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    FUßBALL: BEZIRKSLIGA OST

    Verrückte Bezirksliga biegt auf die Zielgerade

    Langsam aber sicher geht es in der Bezirksliga auf die Zielgerade. Und nach wie vor wird die Liga nicht müde, mit Überraschungen aufzuwarten.

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    Langsam aber sicher geht es in der Bezirksliga auf die Zielgerade. Und nach wie vor wird die Liga nicht müde, mit Überraschungen aufzuwarten. Fünf Spieltage vor Schluss buhlen fünf Teams um den Relegationsplatz in Richtung Landesliga, sieben Mannschaften streiten sich um den Klassenerhalt. Das Mittelfeld (TSV Münnerstadt, FC Geesdorf, TSV/DJK Wiesentheid) testet schon für nächste Saison.

    Die würde Schlusslicht FC Gerolzhofen (16./21) gern in der Bezirksliga verbringen, was die Elf mit einer Siegesserie tatkräftig unter Beweis stellt. Nun soll im Spitzenreiter SV Euerbach/Kützberg (1./50) der nächste Tabellenführer nach Bad Kissingen zur Strecke gebracht werden, sagt FC-Abteilungsleiter Jürgen Hept. „Nachdem wir gegen die unteren Teams verlieren, holen wir unsere Punkte halt oben“, kündigt er angriffslustig an. Man wisse um die Stärken des SV, „aber der schwächelt, und wenn wir einen guten Tag haben und die einen schlechten, gewinnen wir“. Was der SV, trainiert von Trainer Carsten Weiß, sicherlich verhindern will, zeigen die Kicker gerade zum Saisonende hin schwankende Leistungen – in Gochsheim hui, gegen Forst pfui. Mehr Konstanz darf von einem Titelfavoriten erwartet werden.

    Im Windschatten hinter den entthronten Bad Kissinger (2./45) rangeln untereinander die vier Verfolger um den Relegationsplatz. Der TSV Gochsheim (6./41) erwartet die DJK Dampfach (3./44), und wenn der TSV nicht bis zum Schluss irgendwo zwischen Platz fünf und sieben „rumdümpeln“ will, „müssen wir dieses Spiel gewinnen. Punkt“, sagt TSV-Trainer Dominik Ruh. Nichts sei zum Finale hin uninteressanter „als im Niemandsland der Tabelle zu stehen“. Da will sich die DJK Dampfach auch nicht unbedingt wiederfinden, weshalb die Elf von Trainer Enrico Wetz wohl aus einer sicheren Abwehr heraus versuchen wird, ihren besten Stürmer, Patrick Winter, in Szene setzen zu wollen.

    Im zweiten Verfolgerduell treffen sich der TSV Forst (5./43) und die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg (4./44). Während für den TSV ab sofort nur noch der Genuss im Vordergrund steht (lesen Sie dazu den nebenstehenden Bericht), freut man sich beim SGO wie „Bolle“ auf dieses Duell. Beide Teams, sagt SGO-Spielertrainer Simon Müller, „sind 2017 noch ungeschlagen, Forst ist die beste Heimelf, und wir würden uns riesig freuen, dem TSV die zweite Heimniederlage der Saison beibringen zu können“.

    Im Abstiegskampf kommt für Tobias Burger, Trainer des FSV Krum (13./24), nur noch eines in Frage, und das so oft wie möglich: „Wir haben zu gewinnen, egal wie. Schönspielerei interessiert mich jetzt nicht mehr.“ Im FC Strahlungen (10./31) komme nun eine Mannschaft daher, „die kämpft bis zum bitteren Ende, und wenn wir da nicht gegenhalten, ist da kein Blumentopf zu gewinnen“. Trotz drückender FSV-Überlegenheit im Hinspiel gab es nur einen Punkt für den FSV, „das müssen wir jetzt viel besser machen und gewinnen“.

    Selbiges gilt auch für die FT Schweinfurt (15./23), die beim offensivstarken FC Geesdorf (8./37) antreten muss. Auch wenn es für Geesdorf um nichts mehr geht, darf die FTS keinerlei Geschenke erwarten. Vielmehr heißt es für die Elf von Trainer Norbert Barth: Kämpfen und Siegen. Ein Motto, dass sich auch die DJK Unterspiesheim (11./27) auf die Fahne zu schreiben hat, droht der Elf doch der Absturz in den Abstiegssumpf. Ob der Gast, der TSV Münnerstadt (7./37), Topstürmer Simon Snaschel schont und drei Punkte springen lässt, darf gern bezweifelt werden. gch

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