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    BASKETBALL: REGIONALLIGA FRAUEN

    Marktheidenfelder Frauen verlieren knapp

    Im Spitzenspiel bei der TG Würzburg II vergeben die Gäste entscheidende Freiwürfe.

    Intensiv geführte Partie: Marktheidenfelds Ines Liebler (links) bedrängt die Würzburgerin Christine Sokolowski. Foto: Volker Danzer, HBM-Media

    BASKETBALL (BM)

    Regionalliga Südost, Frauen

     

    Elsenfeld/Großwallstadt – Chemcats Chemnitz II 52:49  
    TG Wildcats Würzburg II – TV Marktheidenfeld I 58:55  
    MTV München – TSV Nördlingen 53:78  
    SC Kemmern – TV 48 Schwabach 58:64  
    BG Litzendorf – TS Jahn München II 70:63  

     

     

    1. (1.) TG Wildcats Würzburg II 8 8 0 515 : 406 16  
    2. (2.) TV 48 Schwabach 9 7 2 670 : 555 14  
    3. (3.) TV Marktheidenfeld I 8 5 3 461 : 427 10  
    4. (4.) TS Jahn München II 9 5 4 612 : 536 10  
    5. (5.) BG Litzendorf 7 4 3 434 : 448 8  
    6. (8.) TSV Nördlingen 7 3 4 429 : 426 6  
    7. (6.) SC Kemmern 8 3 5 438 : 466 6  
    8. (7.) München Basket 8 3 5 408 : 486 6  
    9. (9.) MTV München 8 2 6 447 : 566 4  
    10. (11.) BG Elsenfeld/Großwallstadt 8 2 6 456 : 495 4  
    11. (10.) Chemcats Chemnitz II 8 2 6 418 : 477 4  
    12. (12.) SV Germering z.g. 0 0 0 0 : 0 0  

     

    Die nächsten Spiele, Samstag, 9. Dezember, 15 Uhr: Chemcats Chemnitz II – BG Litzendorf, 16.45 Uhr: München Basket – TG Wildcats Würzburg II, 17 Uhr: TS Jahn München II – SC Kemmern, 17.30 Uhr: TV Marktheidenfeld I – MTV München, 18 Uhr: TSV Nördlingen – BG Elsenfeld/Großwallstadt.

    TG Würzburg II – TV Marktheidenfeld 58:55 (13:12, 12:12, 20:20, 13:11). Nach der dritten knappen Niederlage in Folge hat Titelverteidiger TV Marktheidenfeld den Kontakt zur Tabellenspitze erst einmal verloren. Bereits sechs Punkte beträgt jetzt der Rückstand zu Tabellenführer TG Würzburg II, der nach dem Last-Minute-Sieg über den TVM weiterhin ungeschlagen ist. In dem hart umkämpften Spitzenspiel besiegelte acht Sekunden vor Schluss ein Dreier von Würzburgs Paulina Werner die Niederlage des TVM.

    Dabei hatte Marktheidenfeld knapp drei Minuten vor dem Ende bei eigener 53:49-Führung alle Trümpfe in der Hand. Doch dann vergaben in der vorletzten Minute ausgerechnet Marktheidenfelds beste Spielerinnen, Giulia Zöller und Margret Pfister, vier Freiwürfe und eröffneten Würzburg damit die Möglichkeit, das Match noch zu drehen. Nach einem Dreier von Christine Sokolowski hatte die TGW wieder die Nase vorn (55:53). Zwar schaffte Pfister 28 Sekunden vor dem Ende noch einmal den Ausgleich, aber die TGW nutzte dann die Chance zum Matchpoint eiskalt. Dem TVM blieb nicht mehr genügend Zeit, eine gute Position für einen Dreier zu finden, um die Verlängerung erzwingen.

