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    FUßBALL: BEZIRKSLIGA OST

    Katastrophale personelle Lage

    Der Strahlunger Trainer Thorsten Seufert ist derzeit nicht zu beneiden, wenn es an die Aufstellung geht. Auf drei Stammkräfte muss er lange verzichten.

    Kann es nicht fassen: Dem FC Strahlungen um Trainer Thorsten Seufert (im Bild) gehen die Spieler aus. Mit Dominik Beck, ... Foto: Anand Anders

    Fußball (mad)

    Bezirksliga Ost FC Strahlungen – SV-DJK Oberschwarzach (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz an der Fridritter Straße)

    Nach dem missglückten Saisonauftakt (0:2-Niederlage in Unterspiesheim) empfängt der Bezirksligist FC Strahlungen in seinem ersten Heimspiel der Saison 2017/18 keinen Geringeren als den Vizemeister der Vorsaison, den SV-DJK Oberschwarzach. Die Gäste scheiterten in der Relegation nur ganz knapp an Bayern Kitzingen, da man die happige Heimniederlage (0:3) in Kitzingen trotz eines 3:1-Sieges nicht mehr ganz wettmachen konnte.

    „Leider haben wir in Unterspiesheim unsere wenigen Chancen – jeweils zwei pro Halbzeit – nicht genutzt, während der Gastgeber aus ebenfalls vier Möglichkeiten jedoch zwei Tore erzielt hat. Außerdem hatten wir bei einem Lattenschuss von André Keßler auch noch Pech“, blickt Strahlungens Spielertrainer Thorsten Seufert zurück. „Allerdings haben wir gezeigt, dass wir durchaus konkurrenzfähig sind, obwohl wir derzeit viele Verletzungen zu beklagen haben“, ergänzt er und zählt die Liste von den Spielern auf, die langfristig nicht zur Verfügung stehen werden.

    Dominik Beck: Kreuzbandriss

    „Leider hat sich bestätigt, dass Dominik Beck im letzten Spiel neben verschiedenen Verletzungen im Knie einen Kreuzbandriss erlitten hat und uns deshalb lange ausfallen wird. Das tut uns sehr weh, weil damit unser erfolgreichster Torschütze des Vorjahres fehlt.“ Außerdem muss Seufert auf Markus Neder länger verzichten, der noch einmal an der Schulter operiert werden muss. Bis zu acht Wochen wird Lukas Hein wegen eines Kapselrisses im Schultereckgelenk fehlen. Da hört es sich schon gut an, dass Sebastian Braun und Felix Beck, so jedenfalls hofft Seufert, nur am Sonntag nicht zur Verfügung stehen werden. „Unsere personelle Lage ist derzeit katastrophal. Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, beschreibt der FC-Coach diese Situation.

    Dennoch gibt sich Seufert, obwohl er eine hohe Meinung vom Gegner hat, kämpferisch. „Wir müssen diese Situation annehmen. Es zählen ohnehin nur die, die zur Verfügung stehen. Ich bin überzeugt, dass die, die auflaufen, alles geben und versuchen werden, einen positiven Spielausgang zu erreichen.

    “ Da es ein Heimspiel ist, soll laut Seufert sogar ein Dreier her, obwohl der Gast „eine gute Mannschaft“ besitzt. „Außerdem haben die insgesamt gut besetzten Gäste mit ihrem Spielertrainer Simon Müller einen der überragenden Spieler in ihren Reihen.“ Hoffnung gibt den Hausherren auch die Tatsache, dass man in der vergangenen Runde Oberschwarzach auf eigenem Platz mit 2:0 besiegen konnte.

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