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    FUßBALL: TOTO-POKAL

    Auf die eigenen Stärken besinnen

    Auch ohne Cheftrainer Josef Francic gibt es nur ein Ziel: Den Einzug in die nächste Runde.

    Fußball (rd)

    Toto-Pokal, 1. Hauptrunde auf Verbandsebene TuS Röllbach – TSV Aubstadt (Mittwoch, 18.30 Uhr, Sportpark an der Jahnstraße)

    Wunschgegner, da muss man nicht lange rätseln, war man sich gegenseitig nicht in der 1. Runde des Toto-Pokals. Für den nach vier Ligaspielen noch punktlosen Landesliga-Aufsteiger TuS Röllbach aus dem Landkreis Miltenberg war als möglicher Gegner im Lostopf der große SV Viktoria Aschaffenburg schon vergriffen. Und die Aubstädter hätten sich unter der Woche lieber einen näher gelegenen Verein gewünscht.

    Co-Trainer Waios Dinudis steht beim TSV Aubstadt in den zwei anstehenden englischen Wochen allein in der Verantwortung und vertritt den urlaubenden Josef Francic. Neben Torwart-Trainer Holger Pecat werden ihn mit Abteilungsleiter Günter Schirling und Betreuer Dieter Müller zwei alte Hasen unterstützen, die beide über langjährige Trainer-Erfahrung verfügen. Überdies ist die persönliche Bilanz von Dinudis als alleinverantwortlicher Vertreter von Francic überaus positiv.

    Für ihn gilt „die Marschroute des Vereins, im Toto-Pokal möglichst weit zu kommen und immer auf Sieg zu spielen“ als bindende Messlatte. „Deshalb werden wir da hin fahren, weiter kommen wollen und auf Sieg spielen, das ist klar. Das ist aber ebenso unser Anspruch, der der Mannschaft und jedes Einzelnen.“ Er sei sich aber ebenso bewusst, „dass das keine leichte Aufgabe wird.“ Er muss damit rechnen, dass er den tief stehenden schwierigen Gegnern der Aubstädter der letzten Spiele vergleichbar sein wird. Gegen Forchheim, Amberg und Bamberg hat man sich nicht eben mit Ruhm bekleckert, was die eigentlich zu erwartende Offensivkraft betrifft. Die Rechnung, wer Aschaffenburg auswärts 3:0 schlägt, sollte mit solchen Gegnern keine Probleme haben, geht eben im Fußball im Allgemeinen und beim TSV Aubstadt im Besonderen nicht auf.

    „Wir werden deshalb diese Aufgabe mit aller Ernsthaftigkeit angehen.“ Seinen Plan, zur Vorbereitung Röllbach gegen Haibach live unter die Lupe zu nehmen, konnte er dann doch nicht durchführen. „Wir werden uns auf unsere eigenen Stärken besinnen. Wenn wir Normalform erreichen, müssen wir uns nicht großartig mit Informationen über den Gegner beschäftigen.“ Was die angeschlagenen Spieler betrifft, werde man kein Risiko eingehen. So werden weiterhin Ingo Feser, Jens Trunk und Julius Benkenstein ausfallen. Die zuletzt etwas weniger belasteten Spieler werden dafür Einsatzzeit gut schreiben können. Und vielleicht könnte ja ein Nebeneffekt erzielt werden, indem man endlich mal die Mittel findet, einen tief stehenden Gegner zu knacken.

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