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    Fußball: Kreisliga Rhön

    Kein Sieger im Duell der Saalestädter

    Hausen dominiert das Rhön-Derby in Nordheim - Herbstadt holt in Rödelmaier 0:2-Rückstand noch auf - Großbardorfer Kantersieg in Garitz

    Hier passiert's: Michael Wieczorek (rechts) trifft zum 2:1 für den VfL Spfr. Bad Neustadt. Bad Königshofens Torwart Andr... Foto: Anand Anders

    Fußball (rd/jim/ba/mad)

    Kreisliga Rhön
     
    TSV Nordheim/Rhön – TSV Hausen/Rhön 2:6  
    FC Bad Brückenau – Burgwallbach/Leutershausen 0:2  
    VfL Spfr. Bad Neustadt – TSV Bad Königshofen 2:2  
    VfR Sulzthal – SG Heustreu/Hollstadt 3:1  
    SV Rödelmaier – Spfr. Herbstadt 2:2  
    1. FC Eibstadt – FC Untererthal 1:2  
    SV Garitz – TSV Großbardorf II 1:8  
    TSV Rannungen – FC Thulba 2:2  
     
    1. (1.) FC Thulba 20 15 4 1 55 : 14 49  
    2. (3.) TSV Hausen/Rhön 20 13 3 4 62 : 39 42  
    3. (2.) SV Rödelmaier 19 12 5 2 45 : 17 41  
    4. (4.) TSV Rannungen 18 11 3 4 45 : 25 36  
    5. (6.) Burgwallbach/Leutershausen 20 11 2 7 44 : 38 35  
    6. (5.) TSV Bad Königshofen 19 10 4 5 41 : 26 34  
    7. (7.) VfL Spfr. Bad Neustadt 20 9 4 7 42 : 36 31  
    8. (8.) TSV Großbardorf II 20 9 3 8 46 : 40 30  
    9. (9.) 1. FC Eibstadt 20 7 4 9 42 : 42 25  
    10. (10.) Spfr. Herbstadt 20 7 3 10 31 : 55 24  
    11. (13.) FC Untererthal 20 6 2 12 38 : 50 20  
    12. (11.) TSV Nordheim/Rhön 19 5 4 10 34 : 45 19  
    13. (12.) FC Bad Brückenau 20 5 3 12 29 : 42 18  
    14. (14.) SV Garitz 20 4 3 13 28 : 55 15  
    15. (15.) SG Heustreu/Hollstadt 18 4 1 13 21 : 50 13  
    16. (16.) VfR Sulzthal 19 3 2 14 30 : 59 11  

    TSV Nordheim – TSV Hausen 2:6 (0:3). Es bleibt dabei: Für den TSV Nordheim gibt es gegen den TSV Hausen in der Kreisliga nicht zu erben. Im vierten Aufeinandertreffen gab es für die Schützlinge des Trainerduos Dominik Baumüller/Johannes Fischer die vierte Niederlage und die fiel auf eigenem Platz zudem recht deutlich aus. Bei strömendem Regen legten die Hausener den Grundstein zum Sieg bereits in der ersten Halbzeit. Mit zwei sicher verwandelten Strafstößen, verursacht jeweils am kaum zu bremsenden Sebastian Jackisch, brachte Gästekapitän Manuel Reinhart seine Farben mit 2:0 in Front und machte fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff des souveränen Unparteiischen Kai Steinmetzer nach mustergültiger Vorarbeit von Stefan Hautzinger seinen Hattrick perfekt. Alle guten Vorsätze der Nordheimer, die Partie nach der Halbzeit zu drehen, wurden innerhalb acht Minuten nach dem Wiederanpfiff zerstört, als Stefan Hautzinger die ersten beiden seiner ebenfalls drei Tore erzielte.

    Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Manuel Reinhart (10./Foulelfmeter, 24./Foulelfmeter, 40.), 0:4, 0:5 Stefan Hautzinger (50., 53.), 1:5 Johannes Fischer (62., Foulelfmeter), 2:5 Marco Schmidt (74.), 2:6 Stefan Hautzinger (88.).

