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    BASKETBALL: REGIONALLIGA FRAUEN

    Michael Sämann hilft bei TVM-Erfolg als Coach aus

    Marktheidenfeld siegt zum 13. Mal in Folge.

    BASKETBALL (BM)

    Regionalliga Südost, Frauen
     
    TS Jahn München II – TG Wildcats Würzburg II 58:68  
    München Basket – BG Elsenfeld/Großw. 42:48  
    Leipzig Lakers – SC Kemmern 58:60  
    TV 48 Schwabach – TV Marktheidenfeld 47:68  
    USV Baskets Jena – TSV Nördlingen 71:60  
    MTV 1879 München – USV TU Dresden 66:79  
     
    1. (1.) TV Marktheidenfeld 21 19 2 1459 : 1169 38  
    2. (2.) TS Jahn München II 20 14 6 1329 : 1145 28  
    3. (4.) USV TU Dresden 20 12 8 1243 : 1158 24  
    4. (3.) Leipzig Lakers 20 12 8 1223 : 1181 24  
    5. (6.) SC Kemmern 20 11 9 1224 : 1227 22  
    6. (5.) TSV Nördlingen 20 10 10 1209 : 1179 20  
    7. (7.) TG Wildcats Würzburg II 20 10 10 1177 : 1169 20  
    8. (8.) MTV 1879 München 20 8 12 1334 : 1446 16  
    9. (9.) München Basket 21 8 13 1125 : 1237 16  
    10. (10.) TV 48 Schwabach 20 6 14 1152 : 1259 12  
    11. (11.) USV Baskets Jena 20 6 14 1184 : 1317 12  
    12. (12.) BG Elsenfeld/Großw. 20 5 15 1024 : 1196 9  
    Die nächsten Spiele, Samstag, 25. März, 17.30 Uhr: TG Würzburg II – Schwabach, 17.45 Uhr: Elsenfeld/Großw. – Leipzig, 18.30 Uhr: Nördlingen – Jahn München II, 19 Uhr: Jena – Dresden, 20 Uhr: Kemmern – MTV München.

    TV Schwabach – TV Marktheidenfeld 47:68 (21:36)

    Der neue Meister Marktheidenfeld setzte beim Zehnten Schwabach seine Siegesserie fort. Der 13. Erfolg hintereinander hatte eine besondere Pointe. Als Coach fungierte nämlich Michael Sämann, der Trainer der Vorsaison. Nach dem Motto, „alte Liebe rostet nicht“, hatte sich Sämann spontan bereit erklärt, das Team zu betreuen, weil Trainer Fabian Barthel verhindert war.

    Die vorübergehende Amtsübernahme war ohne Risiko, kennt Sämann das Meisterteam doch aus dem Effeff. In seiner siebenjährigen Ära wurden die TVM-Girls fünfmal Bayernliga-Meister, hatten stets aber auf den Aufstieg in die Regionalliga verzichtet. Ausgerechnet als der Erfolgstrainer im vergangenen Jahr etwas amtsmüde seinen Abschied nahm, wagte der TVM erstmals den Schritt nach oben. In Schwabach kam Sämann jetzt doch noch zu einem erfolgreichen Regionalliga-Einsatz. Der TVM ging schnell in Führung und geriet danach nie mehr Gefahr, diese zu verlieren, obwohl Aufbauspielerin Ines Liebler und Centerspielerin Franziska Riedmann fehlten.

    Treffsicheres Trio

    Die Ausfälle verkraftete der TVM wesentlich besser als Schwabach das Fehlen seiner verletzten Topwerferinnen Katharina Kreklau und Theresa Heinz. Die Zonenpresse, Marktheidenfelds Markenzeichen, funktionierte einmal mehr hervorragend. Teilweise hatte Schwabach Probleme, den Ball über die Mittellinie zu bringen. Im Angriff war auf das Trio Eva Barthel, Margret Pfister und Raphaela Jochimczyk Verlass. „Aber auch die Ergänzungsspielerinnen haben einen guten Job gemacht und vor allem stark verteidigt“, lobte Sämann. Mit 24 Punkten Vorsprung gingen die Gäste ins Schlussviertel und brachten die Führung locker ins Ziel. „Es hat Spaß gemacht, und ich konnte mich so doch noch mit einem Sieg verabschieden“, spielte Sämann auf das letzte Bayernligaspiel unter seiner Regie an, das im April 2016 gegen die TG Würzburg III verloren wurde. Sämann hatte übrigens die Regionalliga-Meisterschaft seines Ex-Teams vorausgesagt, wenn kein Leistungsträgerin länger ausfallen sollte – und so ist es dann ja auch gekommen.

    Schwabach: Hewig 15, Hansel 9 (1 Dreier), Schlüter 9, Fett 6, Gentsch 4, Schwab 2, Bimazubute 2, Clauß. Freiwurfquote: 63 Prozent (12 vom 19). Marktheidenfeld: Jochimczyk 20 (1), Pfister 18, E.Barthel 16 (1), Merkle 6 (1), Bahlke 5, Müller-Scholden 3, Sigloch, I. Gerberich, Gmeiner, Stoll. Freiwurfquote: 46 Prozent (7 von 15). Stationen: 4:12 (4.), 13:21 (10.), 21:36 (20.), 31:55 (30.), 47:68 (40.).

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