen Routinier Harald Klingel ärgern, während Kurt Burkard mit Partiebestleistung gegen Matthias Littich den ersten Sieg gegen den Angstgegner sicherstellte.

    Spielstatistik: M. Burkard – Exner 2:2 (560:511), Götz – Alt 2:2 (544:532), Schramm – Kammermeier 2:2 (553:562), Rosemann – Dittmann 4:0 (599:473), Endrich – Klingl 1,5:2,5 (543:539), K. Burkard – Littich 3,5:0,5 (606:547).

    Bearbeitet von Ulrich Sommerkorn

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