    VfL Spfr. Bad Neustadt – TSV Bad Königshofen 2:2 (1:0). Das Spiel der beiden Mannschaften aus dem erweiterten Verfolgerkreis endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden. So urteilte jedenfalls der Spielertrainer des TSV Bad Königshofen Alexander Sarwanidi, war aber „aufgrund der beiden unnötigen Gegentore und der Gesamtsituation, dass wir die Scharte von Nordheim noch ausbügeln wollten, insgesamt eher nicht zufrieden.“ Seine Mannschaft habe den Start total verschlafen und war bereits in der dritten Minute durch einen 16-Meter-Schuss von Maximilian Mosandl in Rückstand geraten. In der zweiten Halbzeit legte die Mannschaft von der Badestadt Saale-aufwärts zu, glich aus, geriet erneut nach einem Standard in Rückstand, den der eingewechselte Fabian Eschenbach aber noch ausgleichen konnte. „Am Ende ging das Unentschieden in Ordnung, weil beide Mannschaften bei dem offenen Schlagabtausch noch je einen Hochkaräter versiebten“, sagte Sarwanidi.

    Tore: 1:0 Maximilian Mosandl (3.), 1:1 Frederic Werner (65.), 2:1 Michael Wieczorek (72.), 2:2 Fabian Eschenbach (74.).

    FC Bad Brückenau – SV Burgwallbach/Leutershausen 0:2 (0:1). Die Hoffnungen der Kurstädter, mit einem Heimerfolg Anschluss an das rettende Ufer zu finden, zerschlugen sich, weil es gegen kampfstarke Gäste an der Durchschlagskraft in der Offensive mangelte. Die Schützlinge von Philipp Jakobsche waren zwar jederzeit bemüht, scheiterten aber entweder an ihrer Nervenschwäche im Abschluss oder an einem guten Gäste-Keeper Mario Mölter. Dieser vereitelte bei einem Schuss von Alex Krämer einen frühen Rückstand (6.) und sah zehn Minuten später sein Team in Führung gehen: Nach einem Steilpass von Alex Bühner war die heimische Deckung auseinanderdividiert, der perfekt in Szene gesetzte Carsten Polzer ließ FC-Keeper Alex Gartung keine Abwehrchance. Die „cleveren Gäste“, so FC-Pressesprecher Christian Riemey, zerstörten die Hoffnung auf eine Punkteteilung bei den Jakobsche-Mannen, als Benedikt Floth kurz vor Spielende einen Freistoß aus spitzem Winkel unhaltbar ins lange Eck hämmerte.

    Tore: 0:1 Carsten Polzer (16.), 0:2 Benedikt Floth (90.).

    FC Eibstadt – FC Untererthal 1:2 (1:1). „Das zweite Spiel in Folge dusselig verloren“, stellte der Eibstadter Christian Mai niedergeschlagen fest. Das 1:2 seines FC gegen den FC Untererthal kam denkbar unglücklich zustande und war ähnlich unnötig wie die Niederlage in der Vorwoche gegen den TSV Großbardorf II. Tragischer Held war Eibstadts Nico Grunau, der kurz vor Schluss einen Foulelfmeter vergab. Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, hatten die Hausherren zuvor in Hülle und Fülle. Das Leder wollte nicht über die Linie. Anders bei den Gästen, die gleich in der Anfangsphase wach waren und beim zweiten Treffer von einem Billard-Tor profitierten. In der 62. Minute spielte Nico Grunau einen Rückpass zu Keeper Stefan Trammer, der das Leder nach vorne schießen wollte. Doch er traf Maurice Fella und vom Untererthaler sprang der Ball ins Tor. Es gab noch die Riesenchance zum Ausgleich. Den Strafstoß von Nico Grunau parierte aber Untererthals Schlussmann Daniel Hammer und hielt den Auswärtssieg fest (88.). Für Eibstadt werde es nun „nach unten langsam eng“, stellte Mai fest.

    Tore: 0:1 André Tiedemann (6.), 1:1 Nico Grunau (15.), 1:2 Maurice Fella (62.). Gelb-Rot: Florian Stumpf (90. + 2, Eibstadt). Besondere Vorkommnisse: Daniel Hammer (Untererthal) pariert Foulelfmeter von Nico Grunau (88.).

    SV Rödelmaier – Spfr. Herbstadt 2:2 (1:0). Als die Hausherren nach exakt einer Stunde mit 2:0 in Führung gingen, wähnten sich die favorisierten Gastgeber bereits auf der Siegerstraße. Der Aufsteiger fightete jedoch und entführte noch einen Zähler. „Die Herbstädter haben sich den einen Punkt aufgrund ihres nimmermüden Einsatzes durchaus verdient, nachdem wir es versäumt hatten, mit dem dritten Treffer den Sack vorzeitig zuzumachen“, so SV-Pressesprecher Mike Seidler nach durchaus unterhaltsamen 90 Spielminuten. Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen bereits nach 56 Sekunden per Kopf durch Sergej Schmidt mit 1:0 in Front. Nach dem 2:0 durch Marcel Gernert (60.) ließen Sergej Schmidt (66.) und Sebastian Popp (71.) zwei Chancen zum 3:0 ungenutzt. So kam es, wie es kommen musste. Thomas Reder und Mathias Leicht per Foulelfmeter glichen für die Gäste noch aus. „Den Strafstoß kann man geben, muss man aber nicht“, so Seidler.

