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    FUSSBALL: REGIONALLIGA BAYERN

    Adlung und Weis doch nicht nach Schweinfurt

    Der FC 05 hätte gerne einen der beiden Profis verpflichtet. Adlung geht nach Australien. Weis hindern familiäre Gründe, er soll aber im Winter noch einmal Thema sein.

    Tobias Weis wird sicher, Daniel Adlung höchstwahrscheinlich nicht zum FC 05 Schweinfurt wechseln. Der Fußball-Regionalligist hätte gerne mindestens einen der beiden aktuell vertragslosen Ex-Bundesligaspieler fürs Mittelfeld verpflichtet, doch daraus wird nichts.

    Der 29-Jährige Adlung, der nach dem 1:0-Sieg gegen Buchbach noch lange im Kreis der Schweinfurter Spieler gesessen hatte, wird aller Voraussicht nach Australien gehen, zum von Ex-Löwen-Coach Marco Kurz trainierten Erstligisten Adelaide United. „Aus wirtschaftlichen Gründen muss ich das einfach machen“, hatte der Fürther, der beim Kleeblatt, in Cottbus und beim TSV 1860 München auf über 250 Profi-Einsätze gekommen war, seine Entscheidung bereits am Freitag angedeutet.

    Etwas anders sieht es bei Weis aus. Der 32-Jährige, der nach 109 Einsätzen für Hoffenheim und einem A-Länderspiel über die Zweitliga-Station VfL Bochum letztlich beim Viertliga-Absteiger FC Homburg gelandet war, hätte zwar „absolut in unseren finanziellen Rahmen gepasst“, so 05-Präsident Markus Wolf. „Aber aus familiären Gründen wird sich Tobias zunächst vom Fußball zurückziehen. Im Dezember setzen wir uns wieder zusammen, er hat uns signalisiert, dass wir Ansprechpartner Nummer eins bleiben.“ Fit hält sich Weis, der in Öhringen bei Heilbronn lebt, selbst mit Ausdauer- und Krafttraining.

    Wolfs Enttäuschung darüber, dass kein Transfer zu Stande gekommen ist, ist spürbar. „Wir sollten ein Zeichen setzen“, hatte er im Blick auf die direkten Konkurrenten um die Regionalliga-Spitze gesagt. „Das wäre das Zuckerl gewesen. Aber: Wir vertrauen unserer Mannschaft, wir haben auch so einen guten Kader.“ Gleichzeitig bekräftige Wolf aber die Ambitionen der Schweinfurter, im Winter noch tätig zu werden. Ein Name steht dabei neben Weis im Fokus: Stephan Schröck. „Ich stehe in regelmäßigem Kontakt mit ihm“, so Wolf über die Chancen, den 31-Jährigen, der für Fürth, Hoffenheim und Frankfurt 237 Einsätze in der ersten und zweiten Bundesliga hatte, zurück in seine Heimatstadt locken zu können. Aktuell steht Schröck auf den Philippinen bei Ceres La Salle FC unter Vertrag.

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