    Umkämpfte Begegnung

    Auch Marktheidenfeld wäre ein verdienter Sieger gewesen. Gegen die mit fünf Akteuren aus dem Zweitligakader angetretene TGW zeigten sich die TVM-Girls absolut ebenbürtig. Von der ersten Minute an entwickelte sich das erwartet intensive Match, das von aggressiven Verteidigungsreihen bestimmt war, wobei die TGW noch körperlicher zu Werke ging als Marktheidenfeld, das auf die von den Schiedsrichtern tolerierte, härtere Gangart der Gastgeber aber gut eingestellt war. Jeder Korb musste hart erkämpft werden – und oftmals ergab sich eine Wurfchance erst kurz vor Ablauf der erlaubten Angriffszeit.

    Kein Team konnte sich im Spielverlauf mit mehr als sechs Punkten absetzen, die Führung wechselte zeitweilig im Minutentakt. Marktheidenfeld ließ den Ball gut laufen, und weil alle Spielerinnen korbgefährlich agierten, konnte auch die Sonderbewachung von Topwerferin Eva Barthel ausgeglichen werden. Im dritten Viertel wurde die Partei emotionaler – und beide Angriffsreihen steigerten sich. Würzburg traf plötzlich fünfmal aus der Distanz, doch der TVM konterte über Barthel und Pfister und holte nach Ballgewinnen die Führung zurück (41:44, 29.).

    Margret Pfister läutete mit ihrem Dreier zum 47:47 (33.) die spannende Endphase ein. Dort stand das Match mehrfach auf des Messers Schneide, bis Marktheidenfelds Freiwurfpech und zwei mutige Dreier der TGW die Entscheidung brachten. „Wir haben in Angriff und Abwehr eine starke Leistung gezeigt, uns am Ende dafür aber leider nicht belohnt und wie schon gegen Jahn München wichtige Freiwürfe nicht getroffen“, haderte TVM-Trainer Fabian Barthel mit dem Spielausgang. Viel ärgerlicher für ihn aber war, dass die Schiedsrichter in der ersten Halbzeit einen Korb der TGW anerkannt hatten, der eindeutig nach Ablauf der Shot-Clock (24-Sekunden-Wurf-Uhr) abgegeben worden sei. „Jeder in der Halle hat die Sirene gehört, nur die beiden Unparteiischen offensichtlich nicht, das darf nicht passieren und kann in einem so engen Match spielentscheidend sein“, schimpfte Barthel.

    Sein Würzburger Kollege Dean Jenko war indes froh über den Erfolg: „Es war sehr eng. Und am Ende hatten wir Glück, dass Marktheidenfeld vier Freiwürfe nicht getroffen hat und wir mit zwei Dreiern erfolgreich waren.“

    Die Statistik des Spiels

    Basketball: Regionalliga Südost, Frauen

    TG Würzburg II – TV Marktheidenfeld 58:55 (13:12, 12:12, 20:20, 13:11)

    Würzburg: Daub 14 (1 Dreier), Sokolowski 11 (1), A. Werner 8 (1), Wahl 7, F. Riedmann 5, Bimazubute 5 (1) Elsner 3, P. Werner 3, Zimmermann 2, Michel. Freiwurfquote: 57 Prozent (4 von 7).

    Marktheidenfeld: Pfister 19 (1), Zöller 12, Röder 7, E. Barthel 6 (1), Merkle 5 (1), Liebler 4, Sigloch 2, Zwiers, Gmeiner. Freiwurfquote: 58 Prozent (10 von 17).

    Stationen: 2:6 (4.), 6:12 (8,), 13:12 (10.), 18:16 (14.), 18:19 (15.), 25:21 (19.), 25:24 (20.), 32:28 (23.), 36:38 (25.), 41:44 (29.), 45:44 (30.), 47:44 (32.), 47:47 (33.), 49:53 (38.), 55:53 (39'17"), 55:55 (39'32"), 58:55 (39'52", Endstand). Zuschauer: 60.

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