    Tore: 1:0 Sergej Schmidt (1.), 2:0 Marcel Gernert (60.), 2:1 Thomas Reder (75.), 2:2 Matthias Leicht (83., Foulelfmeter). Gelb-Rot: Christoph Koob (Rödelmaier/83.).

    TSV Rannungen – FC Thulba 2:2 (1:1). Mit einem gerechten Unentschieden endete das Topspiel. Fand TSV-Informant Michael Hobelsberger. Und das, obwohl die Rannunger doch ganz dicht vor dem Dreier standen. Bis in die Nachspielzeit nämlich, ehe der Unparteiische auf den Punkt deutete nach einem Handspiel. „Kann man pfeifen, muss man aber nicht“, so Hobelsberger, der selbst Schiedsrichter ist. Tatsache, dass der Rannunger den Ball aus vielleicht zwei Metern Entfernung abbekommen hatte. Nach gut einer Stunde hätten die Gastgeber selbst einen Handelfer bekommen können, aber da blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. „Das konnte der Schiri aus seiner Position nicht sehen. Kein Vorwurf“, sagte HobelsbergerNach einer 20-minütigen Abtastphase hatte das Spiel Fahrt aufgenommen und wurde dem Prädikat „Spitzenspiel“ schließlich auch gerecht, vor allem in der zweiten Halbzeit.

    Tore: 1:0 Benjamin Kaufmann (26.), 1:1 Victor Kleinhenz (30.), 2:1 Timo Stahl (66.), 2:2 Victor Kleinhenz (90. + 2, Handelfmeter).

    VfR Sulzthal – SG Heustreu/Hollstadt 3:1 (2:0). „Die vielleicht jüngste Mannschaft in der VfR-Geschichte hat nach elf Niederlagen in Folge den Bock umgestoßen. Dieser Sieg tut richtig gut“, atmete VfR-Vorsitzender Peter Fenn nach dem Spiel tief durch. Das U-23-Team der Gastgeber ging durch Alex Unsleber, einer der Dienstältesten, früh mit 2:0 in Führung. Den Anschlusstreffer der Gäste verpasste vor der Pause Matthias Schäfer. Dann traf mit Markus Keller ein Juniorenspieler zum 3:0. Per Freistoßtor verkürzte der Gast, „aber wir hätten angesichts weiterer Gelegenheiten eigentlich höher gewinnen müssen“, kommentierte Fenn den Sololauf von Unsleber und den Pfostenschuss von Eckert.

    Tore: 1:0, 2:0 Alexander Unsleber (4., 12.), 3:0 Markus Keller (59.), 3:1 Matthias Schäfer (80.).

    SV Garitz – TSV Großbardorf II 1:8 (1:2). Gegen eine Mannschaft, die in der Ausbildung ihrer Jugendspieler auf Taktik und Technik setzt, war der SV Garitz machtlos. Obwohl das Spiel gegen Großbardorfs Reserve anfangs sogar relativ ausgeglichen war, wie SV-Informant Thomas Leiner erzählte: „Wir sind nach den beiden schnellen Gegentoren wieder ins Spiel gekommen, hatten nach dem Anschlusstreffer sogar noch zwei gute Chancen durch Florian Schießer und Björn Schlereth.“ Das Anschlusstor hatte Konstantin Papadopoulos nach einem Freistoß aus zwölf Metern per Kopf erzielt, doch die beiden folgenden Garitzer Möglichkeiten wollten nicht über die Linie. Mit jedem Gegentreffer spürte man auch ein wenig mehr die Resignation, die Garitz befiel.

    Tore: 0:1 Maximilian Dietz (14.), 0:2 Adrian Reith (20.), 1:2 Konstantin Papadopoulos (44.), 1:3 Adrian Reith (47.), 1:4, 1:5 Jean Bosco Makengo (78., 80.), 1:6 Adrian Reith (83.), 1:7 Jean Bosco Makengo (84.), 1:8 Adrian Reith (87.). Gelb-Rot: Andrzej Sadowski (34., Garitz).

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