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    KEGELN: ZWEITE BUNDESLIGA MÄNNER

    Andy Behr in Spiellaune

    Auch ohne Christian Helmerich und Pascal Schneider holt Großbardorf einen Punkt in Kaiserslautern.

    Alle Neune: Andy Behr glänzte beim 4:4 des TSV Großbardorf in Kaiserslautern. Er räumte 624 Holz ab. Foto: Anand Anders

    Kegeln (mad)

    2. Bundesliga N/M Männer, 120 Wurf
     
    FEB Amberg – Nibelungen Lorsch II 6:2  
    TSG Kaiserslautern – TSV Großbardorf 4:4  
    TSV Schott Mainz – ESV Schweinfurt 2:6  
    RW Hirschau – SKC Weiden 7:1  
    Victoria Bamberg II – SKK Vikt. Fürth 7:1  
     
    1. (1.) FEB Amberg 17 100.5 30 : 4  
    2. (2.) Victoria Bamberg II 17 91 28 : 6  
    3. (3.) RW Hirschau 17 86 25 : 9  
    4. (4.) TSG Kaiserslautern 17 80.5 20 : 14  
    5. (5.) TSV Großbardorf 17 65.5 16 : 18  
    6. (6.) ESV Schweinfurt 17 67 16 : 18  
    7. (7.) Nibelungen Lorsch II 17 52 13 : 21  
    8. (8.) SKC Weiden 17 53 11 : 23  
    9. (9.) SKK Vikt. Fürth 17 47 7 : 27  
    10. (10.) TSV Schott Mainz 17 37.5 4 : 30  

    TSG Kaiserslautern – TSV Großbardorf 4:4 (12:12/3613:3542)

    Die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigten die Kegler des TSV Großbardorf mit dem Unentschieden in Kaiserslautern. Und das ohne ihre sportlichen Aushängeschilder und eifrigsten Punktesammler Christian Helmerich und Pascal Schneider. „Christian schonten wir wegen einer leichten Leistenverletzung und Pascal wurde plötzlich krank und blieb deshalb zu Hause“, berichtete Trainer Axel Tüchert, der ebenfalls krank war und deshalb die Reise auch nicht antrat. Umso bemerkenswerter der Punktgewinn des TSV-Sextetts in der Pfalz nach einer enorm spannenden Begegnung, in der auf Bardorfer Seite Andy Behr mit seinen 624 Holz überragte.

    Im Startdrittel kegelten für den TSV Stefan Roth gegen Andreas Wagner und Andy Behr gegen Pascal Nikiel. Dabei setzten sich beide TSVler in ihren direkten Duellen durch. Roth lag nach drei Durchgängen mit 1:2 Satzpunkten (SP) und 14 Holz im Rückstand, spielte dann aber eine starke letzte Bahn und gewann diese mit 16 Holz. Behr zeigte sich gegenüber seinen letzten Auftritten stark verbessert und erreichte mit seinen 624 Holz Saisonbestleistung. Damit setzte es sich mit 3:1 SP und 624:606 gegen Nikiel durch und holte so den zweiten Mannschaftspunkt (MP) für die Grabfelder.

    Im Mitteldrittel gingen für den TSV René Wagner und Marco Schmitt gegen Florian Wagner bzw. Alexander Schöpe auf die Bahnen. Wagner fehlten am Ende bei 2:2 SP fünf Holz (596:601) zum Sieg. Diesen und damit den dritten Mannschaftspunkt holte jedoch Schmitt, der enormen Kampfgeist bewies. Denn er verlor die beiden ersten Bahnen, gewann aber die dritte. Auf der letzten Bahn nahm er seinem Kontrahenten 40 Holz ab und gewann so sein Duell doch noch mit 2:2 SP und 585:558 Hölzern.

    Im letzten Drittel hatte Ulrich Behr keine Chance gegen den Tagesbesten Sebastian Peter, der auf seiner dritten Bahn 196 Holz erkegelte. Bei 0:4 SP musste Behr Peter, der insgesamt 656 Holz erreichte, zum Sieg gratulieren. Im letzten Duell sicherte Mannschaftskapitän Patrick Ortloff das Unentschieden für sein Team. Und dies, obwohl sein Gegner Pascal Kappler mehr Hölzer (596) als er (576) erreichte. Denn der Bardorfer gewann die ersten drei Bahnen jeweils mit einem Holz Vorsprung und insgesamt mit 3:1 SP. Da die Hausherren aber mit 3613 Hölzer gegenüber 3542 der Großbardorfer die höhere Gesamtkegelzahl geschafft hatten, sicherten sie sich die zwei Extrapunkte. Somit stand nach dem letzten Schub eines TSVlers in dieser Saison in der Fremde ein 4:4 auf dem Protokoll.

    Großbardorf: Stefan Roth 598 (1 MP), Andy Behr 624 (1 MP), René Wagner 596, Marco Schmitt 585 (1 MP), Ulrich Behr 563, Patrick Ortloff 576 (1 MP).

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