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    BASKETBALL: REGIONALLIGA FRAUEN

    Marktheidenfeld ist die Tabellenführung los

    Gegen starke Münchnerinnen leisten sich die TVM-Frauen in der Endphase entscheidende Fehler.

    Ihre Körbe in der Endphase halfen dem TVM nicht: Katrin Bahlke (rechts). Foto: Philipp Lorenz

    BASKETBALL (BM)

    Regionalliga Südost, Frauen

     

    MTV München – BG Litzendorf 59:72  
    München Basket – TV Schwabach 52:66  
    TV Marktheidenfeld I – TS Jahn München II 51:53  
    Elsenfeld/Großwallstadt – Wildcats Würzburg II 39:55  
    TSV Nördlingen – SC Kemmern 44:43  

     

     

    1. (2.) TG Wildcats Würzburg II 5 5 0 330 : 256 10  
    2. (3.) TV Schwabach 6 5 1 458 : 355 10  
    3. (1.) TV Marktheidenfeld I 7 5 2 406 : 369 10  
    4. (4.) TS Jahn München II 6 4 2 392 : 357 8  
    5. (5.) München Basket 6 3 3 340 : 346 6  
    6. (8.) TSV Nördlingen 5 2 3 298 : 307 4  
    7. (6.) Chemcats Chemnitz II 5 2 3 276 : 299 4  
    8. (7.) SC Kemmern 6 2 4 321 : 358 4  
    9. (10.) BG Litzendorf 4 1 3 222 : 251 2  
    10. (9.) BG Elsenfeld/Großwallstadt 5 1 4 276 : 307 2  
    11. (11.) MTV München 5 0 5 266 : 380 0  
    12. (12.) SV Germering z.g. 0 0 0 0 : 0 0  

     

    Die nächsten Spiele, Samstag, 18. November, 17.30 Uhr: MTV München – BG Elsenfeld/Großwallstadt, TG Wildcats Würzburg II – Chemcats Chemnitz II, 19.15 Uhr: TS Jahn München II – München Basket, Sonntag, 19. November, 13.30 Uhr: BG Litzendorf – TV Schwabach.

    TV Marktheidenfeld – TS Jahn München II 51:53 (15:14, 6:10, 16:11, 14:18)

    Nach dem zweiten Spielverlust in Folge hat Titelverteidiger Marktheidenfeld die Tabellenführung eingebüßt. Trotz einer Leistungssteigerung mussten sich die TVM-Girls den starken Münchnerinnen am Ende knapp geschlagen. „Diese Niederlage ist ein wenig ärgerlich, weil wir am Ende wichtige Freiwürfe nicht getroffen und wieder einen Einwurf hergeschenkt haben“, spielte TVM-Trainer Fabian Barthel auf zwei Nachlässigkeiten in der Schlussminute an.

    Kompromisslose Verteidigung

    Beim Stand von 51:52 hatte der TVM zwei Freiwürfe vergeben und wenig später die erneute Chance auf die Führung verpasst, weil er einen Einwurf nicht rechtzeitig (innerhalb von fünf Sekunden) ausführte. Es waren allerdings Konzentrationsfehler am Ende einer hart umkämpften Partie, die den Leistungsträgerinnen des TVM viel Kraft gekostet hatte. Denn gegen die im Aufwind befindlichen Gäste mussten die Barthel-Schützlinge ans Limit gehen. Die intensive, kompromisslose Verteidigung der TS-Youngster setzte Marktheidenfeld in jeder Phase unter Druck und gestattete dem TVM keine einfachen Punkte.

    Das Kombinationsspiel der TVM-Girls klappte jedoch zunächst gut. Im ersten Viertel ließen sie den Ball schnell laufen und schlossen ihre freien Positionswürfe sicher ab. Durch einen 11:0-Lauf verwandelten sie so einen 2:5-Rückstand in eine 13:5-Führung (7.) Den nächsten Lauf (15:4) zum (17:20, 15.) verbuchten jedoch die Gäste, die ihre Centerspielerin Theresa Streng gut ins Szene setzten. Marktheidenfelds 21:24-Halbzeit-Rückstand resultierte aber auch aus verlorenen Reboundduellen, die Jahn zu zweiten Wurfchancen nutzte.

    Mehrere Ballgewinne und die stärkste Phase von Eva Barthel im dritten Viertel mit zehn Punkten bei zwei Dreiern brachte Marktheidenfeld wieder nach vorne 37:31 (28.). Aber erneut konterten die Gäste über ihre Centerinnen Streng und Julia Obländer. Im Schlussviertel übernahm Münchens technisch überragende, 17-jährige Auswahlspielern Johanna Häckel die Verantwortung beim Wurf und drehte das Match (41:47, 35.) zugunsten von Jahn. Damit schien die Vorentscheidung gefallen. Doch der TVM stemmte sich gegen die drohende Niederlage, stellte durch zwei Körbe von Katrin Bahlke den Anschluss her und ging durch eine Energieleistung von Margret Pfister eine Minute vor Schluss noch einmal in Führung (51:50).

    Zum Happy End fehlte am Ende ein Quäntchen Glück. Weil auch München im Finale von der Freiwurflinie schwächelte, hatte der TVM vier Sekunden vor Schluss noch eine kleine Chance auf den Sieg, doch der Wurf von Bahlke verfehlte den Korb. Bis zum nächsten Spiel (2. Dezember) beim neuen Tabellenführer TG Würzburg II haben die Marktheidenfelderinnen jetzt drei Wochen Zeit, um neue Kräfte zu sammeln.

    Die Statistik des Spiels

    Basketball: Regionalliga Südost, Frauen

    TV Marktheidenfeld – TV Jahn München II 51:53 (15:14, 6:10, 16:11, 14:18)

    Marktheidenfeld: E. Barthel 18 (3 Dreier), Pfister 10, Zöller 5, Liebler 4, Bahlke 4, Zwiers 4, Sigloch 2, Merkle 2, Röder 2, Gemeiner. Freiwurfquote: 40 Prozent (4 von 10).

    München: Häckel 18 (2), Streng 15, Obländer 6, Bodenschatz 5, Seligmann 3 (1), Herold 2, Morf 2, Uhlig 2, Wagner. Freiwurfquote: 31 Prozent (6 von 19).

    Stationen: 2:5 (4.), 13:5 (7.), 15:14 (10.), 17:20 (15.), 21:10 (17.), 21:24 (20, Halbzeit), 28:27 (23.), 28:31 (25.), 37:31 (28.), 37:35 (30.), 43:47 (36.), 49:47 (38.), 51:50 (39.), 51:53 (40.). Zuschauer: 50.

     

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